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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1887-09-22 · Heft 31 (22.9.1887) · p. Seite 7

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
7 (1887)
Issue
Heft 31 (22.9.1887)
Date
1887-09-22
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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-erhoffte Würdigung, so dass die Reihenfolge der Deputationen während des Empfanges auf den Wünsch des Kaisers die erwähnte Aenderung erfuhr. ׳ Nachdem der Kaiser dem Sprecher der Deputation geantwortet hatte, sprach Rabbiner Honig zuerst in deutscher Sprache den Segen und erbat die Erlaubnis, beim Segenspruche in hebräischer Sprache das Haupt. bedecken zu dürfen. Der Kaiser antwortete lächelnd : ״Ich erwartete von Ihnen diese Bitte,' und es freut mich, dass Sie an den alten Traditionen sesthalten," und hörte andachtsvoll den Scgenssprnch an. West. Bei dem für die Abgebrannten in Eperies, Nagy-Karoly und Turozko veranstalteten Volksfeste, unternahmen es einige der anwesenden Magnaten, unter ihnen die Grafen Karoly, Teleky und Kegelewitsch, unter den am Feste theilnehmenden Mädchen — die Schönste auszusuchen. Als solche befanden die gestrengen Herren die Semitin Gisela Scholz aus Oroshaza. Diese erhielt vom Grafen Karoly einen goldenen Apfel mit der Inschrift: A legszebbnek, d. h. ״der Schönsten." . Sophia. Ungar. Blätter melden, dass Fürst Ferdinand von Bulgarien bei seinem Einzuge in Sophia die Hand, des greisen Oberrabbiners^ der ihn an der von der'Gemeinde errichteten Triumphpforte mit hebr. Segensworten begrüßte, tief bewegt und ergriffen an die Lippen geführt habe. ־ Waris. Ein Derect des Kriegsministers an den jüdischen 'Consistorialpräsidenten besagt, dass der Befehl ertheilt werde, allen jüdischen Soldaten alle mögliche Rücksicht wegen der Herbstfeiertage zu gewähren, ausgenommen, für den 18. bis 20 September wegen der großen Manövers Auf eine Anfrage des Consistsriums über diese höchst sonderbare Verfügung antwortete der Minister, dass sein DecreL nur die Festtage am 27. und 28. September im Auge habe. (In Algier erstreckt sich der Militärnrlaub der jüdischen Soldaten auch auf den 19. und 20. September.) — In den ״Archives isr." beschwert man sich darüber, dass die Mitglieder des jüdischen Chores, Blum und Frank, in der Synagoge und in den katholischen Kirchen singen. Kaum ist das Lecho Dodi und das Bekenntnis des ״Schema" den Herrn von den Lippen, dann singen sie Ave Maria und ein pater noster. Meinen geehrten Collegen und Freunden, sowie den geschätzten Mitarbeitern unseres Blattes, welche anlässlich des Neujahrsfestes mit Glückwünschen unser gedachten, statte ich hiemit im eigenen Namen, sowie im Namen der Redaktion den besten und tiefgefühlten Dank ab. A. Mauer, Herausgeber der österr.-ungar. Cantoren-Zeitung. Die nächste Nummer erscheint am 2. Oktober. G f u r ü n d e t 1793. CARL GIANI jun. .Wien, VH. Bezirk, Westbahnstrasse Nr. 21. Größtes Etablissement zur Anfertigung von Ornamenten für Synagogen als: פרוכת• Decken, NQM'Bedeck-Tücher, Thoramäntel und 01122! de. 3 c. streng nach dem Ritus in künstlerischer, solider Ausführung. Die Inschriften werden nnter Zuziehung eines anerkannten Fachmannes correct ousgefiihrt. Zahlreiche israel. Cultusgemeinden ,'des In- und Auslandes, Wien, Arad, Szegedin, B. Leipa, Tabor, Nachod, Breslau, Podersam, Philadelphia oc. haben ihren diesbezüglichen Bedarf im obigem Atelier ausführen lassen, und liegen darüber anerkennende Zuschriften auf. Provinz-Aufträge werden, prompt effectuirt. Skizzen und Muster gratis und franco. D10110'b37’cz 0r 2-ז0.בב.ג1:1.ב©ו. Diese in hebräischer Schrift und leichtfasslicher deutscher Sprache von A. H. Zupnik herausgegebene Zeitung bespricht Politik, Tages -Ereigniße und interessirt sich besonders für jüdische Angelegenheiten. Ihre Feuilletons sind lehrreich und spannend, ihre Leitartikel berühren׳ abwechselnd die wichtigsten .Fragen des Judenthums, die laufenden pol tischen Ereigniße, wie auch Handel und Gewerbe Dieses Blatt soll daher in keinem israelitischen Hause fehlen. Besonders empf.hlenSwerth iü es für Handelsleute, da darin wichtige Annoncen, Handelsnachrichten, alle Course, Ziehungen sämmtlicher Werthpapiere Vorkommen. Bon großer -Bedeutung für Naftn-, Paraffin- und Kerzenfabrikanten ist die Rubrik ״Paraffin, Erdwachs und Nafta", welche authentische Berichte und Preisnotirnngen enthält. — Pränumerat i o ns- Prei s: Bierteijährig fl. 1.30, halbjährig 2.50, ganzjährig fl. 4.50, _״DrohoPyczer Zeitung“ Drohobyez. Galizien. _ Prämiirt auf den Weltausstellungen; London 1852, Paris 1867, Wien 1873 Paris 1878 AufRatenClavisre für Wien und Provinz Concert-, Salon- und Stutzflügel wie auch Pianinos aus der Fabrik der weltbekannten Export - Firma Grottf. Gramer, 'Wilh. Mayer in Wien, von fl.' 380, fl. 400. fl. 450, fl. 550, fl. 650. Claviere anderer Firmen fl. 280—350.. $lavier-Verschleiss und Leih-Anstalt von A. Thierfelder Wien, VII-, Bnrggasse 71. i t Der Verwaltungsrath der von mir seit Jahren vertretenen ersten englischen Britanniasilber-Fabrik hat in der letzten Generalverammlunq wegen der ungünstigen Geschäftsverhältniffe, welche auch das reiche England nicht verschont haben, die Liquidation dieser Fabrik beantragt, was auch von der Generalversammtung angenommen wurde. Ich bin daher beauftragt worden, alle im Depot besindlichen Britanniufilberwaaren, von welchen jedes Stück den Fabrilstempel ■ ßanflfc trägt, um jeden Preis abzugeben oder beffer gesagt, es wird nachfolgende Speise-Garnitur fast verschenkt. Gegen Einsendung des Betrages oder auch gegen Nachnahme von M. 15.80 verschicke ich an Jedermann folgende elegante Speise-Garnitur in einem k. k. patentirten Etui reizend emballirt, bestehend auS St. 6 vorzügl. Tafelmeffer,Britanniasilberheft mit engl. Klinge, 6 ״ ®abein, Britanniasilber aus einem Stück, 6 ״ Britanniafilber-Speiselöffel, massiv, 12 ״ Britanniasilber-Kaffeeloffel bester Qualität. 1 ״ massiv. Brit -Silb.-Suppensch8p.se,-׳ 1 ״ massiv. Britanniasilb.-Milchschöpfer, 2 ״ effectv. Tafel-S alonleuch t er, 1 ״ Britannicr-Thee-Seiher, 1 ״ Britannia-Zucker-od. Pfesferbehälter, 6 ״ feine Britannia-Eierbecher, 6 ״ Desseittass.n, a. feinste ciselirt, 1 ״ Britanniasilber-Kuffetasse (Tablett), 6 ״ feinste Britannia-Eieilöffel, sehr fein. Alle 55 Prachtgegenslände sind ans dem feinsten gediegensten Britanniasilber angefertigt, welches selbst nach 25jährigen Gebrauche eben so weiß bleibt, wie das Idlöthige Silber, wofür garantirc!vird. Diese Garnicur hat früher über 60 M gekostet und ist jetzt um den staunend billigen Preis von M. 15.80 zu haben. Ich kann diese Garnitur weg n ihrer Eleganz für jeden Haushalt, als auch für Hochzeitu. Feiertagsgeschenke besonders empfehlen. Bei vorheriger Einsendung des Betrages von M. 15.50. wird diese ganze Speise-Garuitur Porto- und emballagefrei in's Haus gestellt. Wenn die Waare nicht c.-nvenirt, v.'rpflichte ich mich öffentlich, das Geld ohne jeden Anstand znrnckzngeben ßentrak- WerwLktmrgstzrpeb. ״ LAL8A2L ^, Wien, LI., untere Augartensiraße 350.

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