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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1886-06-27 · Heft 21 (27.6.1886) · page 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
6 (1886)
Issue
Heft 21 (27.6.1886)
Date
1886-06-27
Page
– (sequence 8)
Language
German
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CONCURS CONCURS. An der hiesigen Cultusgemeinde ist sofort eventuell bis zum 15. August 1886 die Stelle eines Cantors und Gemeindesecretärs, welcher zugleich Koreli, Sehochct und Bodek sein muss, mit einem jährlichen fixen Gehalte von fl. 300 nebst dem Einkommen der Schechita, welches circa fl. 500 beträgt, sowie freie Wohnung und Emolumenten zu besetzen. Hierauf Refiectirende wollen ihre Befähigungs- und Verwendungszeugnisse mit dem Nachweis des Alters, der Familienzahl und der Qualification als Gemeindesecretär an den Cultusvorstand einsenden. Musikalisch Gebildete werden bevorzugt. Dem Acceptirten werden die Reisespesen vergütet. Isr. Cultusgm. Gewitsch (Mähren), am 25. Juni 1886. Der Cultusvorstand Josef Beer. Bei der hiesigen aut. orth. Israel. Cultusgemeinde ist mit 1. September 1. J. die Stelle eines zweiten Vorbeters, der zugleich Koreh, Sehochet Ubödek sein muss, zu besetzen. Musikalisch gebildete Bassisten, welche die vorerwähnten Eigenschaften besitzen und befähigt sind, den Cantor im Chore zu begleiten, werden bevorzugt. Dieser Posten ist mit einem jährlichen Fixum von 350 fl., freier Wohnung, halber Schechita nebst sonstigen Emolumenten verbunden. Bewerber wollen ihre wolinstruirten Gesuche mit Zeugnissen über Befähigung, Alter, Familienverhältnisse, Vorleben, bisherige Verwendung und namentlich mit קבלות von anerkannt orth. Rabbinen bis 15. Juli an den gefertigten Präses einsenden. Berufene haben auch zu einem Probevortrage zu erscheinen. Reisespesen werden jedoch nur dem Acceptirten vergütet. Kaffee, Feigenkaffee Malz-Zucker, Chocolade, Thee, Rum. Noch nie dagewesen so gut und billig. Daher beeile sich jede P. T. Hausfrau, in ihrem eigenen Interesse so rasch als möglich, so lange der Vorrath meiner aufgelösten 2 allgemein bekannten Specereigeschäfte Flossgasse 2 und grosse Schiffgasse 3, reicht, folgende Bestellungen zu machen u. z. gebe ich um mir fl. 5 emball. und portofrei iirs Haus gestellt. 3 Pfund feinsten Ceylon-Cuba-Moeca-Perlkaffee 2 dto. feinsten echten Kranz Feigenkaffee 72 dto. allerfeinst Vanille-Chocolade 74 dto. sehr feinen kräftigen echt russischen Congo-Thee 72 Liter echt feinsten Jamaika-Rum 5 Paquet Gesundheits-Malz־Zucke1* von k. k. Hoflieferant Johann Hoff. Auch jeder einzelne der obgenannten Artikel wird von 5 Ko. aufwärts solid und billig auf das Gewissenhafteste prompt effeetuirt. Selbstverständlich ist es im Interesse der P. T. Besteller, diese günstige Gelegenheit nicht zu versäumen, da der ohnehin herabgedrückte Preis der obgenannten Waaren, welche das Doppelte gekostet, mir kaum den Eingangszoll deckt. Versendungen geschehen gegen k. k. Postnachnahme. Adresse: S. Löw, Wien, II., Nordbahnstrasse 26 c. N. B. Auf Verlangen wird der Kaffee vor der Ab- Sendung gratis frisch gebrannt. Z־u.r Bea״c]o.t*uL^g‘- -UW Pianoforte-Fabrik BRÜDER MIKULA (Wilh. Bachmann’s Nfg.) Wien, II., Glockengasse 2 empfiehlt bestens ihre Concert-, Salon- und Stutzflügel eigener Erzeugung zu den billigsten Preisen. Prorlnzaufträge werden prompt effeetuirt. Daselbst sind auch billige, überspielte Instrumente am Lager. Auch gegen Raten werden Geschäfte abgeschlossen. Prämiirt von den Weltausstellungen: London 1862, Paris 1867, Wien 1873 Paris 1878. Auf Raten Claviere ftir -Wieai und ]Provinz ConcertSalon- & Stutzflügel wie auch PianinOS aus der Fabrik der ־weltbekannten Export-Firma Gottfr. Cramer, Wilh. Mayer in Wien, von fl . 380, fl. 400, fl. 45 flöoo, fl. 550, fl. 600, fl. 650. Claviere anderer Firmen fl. 280—350 r Clavier-Verschleiss und Leih-Anstalt von Ä. Thierfelder Wien, VII., Burggasse 71. Galgöcz, am 16. Juni 1886. Bennö Szeszler, Präses. Coneurs. An der hiesigen Cultusgemeinde ist mit Ende October 1. J. die Stelle eines Cantors, Religionslehrers und שוחט mit einem jährlichen Einkommen von 700 fl. nebst freier Wohnung und Emolumenten in der Weise zu besetzen, dass der Angestellte für Ausübung der beiden ersten Functionen 500 fl. fix erhält, hingegen ist der Ertrag der שחיטה mit 200 fl. bemessen. Auf diesen Posten Refiectirende wollen ihre Befähigungs- und Verwendungszeugnisse baldigst einsenden, da mit Ende Juli die Concursfrist erlischt. Ferner bemerke ich, dass dem Acceptirten die mit ihm vereinbarten Reisekosten vergütet werden. L u b e n z, im Juni 1886. Löwy, Cultusvorsteher. Franz Strammer Orgelhaumeister Wien, Wieäiier MM» Br. I empfiehlt sieb für Neubauten D und Reparaturen von Tempel-Orgeln. — Für solide und dauerhafte Arbeit wird garantirt. von Josef Eberle & Go. Wien, VII, Seid.en.g'a.sse USTr. V. (im eigenen Hause), empfiehlt sich den P. T. Herren Gintoren und Compositeuren zur Anfertigung von Notenstich u. Notendruck als einziges, complet eingerichtetes Institut dieser Art im In- und Auslande. Elgcnrhnmcr und, Herausgeber: 3. Lauer. LercnUw. Nedacteur: Alsis Kulka. Druck, v. M. Munk, Wien, II., OdeongasjeO.

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