Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 6 (1886)
- Issue
- Heft 34 (29.10.1886)
- Date
- 1886-10-29
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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-in der Lage sind, da diese Gründung nur vcn zufälligen Spenden erhalten wird und wir jährlich eine Mietbe von circa 500 Francs ,bezahlen müssen, der Nest kaum für den Unterhalt der zwanzig Erstgenannten hinreichend ist. Um also der gedrungenen Nothwendig-;feit umfangreicher Helsen zn können, haben wir die Errichtung eines Hauses für Sieche höchst nothwendig gefunden. So groß und erhaben ein solches Unternehmen für die heilige Stadt auch ist, wäre, ein solches doch nicht unmöglich, unseren edlen Brüdern und Zionssreunden zur Ausführung zu bringen, da wir bloS gewöhnliche Zimmer von 36 Quadrat-Ellen inneren Raum zn errichten gedenken, welche je vier Bettstellen für ebensoviel Personen und einen Tisch fassen sollen. Solche Z'mmer sammt dem da;u erforderlichen Grund erfordern nicht mehr als 350 Rubel oder 900 Francs. Ein solches Zimmer soll den Namen des edlen Spenders führen. Spende» mehrere ein Zimmer, so soll dasselbe die Namen sämmtlicher Spender führen; ebenso -wenn eine Gemeinde ein solches bewilliget. Ans diese Weise dürfen wir hoffen, allmälig ein bedentendeS SiechenhauS zum Ruhme der .heiligen Stadt und ihrer Verehrer mit göttlichem Beistände errichten zu können. Sämmtliche Spenden sollen bei den Herren 9t. Hamburger & Comp, hier deponirt, und können zu diesem Zwecke sogar ihnen direct zugesendet werden. Sobald das für zwei Zimmer erforderliche Geld gesammelt ist, schreiten wir zur Arbeit; und so oft eines hinzugefügt wird, bringen wir die dieser Unterstützung Würdigen in dasselbe, und hoffen von den uns zufließenden milden Gaben, die unsere warinsühlenden Brüder uns auch in Zukunft hoffentlich nicht entziehen werden, sie zu verpflegen. Möge der Allgütige, der in Zion thront, den Segen so vieler Armen allen edlen Spendern und Zionssreunden in reichlichem Maße zu Theil werden lassen! Für die Verwaltung, S. B. Saunders. (Lemb. 181׳.) Litte! arisches. Nr. 4 der österreichischen Ausgabe des praktischen Wochenblattes für alle Hausfrauen .Fürs Haus* (vierteljährlich 75 kr.) enthält: Ist Alles eitel? Seid Ihr denn der Welt eine Leuchte? Weinlese in Ungarn. Wie die Italiener den Paradeisapfel behandeln. I. Abendsonne. 1. Kiudergrammatik. Unverdrofsenheit. Regal für die Kinderstube. An mein Kind. Geschwulst in der Brust. Rückenmarkleiden. Blähungen. Aeußere Verletzungen. Stillende Frauen. Eier. Meines Mädchens Flickcasse. Schiefertafeln zu bemalen. Lichtdruckverfahren. Fuchsien und Geranien zu beschneiden. Hortensien und Oleander. Coleus. Tanuenkörbchen. Verbessernng des Petroleums. Gefährlichkeit der Flachbrenner. Weiße, oder grüne, oder bräunliche Bierflaschen? Gummischuhe ansznbefsern. Thee aus Hetschepetschen. Kartoffeltorte. Kürbis. Die Vortheile des Schnell- Kraters. Böhmischer Küchenzettel. Dreisilbiges Räthsel. Auflösung des Näthsels in־ Nr 1. Fernsprecher. Echo. Briefkasten der Schriftleitung. Anzeigen. Unter allen neueren Zeitschriften gibt eS wohl keine, welche in so kurzer Zeit eine so außerordentliche Verbreitung gefunden hätte, als die Wochenschrift »Für's Haus'. Wenn man bedenkt, dass bei diesem Blatte nicht wie bei andern vielverbreiteteu Journalen eine;Fülle von Illustrationen Anziehungskraft ausüben muß, und dass mit Ausnahme kleiner, reizender Erzählungen und ungemein sinniger Gedichte kein Artikel des Blattes lediglich der Unterhaltung dient, so liegt wohl der Schluss nicht fern, der Inhalt müsse so werthvoll, so wichtig, so nützlich für Haus und Familie sein und so eigenartig solcherlei Bedürfnißen entsprechen, dass die Wochenschrift eben ans diesem Grunde im Sturme die Sympathien der deutschen Familien im Mutterlande und in sehr vielen Theileu der österreichisch-ungarischeu Monarchie erobert hat. Namentlich hier in Oesterreich-Ungarn gewinnt das vorzügliche Blatt immer mehr Verbreitung. Und in der That, ein Blick in jede Nnnnner lässt erkennen, wie ernst die Nedaction bestrebt ist, an der Vervollkommnung und Ausgestaltung des häuslichen Lebens zu arbeiten— und mit welch' glücklichem Erfolge *T — dieses Streben bereitet ist! Möge die Wochenschrift immer sein und bleiben, was man sie mit Recht nennen kann: ein Segen für das deutsche Haus! Eine Probenummer erhält man in jeder Buchhandlung, sowie auch durch die Geschäftsstelle ,F ü r's Haus' in Dresden gratis. Correfpondenz der Nedaetion. K. K. Herzlichstes 21V ימ1ל ^e Blätter erhalten Sie. Gruß. Sch. in Bad. Adreffe I., Augusieng. 4. Kr. in Ber. Sie haben bis Ende Dez. beglichen. Nt. in Schütt. Bestätige den erhaltenen Betrag dankend. Gruß. Gin Ung. O. Sie reftiren noch fi'ir's laufende Quartal-- Gruß. Rosenb. in L. Wenn Sie unserem Vereine beitrelen wollen, müssen Sic ein Gesuch an den Vorstand. I., Seitenstetkeng. 4, einreichen. Gutm. in And. Wenn Sie genau vom Anfänge unsere ,Gesangsbriefe' verfolgen, können Sie sehr viel gewinnen; Sie können jedenfalls auch auf diese Weise aus dem Fachblatte Nutzen ziehen. Venet. in L. Nos. Tie Vereins-Statuten werden erst nach erfolgter Aufnahme zugesendet. H. in Amst. Besten Tank für Ihre freundliche Zuschrift und freut uns sehr, dass Sie unser Fachblatt Ihren treuen Freund und Berather nennen. Ihrer Arbeit sehen wir schon mit Vergnügen entgegen. Besten Gruß. Rothw in B. Diese Compos. müssen Sie hier privat abschreiben lassen. Gr. in Gand. Bestätigen dankend den eingesandten Betrag. Gruß. R. in Neu. Den Betrag erhalten. Das Inserat kann erst in nächster Nummer erscheinen. Gruß. Abonnementsnnd Jnsertionsbeträge sind in der Nedaetion, Wien. II., Novaragajse 2?, zahlbar. Collegen und Buchhandlungen empfehle ich ausgefertigt und leer meine :MZisrsLclx, SncLa,rLelxa.te±ilos mit Zifferblättern und Zeigern, ferner Legatentafeln für Synagogen, dann Tableaux mit dem Kaisergebete zum Weiterverkäufe gegen hohen Rabatt. _A_. 'X’-ä.rlr, Ob.-Canfcor in Mähr.-Ostrau. Rtaderwägen-Fabriks-Lager. Verkauf von allen Gattungen Kinder- und Puppenwägen, Hutschpferden, sowie aller Gattungen Einkaufu. Luxuskörben des S. K a m m e r "^7־iexi, II., üsleixie. I2. ' Aufträge aus der Provinz werden prompt effeetuirt. (Raten- Zahlungen bewilligt.) Kais, tiniil. M ausscbl. pri?. Kautschnkstempel-Eabrik Gravier-Anstalt _A.rs.Hir3. - ZF’a.r'bezi. em. »־ros Wien, II. Rothensterngasse Nr. 14. Export von Kautschuk-Stempel. Billigste Bezugsquelle von Kautschuk-Stampiglien. Besonders empfehlend für Kanzleien, Matrikenämter u. Vereine der israelitischen Cultusgemeinden. Neueste Specialitäten stets am Lager. Aufträge aus der Provinz werden billigst und prompt effeetuirt.