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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1887-04-27 · Heft 14 (27.4.1887) · p. Seite 7

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
7 (1887)
Issue
Heft 14 (27.4.1887)
Date
1887-04-27
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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— 7׳ — belebenden Sonnenstrahle zueilen תהומות הדום •לרםיסו כפופיפ ist es nicht, als sehen ׳wir^be^s. dieclieblichen Triften, die grünen, thaubefeuchteten Wuren? 2וכל נאות דשא לו 2כםפי und so freuten wir uns ans dieses schöne herrliche Fest, auf den erhebenden Gottesdienst, welchen der seit mehr als anderthalb Jahrzehende in unserer Gemeinde wirkende, durch seine Berufstreue und seinen Charakter allgemein beliebte Oberkantor Herr Heinrich Branndweiner zu celebriren pflcht; doch — der Mensch denkt und Gott lenkt. — Herr Branndweiner erkrankte leider einige Tage vor dem Passatage und war daher verhindert, an den Feiertagen zu fungiren. Unsere Gemeinde, von jeher an einen geregelten Gottesdienst gewohnt, acceptirte einen angehenden Cantor aus dem nahegelegenen Butschowitz, in der Person des' Herrn Samuel Piskaty für die Festtage. Herr Piskaty löste seine Aufgabe recht gewandt, und dies war um so schwieriger, da er einen stimmbegabten Sänger, wie Herrn Brannd- Weiner, zu ersetzen hatt׳; doch wie gesagt, wir lernten in Herrn Piskaty einen jungen, strebsamen Mann kennen, der einst auf der Bahn, die er sich gewählt, seine Carriere machen wird. Mit einer sympathischen Stimme begabt, vereinigt er hinreichendes musikalisches Wissen, um einen Chor zu dirigiren. Dies und der Umstand, dass derselbe geprüfter׳ Lehrer ist, dürste Herrn Piskaty jener Gemeinde, die einer diesbezüglichen Persönlichkeit bedarf, als eine erwünschte Acguisition erscheinen, lassen. 8. D ..... t. Linz. Geehrter Herr Redacteur! Gestatten Sie einem warmen Anhänger unseres Glaubens und fleißigen Besucher unserer Synagoge meine ganz besondere Freude über den schönen, würdigen Gottesdienst anszusprechen, wie er anlässlich der letzten Feiertage hier in Linz abgehalten wurde. Die hiesige Cultus-Gemeinde ist bestrebt, den Gottesdienst dem Zeitalter des Fortschrittes und der Aufklärung anzupassen, und in diesem Bestreben wird sie von Seiten ihrer Angestellten aufs eifrigste unterstützt. Der hiesige Rabbiner benützte denn auch die Pessachtage zu mehreren besonders geistreichen Predigten, in denen er in schöner, beherzigenswerter Weise Glauben und Aufklärung zu einem harmonischen Ganzen vereinigte. Eine weitere Zierde des hiesigen Gottesdienstes ist Herr Oberkantor Grünwald, der sich durch Jugendfrische, sympathische Stimme, gefühlvollen Vortrag und Hingebung an seinen heiligen Beruf ausgezeichnet. Beide Männer haben den Pessach-Gottesdienst zu einem weihevollen und herzerheLenden gestaltet. G. B. Wertfohl. (Israelitischer Gottesdienst.) Ein ungewöhnlicher Genuß wird den Besuchern des Gotteshauses am Freitagabend zu Theil. Herr Jakob Großkopf, Qbercantor der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde, hat theils durch seinen meisterhaften Vorttag, theils durch einen trefflich geschulten Mädchenchor den Gottesdienst auf ein solches Niveau erhoben, dass sich ohne Unterschied der Confession die gesammte Intelligenz der Stadt an seinem Vortrage wahrlich ergötzt. Durch seine trefflich geschulte Baßbaritonstimme, die er in jeder Lage zu beherrschen versteht, sowie durch seinen weihevollen Vortrag stimmt Herr Großkopf alle Gemüther zur Andacht, und unwillkührlich drängte sich Jedermann die Frage auf, wie ein so trefflich geschulter Sänger mit seiner jetzigen Lage sich begnügen kann. Der Sachverständige sowol, als auch der Laie kann der hiesigen Gemeinde zn einer solchen Acguisition nur Glück wünschen. Alois öantroeh. AerichLigimgetr. In dem Eingefendet varigee Rtnnec maß eS anstatt »dass uns die drei in DerS 6t geaannteir Priesterfa nilien 11. s. w." heißen: ״daß nur die u. s. w." Ja voriger N tm n 7, Seite i, Abs. 2 zum Schlüsse soll es richtig heißen: ״Nur besteht zwischen de« beide« Begriffen Ler Unterschied, dass dem נביא als Priester auch die Profetie eigen ist; dem נךי hingegen diese S:jeuschaft abgeht." ßorrespondenz der AedacLioa. G. in Gr. 8. bestätigen dankend den gesandten Betrag. Rechnung folgt. Gruß- Schlin T- Den Betrag erhalten. Srin Tr. Die Noti; wäre etwas verfrüht, jedenfalls beste« Dank für die Nachricht, van der wir zur rechte« Zeit Gebrauch zu mache« gedenke«. 8. in K Wege« Gewährung einer Frist wolle« Sie sich gefälligst direkt an den Bereinsvorstan d wenden. Ihr Rückstand beträgt fl. 8.— Gegründet 1793. CARL GIANI jun. Wies, VH. Bezirk, Westbahnstrasse Nr. 21. Größtes Etablissement zur Anfertigung von Ornamenten fl'ir Synagogen als : הופד ,!^®־שולוזן ■ ,פרוכת Bedeck-Tücher, יטליתים Thoramäntel und (2 (מפותc. 2c. strcng nach dtM Ritus in künstlerischer, solider Ausführung. 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