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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1886-06-11 · Heft 19 (11.6.1886) · page 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
6 (1886)
Issue
Heft 19 (11.6.1886)
Date
1886-06-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Soeben erschien 1m Verlage von Em. Welzler (Julius ” 01 ׳' Wien Sie Tonarten k traditionellen Synagogengesanges (Steiger) ihr Verhältnis zu den Kirchentonarten und den Tonarten der vorchristlichen Musikperiode. Erläutert und durch Notenbeispiele erklärt von Ober-Cantor der israelitischen Cultusgemeinde in Wien.!3reis SO Irr 1 CONCURS. Ein geprüfter israel. Lehrer, der zugleich Vorbeter und קורא ist, wird für die concess. israel. Privatschule in Freistadt, Oesterr.-Schlesien, vom 1. September d. J. mit dem Jahresgehalte von 700 fl. aufzunehmeu gesucht. Vor- Stellung und Probebeten erforderlich. — Selbstgeschriebene Gesuche nebst Zeugnissen sind bis 30. Juni d. J. zu richten an den Vorstand des Israel. Cultusvereins in Freistadt, Oesterr.-Schlesien. Concurs. In der Da.-Szerdahelyer (Pressb. Komitat) aut., isr. orth. Gemeinde sind bis 15. Juli folgende Stellen zu besetzen: 1. Die eines. 1. tüchtigen Vorbeters der "ש׳; וי״ט vorzubeten hat, קורא׳ ש״וב״ •״ מ0חה1 לרבים sein muss. Jährl. Gehalt 550 fl.' freie Wohnung, ein Drittel, eventuell halbe שחיטה und die üblichen Emolumente. 2. Die eines לרבים NNKD "ש״וב der auch Vorbeter und קורא sein muss, mit einem Gehalte von 350 bis 400 fl., freier Wohnung einem Drittel, eventuell halber שחיטה und üblichen Emolumenten. Bewerber haben ihre Gesuche nebst Zeugnissen von anerkannten orth. Rabbinern über unbescholtenen, religiös-moralischen Lebenswandel, so wie auch über Familienstand, an den gefertigten Kultus-Vorstand einzusenden. . Zu einem Probevortrage können nur die hierzu Bernfenen erscheinen, und erhält nur der Acceptirte Reisekosten- Vergütung. Da.-SzerdalieJy, am 23 Mai 1886. * Wisner Lipot, Präses. Concurs. An der hiesigen Cultusgemeinde ist mit Ende October 1. J. die Steile eines Cantors, Religion s lehr er s und שחט mit einem jährlichen Einkommen von 700 fl. nebst freier Wohnung und Emolumenten in der Weise zu besetzen, dass der Angestellte für Ausübung der beiden ersten Functionen 500 fl. fix erhält, hingegen ist der Ertrag der שחטה mit 200 fl. bemessen. Auf diesen Posten Reflectirende wollen ihre Befähigungs- und Verwendungszeugnisse baldigst einsenden, da mit Ende Juli die Concursfrist erlischt. Ferner bemerke ich, dass dem Acceptirten die mit ihm vereinbarten Reisekosten vergütet werden. Lubenz, im Juni 1886. -A-Ior. 1_!ד־37^\7ר־ס Cuitusvorsteher. CONCURS. Bei der isr. Cultusgemeinde Königsberg a. d. Eger (Böhmen) ist die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich Cantor, Koreh, Schochet und zur Ausübung anderer ritualer Functionen befähigt sein muss, mit einem Gehalte von 500 fl., dann stiftungsmässigon Gebühren von 25 fl., Beheizungsbeitrag von 20 fl., freier Wohnung und üblichen Emolumenten, vom 1. Juli eventuell zum Wintersemester 1886 zu besetzen. Reflectanten wollen ihre mit Zeugnissen und Fotografie belegten Gesuche an den gefertigten Vorstand bis. 15. Juni 1886 einbringen. Probevortrag bedingt und werden dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. Geprüfte Lehrer haben den. Vorzug. -Z^/br- .A-cLler. Claviere in grosser Auswahl aus der renommirten Clavierfabrik Heitzmann sind durch Gelegenheitskauf billig zu erstellen. Nähere Auskunft ertheilt die Redaction oder der Gefertigte. Cantor J. Schiller Wien, I,, Seitenstettengasse 4. Sehr feine חלפים Schlachtmesset׳ erzeugt der Messerschmiedmeister J. Follner Wien, Josefstadt, Hauptstrasse 45. Bestellungen aus der Provinz werden billigst und prompt effectuirt. o o o o o o o o o o o o ILvdIairtlm. Strasser Kn118t8ticker in Gold, Silber und Seide AIKfür alle Confessionen Wien, Mariahilferstrasse Nr. 44, empfiehlt sein Atelier zur Anfertigung von Ornamenten für Synagogen, als: Vorhänge vor der heiligen Lade, Altar- und Kanzelde ken, Thoramäntel und Wickeln, Trauhimmel, Bedecktüeher etc. im Sinne des Ritus und der geschmaekvollsten Ansprüche der Zeit. Die bezüglichen Inschriften werden streng correct, unter Zuziehung eines anerkannt Schriftkündigen, ausgeführt. Da meine Fabrikate bereits in aller Herren Ländern die grösste Anerkennung gefunden haben, berechtigt mich dies, Jedermann versichern zu können, dass Alles zur grössten Zufriedenheit ansfallen wird. Tlioramälitel sind aus Sammt oder Seidenstoff in grösster Auswähl am Lager. o o o o o o o Concurs. In der hiesig-en Cultusgemeinde ist der Posten eines Cantors (חזן׳ קורה- שוחט. ובדק) Kohre, Schochet, vom- 15. Juli d. J. mit dem fixen Jahresgehalte von 600 fl., 80 fl. Quatiersbeitrag u. üblichen Neben-Emolumenten zu■ besetzen. Bewerber wollen ihre Offerten an den Cultusvorstand einsenden. Reisespesen werden nur dem Acceptirten. vergütet. Strassnitz, am 3. Juni 1886. Der Cuitusvorstand. von Josef Eberle & Co. äh 1 uu Franz Strammer Örgelbaumeister Wien, Winter Mptstrasse Br. 46 empfiehlt sich für Neubauten und ־Reparaturen von Tempel-Orgeln, und dauerhafte ־ Arbeit wird gäfantirt. Für' solide ־Vs7"ienT ב-1־7ר, Seid.erLgra.sse IbTr. T. (im eigenen Hause), empfiehlt sich den P. T. Herren Cantoren und Cömpositeuren züf Anfertigung von Notenstich u. Notendrück aWeinziges, G0mplet eingerichtetes .: Institut dieser Art. im In- und Auslande. Eigcnlhümer und Herausgeber: 3. Lauer. Verr.mw. *)leöacleur: Aloiö Äulfa. Druck v. AI. ALunk, Wien, II., Odeongasje -'s- ^55025

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