Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 11 (1891)
- Issue
- Heft 14 (1.6.1891)
- Date
- 1891-06-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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e Gebet und Glaube התפלה והאמונה Bin Beitrag zur Erklärung des Gottesdienstes und dessen 6ebrauche nach den bewährtesten alten und neuen Quellen auf dem Gebiete der jüdischen Litteratur. Ein Buch für Schule und Haus, enthält ausserdem die in den Gebetsrücken enthaltene Religionslehre. Neu bearbeitet und zum erstenmal veröffentlicht, nebst einem Anhang, mittelst dessen di« Haftarotli mit dem Wochenabschnitte in Zusammenhang stehen. Verfasst von M A. Goldstein autor Kabbinatsverweser in Fiume. Zu beziehen durch den Verfasser zum Preise von fl. 125 kr. franco Kreuzband und durch did Buchhandlung j. kauffmanii in Frankfurt a. Liain. (Die Mitglieder des öst.-ung. Cantorenvereines erhalten das Buch franco Kreuzband um 85 kr. beim Verfasser.) — Concuis. In der hiesigen israelitischen Orthodoxen-Geineinde werden ein Bassist und ein Tenorist, mit schöner Stimme und musikalischer Bildung sofort aceeptirt. Dieselben müssen die Fähigkeit besitzen, mit dem Chor zu studiren. Gehalt 16 bis 18 fl. monatlich für Beide und freieätation Als Nebenverdienst wird einem jedrii 5 fl. monatlich garantirt־ Bewerber, die gleichzeitig Gelegenheit haben, hier auch die Schechita zu erlernen, wollen sich bei dem Gefertigten melden. Paks, im Mai 1891. Karl Eisenberg Canto r. Gänse und Gänsefett liefert zu den billigsten Preisen Jakob Steinwald autorisirter Schächter der isr. Cultusgemeiude Turuau, Böhmen CONCURS. In der Klausenburger orth. israel. Oultusgemeinde ist die mit 1200 eventuell 1400 fl. Jahresgehalt verbundene Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, der ein entsprechendes Chorpersonal auf eigene Kosten zu halten hat, ehebaldigst zu besetzen. Refleetanten wollen ihre gutsituirten, mit über bisheriges Wirken, religisösen Lebenswandel und Familienstand Aufschluss gebenden, authentischen Zeugnissen versehenen Gesuche an den gefertigten Cultusvorstand ehestens einsenden. Zu Probevorträgen werden ausschliesslich nur die aiezu Berufenen zugelassen. Klausenburg, im Mai 1891. Der Kiausenburger orth. israel. Cultusvorstand: D. J. Burger Salamon Fenielil Secretär.' Präses. comnts. Bei dem israel. Bethaus verein in Przemysl ist die Stelle eines ersten Cantors neu zu besetzen. Diese Stelle ist mit einem Jahresgehalte von 1000 fl. östr. Währ., nebst einem jährlichen Nebeneinkommen von 300 fl. bis 500 fl. verbunden. Bewerber, welche gründliche musikalische Kenntnisse, sowie ein klangvolles Organ und eine schöne Vortragsweise besitzen und die Eignung haben, einen Chor heranzubilden und zu leiten, wollen ihre Gesuche nebst Belegen über Qualifikation, Alter, Bildungsgrad und Familienstand an den Tempel-Administrator Herrn Jacob Reisner längstens bis zum 15. Juni a. c. einsenden, wobei bemerkt wird, dass ein Probebeten der Bewerber nur auf Grund einer an dieselben ergangenen Einladung seitens der Vereinsverwaltung stattfinden kann, und dass nur dem Acceptirten die Reise* Spesen werden vergütet werden. Für die Verwaltung des israel. Bethausvereines. Przemysl, den 13. Mai 1891. Leon Schwarzthal Obmann. CONCURS. Bei der israel. Caltusgemeinde in Mähr. ־ Ostrau wird ein tüchtiger Schocket Ubodek der auch die Fähigkeit, an den hohen Feiertagen als Vorbeter zu fangiren, besitzen muss, .mit einem Jahresgehalte von 600 fl. aufgenommen. Musikalisch Gebildete, welche heim Tempel- Chore Mitwirken können, werden bevorzugt. Gesuche, worin Alter und Familienstand anzugeben sind, nebst Zeugnissen über Qualifikation und bisherige Verwendung, sind bis 15. Juni d. J. an den gefertigten Vorstand zu richten. Reisespesen werden nur dem Acceptirten vergütet. Vorstand der israel. Cultusgemeinde. Mälir.-Ostrau, am 19. Mai 1891. Der Präses: ._M. Strassmann._ CONCURS. In der israelitisch«'!! Gemeinde Aspern an der Donau ist sofort die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Kore, Sehoehet, Ubodek ist, zu besetzen. Gehalt 300 fl. freie, Wohnung und das Einkommen der Schechita. Bewerber mögen ihre Offerte an den Gefertigten einsenden. Aspern, am 20. Mai 1891. Fabian Gallia. ״L’-Ä-IChLE“ Französische Lebensversicherungs - Gesellschaft. Gewährleistungsfonds: 22 Millionen Kraiicss. Versicherungen auf Ab-und Erleben in allen Combinationen. Leibrenten etc. Gewinnbetheilignng mit jährlicher Auszahlung. Direction für Oesterreich: I., Schotten, ing 14. Din Musikalien - Druckerei voll Josef Eberle & Comp. Wien, VH. Seidengasse Nr. 7 (im eigeneu Hause) empfiehlt sich den P. T. Herren Cantoren und Compositeuren zur Anfertigung von Notenstich u. Notendruck als einziges complett eingerichtetes Institut dieser Art im ln- und Auslande. COWCUES. Die Stelle eines 11. Camors bei der Grauer israelitischen Cultusgemeiude, doiirt mit 500 fl• Jahresgehalt, freier Wohnung und den üblichen Nebenemolumenten — mit Ausnahme der Schechita— ist mit 20. Juni 1. J. zu besetzen. Reflectanteu, welche ihre bisherige Verwendung, moralischen Lebenswandel, ferner die volle Befähigung als Vorbeter, Schächter und Chordirigent, so wie musikalische Kenntnis naebzuweisen haben, wollen ihre gehörig instruirten Gesuche bis obigen Termin an unterfertigten Vorstand einsenden. Es ist Jederman, der den obigen Anforderungen entspricht, auheimgestellt, während obiger Frist mit den Zeugnissen versehen sieh persöhnlich zum Probevo!trage zu melden; auf Vergütung der Reisekosten jedoch hat nur der Acceptirte Anspruch. Gran, den 24. Mai 1891. Dr. Karl Horn Gemeindevorstand. Eigentümer und Herausgeber: 1. bauen. — Verantwortlicher Redacteur: Mols Kulka. — Druck üon Moritz Knöpflmacher, Wien.