Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 11 (1891)
- Issue
- Heft 20 (1.8.1891)
- Date
- 1891-08-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/1304829-3453207-3453227--3221-3457553- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Bei dem Cultusverein in Ung.-Hradiscb (Mähren), welcher laut Ministerialverordnung vom 15• Juni 1891 Z 8132, sich am 1. Jänner 1892 als Cultusgemeinde für die Gerichtsbezirke Hradiseh und Napagedl constituirt, ist die Stelle eines Rabbiner und Prediger, mit einem Jahresgehalte von 1000—1200 fl. nebst üblichen Emolumente vom 1. März 1892 zu besetzen. ־ Mit dieser Stelle ist der Religionsunterricht an dem k. k. Obergymnasium und an der Bürgerschule, sowie die Leitung der hebräischen Schule verbunden. Diejenigen Berwerber, welche die Befähigung hiezu machweisen können; und öst. Staatsbürger sind, wollen ihre Gesuche an den Vereinsvorstand, einsenden. — Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Ung.-Hradisch (Mähren), am 1. August 1891. In der autonom, orth. Filial- Gemeinde Csögle (Com. Yeszprim) ist die Stelle eines tüchtigen בעל תפלה שו״ב וקורא sofort zu desetzen. Gehalt 3.50 fl. nebst üblichen Nebenemolumenten. Reflectirende haben ihre Gesuche mit Zeughissen von anerkannten orth. Rahbinen ■und Angabe des Familien- Standes an den gefertigten Vorstand einzusenden. Nur Berufene werden zur Probe zugelassen, und die Reisespesen werden nur dem Acceptirten laut Uebercinkommen vergütet. Csogle, 21. Juli 1891. Adolf Weiner, Gemeindevorstand. In der ant. orth. isr. Kultusgemeinde zu Szepesvaralja ist die Stelle eines vorzüglichen Caxxtors, der zugleich שוחט ובודק וקורא מוהל sein muss mit dem Jahresgehalte von 400 fl. ganzer שחיטה mit 3- Semptember 1. J. zu besetzen. Bewerber haben ihre Gesuche nebst Zeugnissen über ihren bisherigen Lebenswandel, so auch קבלות von drei orth. Rabbinern spätestens bis 5. August an den Vorstand mit Angabe ihres Alters und Familienstandes einzusenden. Reisespesen nur dem Acceptirten nach Uebereinkommen vergütet. Der Vorstand. Bei der gefertigten isr. Status quo-Gemeinde ist die Stelle eines ש־צ ושו״ב längstens Mitte September a. c. zu besetzen. Gehalt 400 fl., Natüralwohnung und halbe שחיטה• Berwerber müssen einen angenehmen Vortrag haben, von anerkannten Rabbinern autorisirt und vorzügliche בעל קןףא Lein. Reflec tauten werden daher aufgefordert ihre wohlinstruirten Gesuche in denen sie ihre Fachkenntnisse, bisherige Verwendung, Kinderzahl, ihr Alter und moralisches Vorleden dokumentarisch nachzuweisen haben bis 15. August a. c. einzusenden. Es wird jedoch ausdrücklieh bemerkt, dass zum Probevertrag nur die Berufenen zugelassen und mir dem Acceptirten die Spesen vergütet werden. Gyöngös im Juli 1891. Der Gemeinde Vorstand. Knaben oder Mädchen werden in einem ordentlichen reli- . giösen Hause unter sehr günstigen Bedingungen in Pension genommen. Auskunft ertheilt die Redaktion aus Gefälligkeit. Gänse M Gänsefett liefert zu den billigsten Preisen Jakob Steinwald autorisiter Schächter der isr. Cultusgemeinde Turnau, Böhmen. Die Musikalien-Druckerei von Josef Eberle &; Comp. Wien, VII., Seidengasse Nr. 7 (im eigenen Hause) empfiehlt sich den P. T. Herren Cantoren und Compositeuren zur Anfertigung von Notenstich u. Notendruck als einziges complet eingerichtetes Institut dieser Art im In- und Auslande. בעל תפלה Der praktische Vorbeter*) Vollständige Sammlung (gegen 400 Folioseiten und 15! 1 Nummern j der sämmtlichen gottesdienstlichen und häuslichen Gesänge und Recitative (das ganze Chasanos) nach polnischen, deutschen und pertogiesischen "Weisen nebst allen den Gottesdienst betreffenden Verbaltungsregeln, rituellen Vorschriften und Gebräuchen (□דיני□ ומנהגי) von Obercantor A. Baer in Gothenburg (Schweden) Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Dieses von den grössten Capacitäten als das gediegenste und reichhaltigste Musikwerk anerkannt, ist vom Herausgeber selbst, oder von J. Kauffmann, Buchhändler, Frankfurt a. M., für 30 Mark (18 fl.) zu beziehen. ) Jn diesem Werke sind folgende Druckfehler zu verbessern: Seite 153, Zeile 2 von unten lies: 643 statt 647 und am Schlüsse der Nr. 674: Oder n. d. Mel, der Nr. 643. In Nr. 694 ist im 1., 4. und 15. Takte ״gis" statt ״g" zu lesen. ל A 1 1 ־־w־־r־1 1 ־ < < 1 4 3 4 4 -c -c < 4 A dolf Karoly Tapezierer ־u.- IDecora,te־u.x Jfxsn IT., Tahor8trasse 49 (Hotel Donau) Übernimmt alle in das Fach einschlagende Arbeiten, sowie Complete Braut-Ausstattungen Ausstattung von Landhäuser». Ladcanstaltrn und Zpaircrarlicitcn. —«88»- Decorirt Synagogen M festlichon n. Traneranlässen. Trauhhmnel re. Schulchan-DecTcen in stylvoller Ausführung. .. •־ •׳•׳vv" uv 0i,g1t/’su,cs JXgUSJ UHt UTf(/0 ^rrYvwvYvvYvvvYvyvw11Vvvvvvvvyvvv*y״wwyvv Durch Aufstellung einer eigenen Druckerei für mein Jahrzeitstabellen-Geschäft bin ich in der angenehmen Lage, den Herren Collegen ein prachtvollst ausgeführtes Gedenkblatt ohne Rücksicht auf Grösse und Format mit eingedruckem Texte und Umrechnung — nur gegen vorherige Ein- Sendung des Betrages, da die Nachnahme das Porto um 36 kr. erhöht — um 80 kr. franco zu liefern. Meine Blätter sind für 2—21/‘׳ fl. die kleinen, für 2*/2—5 fl. die grossen verkäuflich.• Muster gegen Ein- Sendung von 50 kr. in Marken. Ebenso empfehle ich Smane hatefilos- und Kerenkajemes-Tafeln, sowie leere Gedenkblätter billigst. Adolf Türk, Obercantor in Mähr.-Oatrau, Mähren. ״LA IGLE« Französische Lebensversicherungs - Gesellschaft. Gewährleistungsfonds: 33 IVFillioiien!Francs. Versicherungen auf Abu. Erleben in allen Combinationen. Leibrenten etc. Gewinnbetheiligung mit jährlicher Auszahlung. Direction für Oesterreich: I., Schottenring 14. M Wiens | Erstes und grösstes Etablissement für Grabnionumente z W So:13CLmer Sz, eבשב.ig*er d beim CentraS-Friedhof vis-a-vis der israelitischen Abtheilung und I., Lobkowitzplatz I. 5 9 Eigene Stelnbrücke u. DampfscMeiferei in Hötzelsdorf a/d. P. J.-B. N. 06. Eigenthümer und Herausgeber: 1. Bauer. — Verantwortlicher Redacteur: Alois Knlka. — Druck von Moritz Knöpflmacher, Wien.