Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 6 (1886)
- Issue
- Heft 31 (27.9.1886)
- Date
- 1886-09-27
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Oesterreichisch-ungarische Pränumerüiions-Preik Kür ^ereinsmitglicder: Ganzjävrig - - ׳. st. S.— Halbjährig - - - st- 2.50 Vierteljährig - - st. 1.2s Monatlich - - - st- — z!ür Kich1mitxN«׳»er: Ganzjährig . st. 6.— Lalbjährig;. . » st. 3.— Vierteljährig . fl. 1.50 Monatlich ... fl. —.50 Jür das Ausland: Ganzjährig - - - st- ך•— 12 Mark oder 6 Rubel. ' O r g: a ix die GeZllinlili-IlltmZZrn jüdischer Caniareu. £Rctl ttcftoti und A-«rinLstratiorr tU i cn. Erscheint jeden achten Hag. II., Novaragaffe 27. > Begründer: Obercantor Jjfa&oß Maires. Inserat« werden billigst berechnet. Manuscriptewerden nicht retournirt. I _/ Nr. 31 Wien, 27. September 1886. 6. Jahrgang. An unsere geckrten Herren Abonnenten! -- -;— Die dieswöchcntliche Nummer, mit welcher wir allen Freunden und Lesern, sowie den geschätzten Mitarbeitern unseres Blattes die herzlichsten Glückwünsche znm neuen Jahre übermitteln, beschließt das III. Quartal- 1886. Indem, wir nun die geehrten Herren Abonnenten auf eine rechtzeitige Erneuerung des Abbonnements für das IV. Quartal aufmerksam machen, können wir es nicht unterlassen, einige beherzigenswerthe Worte an dieselben zu richten. Die österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung ist stets bemüht gewesen, den Wünschen ihrer Leser gerecht zu werden, und der Herausgeber derselben hat zu diesem Behnfe niemals ein Opfer gescheut. Auch in Zukunft sei es unser Streben, die Caiitoren-Zeitung immer mehr und mehr zu vervollkommnen und sie zn einem unentbehrlichen Freunde und Berather unserer Standesgenossen zn machen. Soll jedoch das uns vorschwebende Ziel erreicht werden, so bedarf es der thatkräftigstcn Unterstützung unserer College«. Diese Unterstützung muß eine zweifache sein. Zunächst in materieller Beziehung. Jeder Abonnent möge sich daran gewöhnen, die Pränumeration rechtzeitig anzumelden und den Abonnementsberrag zn Beginn eines jeden Quartals pünktlich einzusenden. Im gegenwärtigen Momente kann es Niemandem beschwerlich fallen, diese wirklich minimale Gebühr zu entrichten, und Diejenigen, welche mit Rückständen belastet sind, mögen wenigstens zu. einem Theile auf die Tilgung derselben bedacht sein. Die Geldopfer, die der Herausgeber dieses Blattes in Folge der Unpünktlichkeit der Herren Abonnenten bereits gebracht, sind so enorm, dass hierdurch der Bestand der Cantoren- Zeitung ernstlich in Frage gestellt wird. Es ist daher die Pflicht eines jeden Cantors, sein Schärflein zur Erhaltung dieses den Interessen unseres Standes gewidmeten Blattes beizutragen. In zweiter Linie müssen wir unsere Standesgenossen zu regerer geistiger Thätigkeit aufmuntern. Zahlreiche wichtige Fragen harren ihrer Lösung, und Jeder setze einen Stolz darein, seine geistigen Kräfte den gemeinsamen Bestrebungen unseres Standes zu widmen. Nur einige Wenige sind es, deren Schaffenskraft bisher nicht erlahmt ist, und diese mögen allen Uebrigen als leuchtendes Vorbild dienen. Wir hoffen, dass dieser Appell nicht erfolglos verhallen und in den Herzen unserer Standesgenossen ein mächtiges Echo finden wird. Dir Redarkion de österreichisch-ungarischen Lantoren-Zeitnng.