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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1892-04-01 · Heft 10 (1.4.1892) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
12 (1892)
Issue
Heft 10 (1.4.1892)
Date
1892-04-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Hesterreichisch-rmgarifche Kantorert-Zeitung Nr. 10. Concurs. Id der israelitischen Gemeinde Eibenschitz ist die Stelle eines 2. Cantors, Koreh und Schochet, bis 15. Mai 1. J. mit dein Jahresgehalt von ö. W fl. 500 nebst freier Wohnung zu besetzen. Bewerber um diesen Posten sollen musikalisch gebildet sein und haben bei dem Chore mitzuwirken. Diejenigen, welche ausserdem talmudisches Wissen nachweisen, können auf ein Nebeneinkommen rechnen, Heisespesen werden nur dem Accetirten vergütet. Eibenschitz, am 20. März 1892. Der Cultusvprstand. Concurs. Bei der israelitischen Cultusgemeinde in Gr.äz ist. mit 1. September a. c. die Stelle eines, musikalisch gebildeten Obereantors, welcher auch die Befähigung haben muss, das Amt des Secretärs zu verwalten, mit dem Jahresgehalte von fl. 1200 ö. W. nebst den üblichen Emolumenten zu besetzen. Bewerber um diesen Posten wollen ihre Offerte mit Nachweis über Befähigung, österreichische Staatsange־ hörigkeit, Alter, Familienstand" und bisherige Thätigkeit bis 1. Mai a. c. bei dem gefertigten Vorstande einbringen. Zii Probevorträgen werden nur hiezu Berufene zugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Graz, im März J892. . . Für den Vorstand der . tsraeiitiscken Cultusgemeinde der Präses: Moriz Fürst. In der Werschetzer israel. Cultusgemeinde ist die Stelle eines Bassisten, der Schochet ubodek sein muss und noch weitere von der Gemeinde zu bestimmende Dienste zu versehen hat, mit dem Jahresgehalte von 500 fl. (ohne Quartier) baldigst zu besetzen. Bewerber wollen ihre Gesuche, worin Nationale, Alter und Familienstand anzugeben sind, mit Zeugnissen über die bisherige Berufsthätigkeit und über die Qualification zum Schächterdienste versehen, bis längstens 15. April a. c an das gefertigte Präsidium einsenden. Es wird nachdrück־ liehst bemerkt, dass persönliches Erscheinen behufs Er- Jangung dieser Stelle nur nach erfolgter Berufung zu W e r s c h e t z, den 23. März 1892. ELmänueT Sparger, Adolf Sternberg, Gemeinde-Secretär. Gemeinde-Präses. Unterfertigter ladet das P. T. Publikum zum Ankauf guter Tischweine hiermit höflichst ein. ־ Weisswein (Tetenyer) ö. W. fl. 45.— detto ' (Badacsony 50 ,, ״.— Plattenseer 55 ״.— . kolkwein (Ofner) ., 45.— detto ,(Vifläny) 56 ״.— detto (Carlowitz) . 60 ״ ״.— Der Preis versteht sich per 100 Liter ab Keller. Versandt auch in 50 Liter Gehinden. Gleichzeitig empfehle ich meine Weine zu den bevorstehenden Osterfeiertagen. Cantoren, die mir Kunden zuführen, erhalten eine entsprechende Provision. ׳ Julius Suschny, Weingrosshandlung, Budapest, Tabakgasse 12. Referenz: Cantor Suschny, Budapest. Wiener Bürgeriacco fl• Ö.5Ö I aus reinem Scliafwollstoff, elesranl. und solid gearbeitet, ׳ Q fiir’s Haus, Salon, Pvomeuade, Kanzlei, Geschäft etc.,;׳ in vielen lausenden Exemplaren vorräthiftV ebenso die grösste Auswahl eleganter Hevreukleiäer zu unseren bekannten vier festen Einheitspreisen fl. 10, :fl. 16, fl. 22, fl. 28. Einzelne Beinkleider fl. 4.50 bis fl. 12.—. Die Preise sind auf jedem Stück ersichtlich, Heber- ״ . vortheilung daher ausgeschlossen. Herrenkleider-Magazin ״Wiener Bürger“ Stadt, Himmelpfortgasse 3,!. Stock. ■. . . , - 3 Trauungsgesänge . von MAX GOLDSTEIN, Obercaptor in St eiip.־a<Miar1.g• e r sind soeben erschienen, u. zw.: 1. Ein Lied für gemischten Chor- und Cantor - Solo mit Orgelhegleitung, mit deutschem und ungarischem Text . 2. Mi addir Cantor - Solo mit Orgelhegleitung u. gemischtem Chor. 3. Kaul sossaun für gemischten Chor. Preis aller 3 Piecen fl. 1.20. Von Ebendemselben sind zu beziehen Neginoth Jisroel u. zw. Nr. 1 Lecho dodi (F dur). Nr. 2 Lecho dodi (D dur). Nr. 3 Jigdal, wa’anj tefilossi. Nr. 4 Michtom üdowid. Preis ermässigt für Cantoren fl. 1.50. Naarizoch Choru. Cantor-Solo miti Orgelhegleitung, PREIS I fl Obige Gesänge sind' gegen.;Einsendung des Betrages, oder per Nachnahme zu beziehen. CONCURS.: . Für die hiesige israelitische Cultusgemeinde wird ein Ohäsan gesucht,•der auch Kore, Schochet' Ubodek ist. Fixer Gehalt 210 fl., freie Wohnung und Schecliita- Erträgnis. Durch Unterricht von Bändern ist ein kleiner Nebenverdienst zu erwarten. Ledige werden bevorzugt. ־-:; Popodin (pr. Gödihg) ■; am 25. März 1892. Der Cultusvorsteher,: S.Kohn. Vertretung. Für die Zeit vom 1. Juni bis 1. Juli laufenden Jahres: unter Umständen auch für längere Zeit, wird ein Vertreter, lediger Mann, als Vorheter, Schochet und Kore gesucht. ׳ ' Nähere Ausk. ertheilt Cantor J. NEUMANN in St. Pölten. M, של פסה ML5 Simon Gross, Weinbergbesitzer ill Tolcswa (bei Tokay) Versclb-leiss : -M Wien, II., Praterstrasse Nr. 13. 8s- Sämmtliche Weine sind untersucht und empfohlen Von den hervorragendsten medi'cinischen Cap äcitäten Wiens. W!<5?3S w Concnrt• In Salzburg ist die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Koreh, Schochet und Bodek seinmuss, mit 15. Mai 1. j. zu besetzen. Derselbe hat gleichzeitig den Religionsunterrieht zu ertheilen und die Autorisation hiezu;!lachznweisen. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt von jährlich 500 fl., freies Quartier und Nebenemolumente, verbunden." Reflectanten müssen ledigen Standes und osterreicliische Staatsbürger sein. . Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Gesuche an den Vorstand Herrn Albert PoHak, k. u. k. Hofantiquar in Salzburg. Eigenthümer und Herausgeber I. Lauer. — Verantwortlicher Rcdacteur Alois Kulka. — Drück Julius Stern, Wien, II., Große Mohrengasse 4'.

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