Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 11 (1891)
- Issue
- Heft 21 (15.8.1891)
- Date
- 1891-08-15
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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In der hiesigen isr. aut. Muttergemeinde zu Na das, Pressburger Comitat, zu ־welcher 16 Filialen gehören, ist die Stelle eines Rabbinatsverwesers, der zugleich als Matrikenfülirer qualifizirt und שוחט ובודק וקורא ובגיד sein muss prsofort mit dem fixen Jahresgelialt von 350 fl. שחיטה, freie Wohnung und Nebenemolumenten zu besetzen. Bewerber müssen קבלית התרות von zwei anerkannten ortli. Rabbinen besitzen, und haben ihre Befähigungszeugnisse nebst Angabe der Familienzahl und Nachweis ihres moralischen Lebenswandels und bisherige Thäägkeit an den gefertigten Vorstand längstens bis 20. August «inzusenden. Nur die Berufenen werden zum Probevortrag zugelassen, und den Acceptirten die Reisespesen vergütet. Der Vorstand: Wilhelm Steiner, Präses. liefert zu den billigsten Preisen Jakob Steinwald autorisiter Schächter der isr. Cultusgemeinde Turnau, Böhmen. In der aut.-orth.-isr. Kultusgemeinde Galantka, Pressburger Comitat, ist die Stelle eines שוחט ובודק וקורא der zugleich הזן sein muss mit dem Jahresgehalte von fl. 600, freie Wohnung, übl. Nebenemolumenten am i. September 1. J. zu besetzen. Bewerber haben ihre Gesuche nebst Zeugnissen über ihren bisherigen Lebenswandel, so auch קבלות von anerkannten orth. Rabbinen an den gefertigen Vorstand, spätestens bis 15. August einzusenden. Zum Probevortrag werden nur die hiezu Berufenen zugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet. Präses: 31 ax Kaliseh. Ein Manner-Quartett. Für den Tempel im VIII. Bez., Josefstadt, Wien, wird für die hohen Feiertage ein Männer- Quartett gesucht. Quartettsänger, welche schöne Stimmen haben, und tüchtige Blattleser sind, mögen sich bei dem dortigen Cantor, T11- Fleck, VUL, Lederergasse 14 a, 2. Stock anfragen. CONCURS. Bei dem Cultusverein in Ung.-Hradisch (Mähren), welcher laut Ministerialverordnung vom 15- Juni 1891 Z 8132, sich am 1. Jänner 1892 als Cultusgemeinde für die Gerichtsbezirke Hradisch und Napagedl constituirt, ist die Stelle eines Rabbiner und Prediger, mit einem Jahresgehalte von 1000—1200 fl. nebst üblichen Emolumente vom 1. März 1892 zu besetzen. Mit dieser Stelle ist der Religionsunterricht an dem k. k. Obergymnasium und an der Bürgerschule, sowie die Leitung der hebräischen Schule verbunden. Diejenigen Berwerber, welche die Befähigung hiezu nachweisen können, und öst. Staatsbürger sind, wollen ihre Gesuche an den Vereins Vorstand, einsenden. — Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Ung.-Hradisch (Mähren), am 1. August 1891. ״LA IG LE“ Französische Lebensversicherungs - Gesellschaft. Gewährleistungsfonds: 22 Millionen!Francs, Versicherungen auf Abu. Erleben in allen Combinationen. Leibrenten etc. Gewinnbetheiligung mit jälirlielrer־ Auszahlung. Direction für Oesterreich: I., Schottenring 14. CONCURS. Bel der israelischen Cultusgemeinde in Mä risch- Weisskirchen ist die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, Schochet-Bodek, der zugleich den hebräischen Unterricht an der israelitischen Schule zu ertheilen, sowie das Secretariat zu versehen hat, sofort zu besetzen. Gehalt fl. 750.— und übliche Emolumente, mit Ausnahme der Einkünfte an der Schechita, da diese vom Untercantor besorgt wird. Reisekosten werden nur dem Acceptirten vergütet. Belegte Offerte sind bis 1. September 1891 an den gefertigten Vorstand einzubringen. Mährisch-Weisskirchen 10. August 1891. Der Cu 11usVorstand.; בעל תפלה Der praktische Vorbeter*) Vollständige Sammlung (gegen 400 Folioseiten und 1511 Nummern) der sämmtlichen gottesdienstlichen und häuslichen Gesänge und Recitative (das ganze Chasanos) nach polnischen, deutschen und portogiesischen Weisen nebst allen den Gottesdienst betreffenden Verbaltungsregeln, rituellen Vorschriften und Gebräuchen (דינים ומנהגים) VOtt Obercantor A. Baer in Grothenburg (Schweden) Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Dieses von den grössten Capacitäten als das gediegenste und reichhaltigste Musikwerk anerkannt, ist vom Herausgeber selbst, oder von J. Kauffmann, Buchhändler, Frankfurt a. M., für 30 Mark (18 fl.) zu beziehen. *) In diesem Werke sind folgende Druckfehler zu verbessern: Seite 153, Zeile 2 von unten lies: 643 statt 647 und am Schlüsseder Nr. 674: Oder n. d. Mel, der Nr. 643. In Nr. 694 ist im 1., 4. und 15. Takte ״gis" statt ״gu zu lesen. ^AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA I A^AAA «^AAAAAA^AAAAAA y y t r y < < -C -c -c I 1 3 < < < < A dolf Karoly Tapezierer 11- IDecorate־ar. U., Taborstrasse 49 (Hotel Donau) übernimmt alle in das Fach einschlagende Arbeiten, sowie Complete Braut-Ausstattungen Ausstattung von Landhäusern, Üüdcanstattrn und Zpalirrarbcitrn. Becorirt Synagogen M lestMen n. Traueranlässen. Träuhitmnel u. Schulchan-Decken in stylvoller Ausführung. y 1 y ^wwvYvvvywvvwwwi^vvYvvwwwvwyvw^׳ CONCURS. Ende August d. J. gelaugt hei der Israel. Cultusgemeinde zu Laun die Stelle eines geprüften Xjelrrers XLiadL Oa!n.tors mit. einem Jahresgehalte von 1000 fl", freier Wohnung und sonstigen Emolumenten zur Besetzung. Rur solche Bewerber, welche musikalisch gebildet, der böhmischen Sprache mächtig und Baal Kore sein müssen, wollen ihre mit Zeugnissen belegten Gesuche bis zum 20־. August d. J. an gefertigen Vorstand einsenden. Laun, 5. August 1891. Ignaz Bulova. Durch Aufstellung einer eigenen Druckerei für mein Jahrzeitstabellen-Geschäft bin ich in der angenehmen Lage, den Herren Gollegen ein praclitvollst ausgeführtes Gedenkblatt ohne Rücksicht auf Grösse und Format mit eingedruckem Texte und Umrechnung — nur gegen vorherige Ein- Sendung des Betrages, da die Nachnahme das Porto um 36 kr. erhöht — um 80 kr. franco zu liefern. Meine Blätter sind für 2—21/? fl. die kleinen, für 2‘/2—5 fl. die grossen verkäuflich. Muster gegen Ein- Sendung von 50 kr. in Marken. Ebenso empfehle ich Smane hatefilos- und Kerenkajemes-Tafeln, sowie leere Gedenkblätter billigst. Adolf Tiirk, Obercantor in MShr.-Ostrau, Mähren. Schirej tefilloh. Synagogen - Gesänge für das ganze Jahr; für Cantor und gemischten Chor; grösstentheils echt polnischjüdische Gesänge, leicht und melodisch harmonisirt, bereits in verschiedenen Synagogen mit grösstem Erfolge aufgeführt, componirt von L. Gero witsch, Ober-Cantor der Haupt-Synagoge in Rostow am Don (Russland). Preis 15 Gulden. Ein Drittel der Verkaufssumme wird dem ״Oesterreichisch-ungarischen Cantoren- Vereine“ zugewiesen. Eine besonders praktische und sichere Handhabe für Cantoren, ist soeben erschienen; die vollständige Sammlung . מלכיות זס־־ונות ושופרות enthält ein vollkommenes Recitativ für Cantor, so wie einige nothwendige Chorsätze für gern. Chor und Orgel, und ist nach altjüdischer; Weise von Moritz Sonntag, Obercantor in Temesvar (Ungarn), bearbeitet:. Vom Verfasser gegen Einsendung des Betrages oder mittelst Nachnahme von 2 Gulden ö. W. zu beziehen. \ . Mgenthümer und Herausgeber: I Kauer. — Verantwortlicher Redacteur: Alois Kulka. — Druck von Moritz Knöpflmacher, Wien.