Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 8 (1888)
- Issue
- Heft 1 (5.1.1888)
- Date
- 1888-01-05
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Oesterreiehisch -ungarische Gantoren* Zeitnng. H>rärmrn erali onspreis FL» Ganzjährig fl. 5.— Halbjährig fl. 2.SV EierteljShrig fl. 1.25 FL» Nichtmitgli.rer Ganzjährig fl. 6.— Halbjährig fl. 3.- Diertrljährig fl. 1.50 FL» -a» «uSland Nr. 1. 10 Diark/ ottx 5 Rubel. Orgran. M die pWcffen Mischer ^sutorea M ^ultnsbesmten. Erscheint jeden achten Gag. Begründer: Obercantor Jacob Bauer. Wien^ 5. Januar 1888. Hlebaction Administration '! Wie»,!! II., Rovaragafle Rr. 27.! Inserate > werden billigst berechnet! Manuscripte werden nicht retournirt. 8. IchrgauMz^ Abonnements-Linladung. Die ״Oesterreich. - ungar. (LcrntorenAeitung" tritt mit dieser Nummer in den achte« Jahrgang ihrer Wirksamkeit, wir ersuchen daher die geehrte« Herre» Leser,"FreuMeNinö Gonuerünseres BkatteZ) däs'MonneMrt׳ unter'den an' Se^WM"MößakMtM umgehend erneuern zu wollen, damit die Höhe der Auflage bemessen werde könne und die Versendung ununterbrochen und regelmäßig erfolge. Wie bisher werden wir bestrebt sein, für die Rechte und die Vertheidigung der Interessen unseres Standes rückhaltslos einzutreten, und hoffen, dass?unsere Wirksamkeit auch fernerhin die vollste Anerkennung und Billigung unserer Collegen finden werde. Zugleich sehen wir uns veranlasst, um die baldigste Einsendung der Rückstände dringendst zu bitten, da wir mit Jahresbeginn größeren Verpflichtungen pürcktlich Nachkommen müssen. Die Wedaklion und Zdministralier» der ״Kesterr.-ungar. ßantoren-Zeitung". Weder die Entwicklung -es Synagogengesanges von Ober-Cantor I. Singer in Wien.' - II. Serie. ׳' ־ '; XVI. Wir versuchten, die Lewandowski'sche musikalische Muse in einzelnen Unterabtheilungen zu beleuchten und verweilten bei gewissen Momenten, wie bei der Behandlung des modernen und traditionellen Synagogenrecitativs, beim Tonsatze für traditionelle Melodieen und bei der Bearbeitung des synagogalen Orgelsatzes adsichtlich etwas länger, weil wir es als Pflicht erachteten, neben der trefflichen absoluten Composition auch den didaktischen Werth derselben für ähnlich Strebende auf diesem Gebiete genügend zu zeichnen. Die Lewandowski'schen synagogal-gesanglichen Werke ,Md / ^er^imveise bedarf, um sich für den im Todah wesimrah niedergedemnach nicht allein als werthvolle Beiträge allerersten Ranges für die Litteratur des Synagogengesanges, sondern hauptsächlich als treffliches Belehrungsmittel für alle jene zu empfehlen, die bezüglich des Stiles oder der sonstigen technischen Verwerthung des Stoffes im Unklaren sind. Das ist die Signatur der Schöpfungen großer Männer, dass ihre künstlerischen Gebilde bei ihrem allgemeinen Kunstwerthe gleichzeitig auch die Richtung kennzeichnen, die bei ähnlichen Vorkommnißen für die Zukunft einzuhalten ist. Das Studium und die eingehende Beurtheilung der oben angeführten Unterabtheilungen der Lewandowski'schen Synagogen-Musikwerke gewährte uns, wir gestehen es rückhaltslos, einen wahrhaften Kunstgenuss, und nur mit Widerstreben versagen wir es uns, mit Rücksicht auf eine allzugroße Häufung des Stoffes, auch noch auf die anderen zahllosen Schönheiten dieser Gattung aufmerksam zu machen, indem wir voraussetzen, dass der aufmerksame Leser nicht auch noch wiederhol-