Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 8 (1888)
- Issue
- Heft 38 (22.11.1888)
- Date
- 1888-11-22
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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Concurs. Bei der isr. Cultusgemeinde in Klattau gelangt, wegen erfolgten Todes des Cantors, die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors und Kore, der gleichzeitig den hebräischen und deutschen Elementar-Unterricht an der mit. dem Oeffentlichkeitsrechte versehenen Volksschule, zu besorgen hat, mit dem Jahresgehalte von 700 fl. nebst Wohnung und Emolumenten, für den nächsten Sommerkurs zur Besetzung. Bewerber, die auch gründlichen Unterricht im Böhmisehen ertheilen, werden bevorzugt Die mit Qualifications-Zeugnissen, Angabe des Alters -und Familie, versehenen. Gesuche , sind längstens bis 1. 12 L J. einzusenden. Dpm Aufgenommenen wird ein angemessener Betrag als Reisepauschal־Vergütigung' ersetzt. : K1 a 11 a ur-am 328. Oktober 1888. .. , .. .. DerVorstand. Der gefertigtejC1ktus:Vorstend]־eröffnet hiemitirhuf nachstehend bezeichnete, und miß: Enden April m. J. zü. sbesetzzenden drei Stehen den Concurs, 1. Auf die mit einem Jährlichen fixen Gehalt von 700 fl., freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten dotirte Cantor-Stelle. Gewünscht wird, dass der Anzustellende Musikkenner, Schocket Ubodek und im Stande sei den Gottesdienst dem Zeitgeiste entsprechend mit Chor zu verrichten; gefordert wird ferner, dass er den Chor einübe und an der Volksschule den Gesangsunterricht leite. 2. Auf die mit einem jährlichen fixen Gehalt vön 4000 fl., freier Wohnung und üblichen Nebenemolumenten dotixte Vorbeter־ und Schächter-Stelle. Gewünscht wird, dass der Anzustellende ein guter Baal-Tephillah, Schocket, Bodek Ukoreh sei, so . wie auch, dass er im Tempel-Chore als Bas- 41st mitwirke. Der auch Mohel und Menaker ist, wird bevorzugi.. / <: 3. Auf die mit einem jährlichen Gehalte von 350 fl., freier Wohnung, Nutzniessung der Mikwah und üblichen Nebenemolumenten dohirte Schamess-Stelle. Der Anzustellende, der ein Schocket sein muss, hat *hlle wie immer gearteten Dienste sowohl, als bei den Vereinen der Chewra-Kadischa und Bikur-Cholim zu verrichten und das Inkasso zu besorgen, Die Zutheilung des Scheduta-Einkommens wird beim Acceptiren bestimmt. Die Reflektanten haben ihre Gesuche, worin Alter und Familienstand genau anzugeben sind, nebst Belegen über Qualifikation und bisheriges Wirken bis 30. December a. c. hieher einzusenden. Bemerkt wird, dass zu Probevorträgen nur die Berufenen zugelassen und Reisespesen nur dem Acceptirten vergütet werden. Zombor, den 8. November 1888. Der isr. Cultüs-Vorstand. Bei der Neusohler isr. Cultusgemeinde" gelangt am 1. März 1889 die Stelle eines musikalisch gebildeten Cantors, der Kore und Schocket Ubodek sein muss, zur Besetzung. Jahresgehalt 600 fL, Naturalwohnung eventuell 150 fl. Wohnungspaüschale, 50 fl. für den an der Volksschule zu ertheilenden Gesangsunterricht, halbe Schechita und sonstige Nebenemolumente. Reflektanten, welche Kabolos von mindestens drei namhaften Rabbinen besitzen und gründlich musikalisch gebildet sind, mit Chor- und Orgelbegleitung vorbeten können, wollen ihre wohlinstruirten Gesuche unter Beischluss ihrer Verwendungszeugnisse und Angabe ihrer Nationale bis 1. Dezember 1888 an den gefertigten Vorstand leiten. Bei gleicher Qualifikation werden Diejenigen, die der ungarischen Sprache mächtig sing, bevorzugt. Zum Probevortrage werden nur ׳'■ schriftlich Berufene zugelässeri und die Reisekosten nur dem , Acceptirten vergütet. . Moriz flerzka; ־* Leop. Fleischner, Präse?. / Notar. ב ע ל ת פ ל ה Der p ractische Voröe ter*) Vollständige Sammlung (gegen 400 Folioseiten und 1511 Nummern der sämmtiiehen gottesdienstlichen and häuslichen Gesänge und Recitative derlsraeliten (das ganze Ohas ans.3) nach deutschen, polnischen and. poftngisisehen Weisen netist allen den Gottesdienst betreffenden Verhaltungsregeln, rituellen Vorschriften und Gebräuchen (דינים וסגזזגים) von Oberkantor A. B&er in Gothenburg, Schweden Zweite vermehrte und verbesserte Auflage. Dieses voÄ den grössten Capäoitätenoals dw gediegendste und reichhaltigste. Musikwerk anerkannt, ist vöm Hsrausgabftr selbst; oder von J. Kaufmann, Bachhändler, Frankfurt a. M für 3V Mark.(18 fl.) zu beziehen. *) In diesem Werke sind folgende Dralckfejiler Zf bessern: Seite 153 Zeile 2 von unten lies:'648 statt ti&T und am Schlüsse der Nr. 674: Oder n. d Mel. d. Nr, In Nr. 694 ist im 1., 14. und 15. Takte vgii* afffcfc: ״g• zu lesen. Die in meinem Selbstverläge erschienenen Jahrzeitgedenkblätter, ״Semane-Hatfilos“ mit beweglichen Zeigern und Zifferblättern. Kerenkajemestafel, Misrasch und Montefiorebilder verkaufe ich kaligrafisch ausgeführt und auch leer en ‘gros und en detail, und sichere Wieder Verkäufern bedeutenden Rabbat zu. A. Türk, Obercantor, M.-Ostrau m MMM ^10 ^^^0 ^^^0 ^^^0 M Wien’s erstes u. grösstes Etablissement für Grabmonumente beim Central-Friedhof vis-a-vis der israelitischen Abtheilung und l., Lobkowitzplatz I. Lieferant, d. Wr. isr. Cultusgem. Eigene Steinbrüche u. Dampfschleiferei i, Hötzelsdqrf a/d. F. J.-B. N. Ö. Hjyenthümer und Herausgeber: I. B a u e r. Berantck Redacteur: Älois K u l k a. Äruck von Jacob Sch l 0 ß b e r g, W i e n