Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 6 (1886)
- Issue
- Heft 24 (21.7.1886)
- Date
- 1886-07-21
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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7׳ maunutaft mit der Brite, dieselbe geruhe mir beigelegeues Rligionslehrer-Z-ugnis zu vidiunreu. 91 uftatt mir .selbes zu vidimireu, retouruirte sie mir es mit dem Bemerken, dass dieser, Zeugnis keiner Vidimirungbeuolhige, meiler aber nichts m-br, ick war wieder am alten Wege. Ich wendete mich an das ehrwürdige Ober-Nabbinat in Prag, dieses wieder verwies mich an den Präses der Repräsentanz der LandeSjndeuickast für das Königreich Bödmen und der Präses, Sr. Hochwoblgeboren Herr Dr Moriz Licktenstern in Prag, antwortete mir zu meiner Beruhigung Nachstehendes: Repräsentanz der Land.-sjndenschaft des Königreiches Böhmen in Prag. Euer Wohlgeboren! In sofortig ׳r Beantwortung Ihrer gesckätzten brieflichen Anfrage beehre ich micb mi Nut hei len, dass es keine Behörde gibt, die in Bödmen ein Religions-,Lehrers-Zeugnis ansstelleii oder vidimiren würde, vielmehr genügt, meiner Erfahrung und dem Gesetze gemäß, das von Ihnen citivte Zeugnis des Rabbiners und Religion»- lehrers in Leitmeritz. Die Landesjudenschafts-Nepräsentanz ist inhaltlich eines der letzten Sitzunge-Protocolle beim k. k. LandeSschulrathe bei Gelegenheit eines abgeforderteu Gntachtens um die Feststellung von Nonnen, die die Qnalification der Religionslehrer ergeben sollen, sichtlich Word u. woraus zu entnehmen, dass bis nun kein bezügliches Gesetz besteht es wäre denn der §. 6 des Staatsgrund- Gesetzes vom 25. Mai 1863. Nr. 48 N- G B-, welcher normirt: Als Neligionslehrer dülfeu nur diejenigen angettellt werden, welche die betreff.ude consessi!onelle Ortsbehörde als hiezu befähigt erklärt. Hieraus resultl't unzweifelhaft, wen eigentlich der Cnltusvorfteher alS hiezu befähigt erklärt. Eine Cnltusgemeinde in Böhmen hat einen Vorbeter zum Neligionslehrer an einer Mittelschule bestellt, der eine höchst formlose Oualification eines verstorbenen Rabbiners nachwies, und habe ich über die Anfrage des k. k. Bezirksschulrathes Namens der Nepräfentanz diese Onalifieation, als dem Staatsgrundgesetze entsprechend, gut geheißen und gutheißen müssen. Ich hoffe, dass ich Ihnen nun deutlich Ihre Anfrage beantwort et, und somit meinem Principe ,Helfen und ratheu in jeder Situation" Nachkommen konnte. — Dr. Mors; Lichten ft e r u m. p. Wohlgeboreu Herrn Simon Notter, Cautor tuid Iceligionslehrer in Horazdowitz. Geehrter Herr Redacteur! Ich bitte, im Interesse einer löblichen Sache, um Aufnahme folgender Erklärung. Bekanntlich hat unser geschätzte College, Herr Cbormeister Ad. Grünzweig, in Nr. 21 der Cantoren-Zeitnng die Aufforderung an die Abnehmer seiner .CasilaÜeiF ergehen lassen, letztere mögen das Werk, da sich in dasselbe mehrere Druckfehler eingeschlichen haben, retourniren. wofür er dann die verbesserte Auslage sofort eiuseuden wird. Ich folgte nun der Aufforderung und erhielt auch mit umgehender Post die neue Auslage. Bedenkt mau nun, dass Herr Grünzweig dadurch auch größere Auslagen hatte, so wird man die Anerkennung für sein uneigennütziges Bestreben nicht verweigern könneu. Indem ich Herrn Grünzweig hiermit meinen Dank öffentlich abstatte, zeichne ich mich mit Hochachtung Anton K o h 11, Cantor in Kula. K u l a, den 14. Juli 1886. Gründlings- und Vereinsbeitrüge. I. Epstein, Proßnitz, eiuhalbjähriger Beitrag. D. Kohn, Lundeuburg, ganzjährigen Beitrag. I. Blum, Troppau, einvierteljährigen Beitrag. Sal. Singer. Wien, dreivierteljährigen Beitrag. S. Hirsch. Favoriten, einvierteljährigen Beitrag. M. Sckl-singer, Hernals, einvierteljährigen Beitrag. Tbaler. Oedenburg, ganzjährigen Beitrag. Leop. Stern, Fünshans, halbjährigen Beitrag. L?op. Weiß, Simontornya, einvierteljähriien Beitrag. Sigm. Jellinek, Mistelback, halbjährigen Beitrag. S. Daß, Mnnckengrätz. einvierteljährigen Beitrag. Ad. Lederer, Flöbau, halbjährigen Beitrag. Ad. Klein, Bur St. Bsnedek, vierteljährigen Beitrag. M. Nosenseld. Pisek (Böhmen), halbjährigen Beitrag. Jgn. Salier, Breitcnbrnnn, halbjährigen Beitrag. S. Sckiscka, Kirchberg a. W., vierteljährig. Beitrag. Benj. Haas, Lrpto Szt. Miklos. vierteljährigen Beitrag und 1 fl. für Wittive Schwarz. Jacob Feldbauer, nachträglich der Wittive Schwarz 1 fl. David Kobn- Nakouih. halbjährigen Beitrag. Tbeopbil Fleck, Josefstadt, halbjährigen Beitrag. Ludw. Friedländer, Silos Bälhcks, vierteljähr. Beitrag. S. Popper, Eger, halbjährigen Beitrag. Ad. Lederer, Eger, halbjährigen Beitrag. A. Singer, Neubitscbor, halbjährigen Beitrag. D. Beutler, Auicka, halbjährigen Beitrag. L. Blum, Schlau, vierteljährigen Beitrag. H. Bermaun, Böhm. Leipa, vierteljährigen Beitrag. M. Kraus, Planian, halbjährigen Beitrag. G. Löwentbal, Wölkersdorf, vierteljährigen Beitrag. L- Winterberg, Aussig, halbjährigen Beitrag. M. Wodak, Floridsdorf, vierteljährigen Beitrag. Freisinger, Stuhlweißenburg, halbjährigen Beitrag» I. Klein, Bndwcis, halbjährigen Beitrag. A. Fischer, Vereinseafsier. $8$־* Berichtigung. ״Sn der letzten Nummer unseres Blattes hat uns der Kobold im Setzkasten im Jnseratentheile einen boshaften Streich gespielt. Herr College Nähnadl in Libochovitz hatte uns für die letzte Nummer unseres Blattes einen Aufsatz zugesendet, den wir wegen Mangel an Raum für eine spätere Nummer reserviren mussten. Gleichzeitig mit diesem Aufsatz erhielten wir von dem genannten Collegen ein Inserat eingesendet, in welchem er sich für einen a u d e r e u stellensuchenden Collegen verwendet. Datum und Unterschrift des Collegen waren dem für unser Blatt gewidineteu Aussatze eutuommeu, und durch das nubes greifliche Versehen des Setzers unter das Inserat gelangt, wodurch dasselbe einen komisch e n und u n s i n 11 i g e u Anstrich erhielt. Wir erklären hiermit nochmals, dass mit diesem Inserate Herr College Nähnadl sich für einen zweiten Collegen verwendet und dass wir diesen Vorfall lebhaft bedauernd Die Redactiou. Jpg!?*־ In Folge technischer Hinderniße in unserer Druckerei erscheint die nächste Nummer der Ccmtoreu-Zeitnng erst Freitag, den 6. August. Dis Nedaetion. Lei dem isr. Tempel-Vereine Wien, X. Bez., ist die Stelle eines Mussaph-Chasan für die hohen Feiertage zu besetzen. Bewerber, welche musikalisch gebildet, mit Chorbegleitung beten können, wollen sieh gefälligst bei Herrn Sigmund Eibuschitz, X. Bez., Keplerplatz Nr. 1, behufs Probe vortrag melden. Für die Veruinsleitung E. Fried mann, Präses-