Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 8 (1888)
- Issue
- Heft 18 (28.5.1888)
- Date
- 1888-05-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Concurs Für die Meisel-Synagoge in Frag wird ein zweiter erescbulter Cantor, welcher zugleich die Stelle eines קורא zu ▼ersehen hat, ferner wird ein Custos, welcher ebenfalls die Stelle eines קורא versehen kann aufznnehmen gesucht. Die Stelle des Cantors ist mit einem fixen Jahresgehalte von fl. 500 und die des Custos mit fl. 250 dotirt. Bewerber haben ihre mit den erforderlichen Zeugnissen belegten Gesuche längstens bis 15 Juni 1888 an den Obmann des Synagogen Vorstandes Herrn Philipp Beck in Prag, Wenzelsplaiz Nr.-C. 778—H, zu richten Vom Vorstande der Meiseisynagoge. Preis 13 Mk. 50 Pf. Wreskmer Synagogen- Hesänge, Preis 20 Mk., cornponirt von Kantor Zeutsch in Breslau. Zu beziehen vom Verfasser. Collcgen erhalten hie Werke zu bedeutend ermäßigtem Preise. Erklärung. Zu Folge mehrfacher Anfragen, die an mich gelangten, sehe ich mich zu der Mitteilung veranlasst, dass Frau Johanna Fischer nicht mehr im Besitze eines ״Schir Zion" aus dem Nachlasie ihres seligen Gatten ist. Collegen, welche einen ״Schir Zion" ankaufen wollen, mögen sich an den Vorstand des Cantoren - Vereines wenden, welcher bestrebt sein wird ihnen dieses Werk zu einem ermäßigten Preise zu beschaffen. Obercantor Jos. Singer, Wien. Die älteste, bestrenommirte Selehfleisehwaaren - Fabrik J. Ttamai WIEN II., KIlM« 38 (im eigenen Hause) empfiehlt ihr Sortiment בשר Warst-, Selchfleisch- Waaren nngar- und Veroneser Salami bester Qualität. Vermöge gut ventilirter Trockenkammern, durch Aufstellung der neuesten Maschinen und Kühlapparate ist sie in der Lage, jederzeit frische Warne zu erzeugen, Vorräthe bester und trockenster Salami auf dem Lager zu halten. כשר Fieischextract, System Liebtg, ist stets am Lager. Aufträge aus der Provinz werden mit Ausnahme der jüdischen Fest- und Feiertage stets prompt effeetuirt. Preiscourante auf Verlangen franco und gratis. X8 501 Stammesgenoffen- Ireunde und Iö'rderer der Hebräischen Spräche. Hiermit erlauben wir uns, Ihre wohlwollende Aufmerksamkeit' auf die von uns neu gegründete Zeitschrift ״Aas israelitische Kaus^ zu lenken. Das israelitische Haus, hebr. Organ für die vitalen und culturcllen Interessen der Juden, wird auch eine große ״deutsche , Beilage" enthalten und wird sammt Beilage in monatlich vier Druckbogen starken Heften erscheinen. Bei der Gründung dieser Zeitschrift sind wir von der Ueberzeugung geleitet, dass die Aufklärung, einerseits und das Bewußtsein des eigenen Wertes anderseits die besten Stützen des Iudenthums sind, und dass erstere bei einem großen Theile der jüdischen Bevölkerung im Osten nur durch hebräische Schriften zu bewirken sei. Pros pect: A. 1. Leitartikel über jüdische Zeitfragen. 2. Monatsrevue.. 3. Vitale Fragen der Juden. 4. Nachrichten. 5. Erzählungen. B. Wissenschaftlicher Theil: 1. Manuskripte. 2. Wissenschaftliche Abhandlungen. 3. Kleine Beiträge. 4. Literarische Novitäten, und Kritik. 0. Deutsche Beilage: ״Familientisch:" 1. Neueste Zeitsragen, im Iudenthum. Populär-wissenschaftliche Aufsätze. 2. Erzählungen, aus Geschichte und Leben der Juden. 3. Anekdoten, Bonmots rc. Preis: 6 ff. jährlich (für Rußland 4 Rubel ohne Beilage).. Vierteljährig 2 ft — Agenten erhalten Raöbat. Gefällige Zuschriften sind zu richten an: _I. Kopelowih- Wien, II., Miesbachgasse 5. Die in meinem Selbstverläge erschienenen Jahrzeitgedenkblätter, ,,Semane-Hatfilos“ mit beweglichen Zeigern und Zifferblättern. Kerenkajemestafel, Misraseh und Montefiorebilder verkaufe ich kaligrafisch ausgeführt und auch leer en gros. und en detail, und sichere Wiederverkäufern bedeutenden Babbat zu. A. Türk, Obercantor, M.-Oatrau. Concurs. Die erste Cantorstelle in der. hiesigen israel. Cultusgemeinde gelangt am 1. August l. I. zur Wiederbesetzung. Bewerber um diesen Posten, befähigt mit Chor und Orgelbegleitung zu sungiren, ferner mit der Eignung eincs Bai Lore- und auch für Schechita qualisizirt, um in letzterer Eigenschaft bl s in Ausnahmssällen sich verwenden zu lassen, haben ihre Gesuche belegt mit den Zeugnißen über die erlangte Qualifikation und die bisherige Berufsthätigkeit an das Secretariat der hiesigen ijrl Cultusgemeinde einzusenden, und wird gleichzeitig bekannt gegeben, dass Probefunktionen nur nach erfolgter Einladung Seiten des Vorstandes bewilligt werden. Diese Stelle ist mit einem Jahresgehalt von 800 st. nebst 200 st. Quartierbeitrag und den üblichen Emolumenten dotirL Dem Angestellten werden die Reisespesen vergütet. Esseg, am 1. Mai 1888. Der Secretär: Der Vorsteher: Langer. Sam. Kästenbaum. Abonnements- und Insertionsbeträge sind in Wien zahlbar. Wien’s erstes u. grösstes Etablissement für Grabmonumente Soכב@.מש:.כגב Sz 0ב©־77ד־.ig'eir beim Central-Friedhof vis-a-vis der israelitischen Abtheilung und I., Lobkowitzplatz I. Lieferant, d. Wr. isr. Cultusgem. Eigene Steinbrüche u. Dampfschleiferei i, Hötzelsdorf a/d. F. J.-B. N. 0. Eigenthümer und Herausgeber: I. B a u e r. Verantw. Redacteur: Alois K u l k a. Druck von Jacob Schloßberg, Wien