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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1887-03-21 · Heft 10 (21.3.1887) · p. Seite 7

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
7 (1887)
Issue
Heft 10 (21.3.1887)
Date
1887-03-21
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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— 7׳ — machte ihr daraus einen Vorwurf. Doch siehe da, vor wenigen Monaten schenkte ihnen Gott einen,Sohn, der die Herzen auf's Neue innig verband. Döch '-etwas stand noch zwischen Beiden, sie war eine echte fromme Jüdin, und er vernachlässigte so manches heilige und wichtige Gebot. Und dieses, ״etwas" ist in den letzten Wochen von dem gewissenlosen Manne in's Unendliche vergrößert worden; vermuthlich durch irgend welche hochfliegenden Aussichten geblendet, hat er sich und seine unmündigen Kinder taufen lassen, indem er mit ihnen zur griechisch-katholischen Kirche übertrat. Dies geschah unter dem Protektorate. des. Taufpathen Generals D ren t eXen undlXMer Großfürstin als Taufpäthin, der Gemalin nämlich des Großfürsteil Nikolai Nikolajewitsch, -einer Tante des regierenden Kaisers. Die Großfürstin hat die Frau des Renegaten in einer Hofequipage zu. sich holen lassen, hatte ihr den Uebertritt abzuringen gesucht und so .lange in. sie gedrungen, bis das heldenmüthige, verzweifelnde jüdische .Weib, Unerschütterlich in seinenr Entschlüsse, ermattet im Kampfe ohnmächtig zusammen gestürzt war. Vor . einer schrecklichen Alternative steht nun die unglückliche Mutter, ihre Kinder werden von nun ab im griechisch-katolischen Glauben großgezogen, kann sie ihnen da noch weiter eine erziehende Mutter sein? Also muß sie fort aus ihrem Hause, von ihren Kindern, muß ihr Fleisch und Blut fremden Händen überlassen? Errtsetzliche Alternative! Möge Gott der Määyrerin beistehen. ßorresP-ndenz der Hledactra». 8. Weil in Sz. Herzlichste« Dank für Ihre besondere Freundschaft. Nächstens Brief f , L in EiK Bestätigen den gesandten Betrag! Sie haben blo« noch ein Saldo von 2 fl. pr. 1888 und fürs lassende Quartal 1887 und bitten für'» Letztere umgehend zu senden. ' Ros. in Tr. Nachdem Sie nicht BereiySmitglied sind, haben Sie statt 1*25 — 1 fl. 50 kr. Pr., Quartal zn senden. K.-in Kok. Sie restiren noch pr 182k l fl. 50 und 50kr. bis 7* 1887. D. in B. N. in St Wegen Peffach-Wein können Sie sich nicht nur an Herrn Eisenberg Kis Martou, sondern auch an College» Herrn A. Karnitzer, Tapolcza vertrauensvoll wenden. Schwin Tem. Gesand ter Betrag für's 1. Quartal 1887 gutgebucht, weil wir unserem seit 1. Jänner auf gestellten Principe tten bleiben. Gin Akt. Sie haben bis 7« beglichen. M. in Sch. Sie haben bis 7? beglichen. 1! 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