Mannheim
Compact Memory

Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1885-09-30 · Heft 33 (30.9.1885) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
5 (1885)
Issue
Heft 33 (30.9.1885)
Date
1885-09-30
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/1304829-3452999-3453032--1491-3455638
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

ungarische Zoitun Pränumerations-Preis Kür xereinsmttgttedtr: Ganzjährig ... fl. 3 — Halbjährig ... fl. 3.*0 Bierteljährig . . st. l.M Monatlich ... fl. —•4S Kür Mchlmitglieder: «änzjährig ... fl. 6.— Halbjährig ... ft. 3.— Äiertrllährig . . fl. 130 Monatlich ... fl. —.50 Kür das Ausland: Tanzjährig ... fl. 7.— iS Mark oder S Rubel. Organ GeZllinlill -Interrsskn jüdischer Cantnren. Erscheint jeden achten Hag. Begründer: Obercantor Icr^ob'gßaviev. Retlaciton Administration Wien. II., Novaragaffe 27. ד Inserate werden billigst berechnet. Manuscripte werden nicht retournirt. Nr. 33 Wien, 30. September 1885. 5. Jahrgang. Einladung zur Pränumeration auf die ״Brsterr.-ungar. Cantoren - Zeitung". Mit 1. Oetober 1885 beginnt das IV. Quartal dieses Jahrganges, daher wir unsere geehrten Herren Abonnenten zur Erneuerung des Abonnements ergebenst einladen. Gleichzeitig können wir es uns nicht versagen, einige ernste und beherzigenswerthe Worte an unsere Collegen zu richten, und erwarten, dass dieselben nicht nutzlos verschwendet werden. DieQesterreichifch ungarische Cantoren Zeitung ist stets bemüht gewest!!, den Wünschen ihrer Leser gerecht zu werden und hat zu ue|en1 Zwecke niemals ein Opfer gescheut. Wir haben all' unsere Kraft zur Förderung unseres Vereines eingesetzt und das Verdienst, denselben einer hoffnungsvollen Blüthe entgegengeführt zu haben, gehört nebst dem Vereinsvorstände und anderen hochgeachteten Collegen doch auch nicht zum geringsten Theile der Oesterr.-ung. Cantoren-Zeitung. Mit Freuden wollen wir auch fernerhin zum Wohle unserer Collegen wirken, doch verlangen wir von diesen die eifrigste und kräftigste geistige und materielle Unterstützung. Und gerade diese letztere können wir unseren Collegen nicht genug an's Herz binden, denn die Nachlässigkeit, mit welcher die Abonnementsbeträge eiugesendet werden, grenzt an das Unglaubliche und lässt uns für die Zukunft die ernstesten Befurchtungen hegen. Daruni, Collegen, eilet herbei, haltet fest und treu an Eurer Standesfahne, der Oesterr.-- nng Cantoren-Zeitung, und bedenket, von welch' großer Wichtigkeit es ist, ein Organ zu erhalten, das einzig und allein nur für die Interessen unseres Standes jederzeit e i n z ust e h e n b e r e i t i st. Die Nedaetion der österr.-ungar. Cantoren-Zeitung. Die Agende. Von einem Collegen und Vereinsmitgliede werden wir um die Aufnahme nachfolgender Zeilen ersucht, welche die Absicht verfolgen, die Herausgabe des schon am Cantorenrage geplanten Agendenbuches zu urgiren und dieses als wirksames Remedium gegen allerlei Nebel stände anzuempfehlen. Wie wohl sich der geehrte Einsender unter dem Deckmantel der Anonymität verbirgt, sehen wir uns dennoch veranlasst, seinem Wunsche nachzukommen, da es sich zunächst um eine für das Cantorat gewiss nicht unbedeutende Frage handelt und weiters uns auch Gelegenheit geboten wird, einige zeitgemäße Bemerkungen daran zu knüpfen. Löbliche Redacrion! ,Der Leitartikel in einer der letzten Nummern der öst.-ung. Can-- loren-Zeitung, in welchem so sehr über die Tbeilnahmslosigkeit der Cantoren und die Vernachlässigung der allgemeinen Interessen geklagt wird, veranlasst mich, Nachstehendes an Sie zu richten und mögen Sie diese Zeitschrift veröffentlichen, oder nicht — meine Absicht ist, Ihnen zu zeigen, w o der Krebsschaden liegt und was das Gedeihen unseres Vereines verhindert. Ohne Jemandem nahe treten zu wollen, frage ich: Was haben wir Mitglieder bis heute erreicht? Wir zahlen 5 Gulden Pränumeration, 4 Gulden Vereinsbeitrag, 1 Gulden für diverse Ovationen und haben nichts als das Versprechen, dass man eine öffentliche Stellung anstreben will, und die Befürchtung, dass, falls einmal eine entsprechende Summe aufgebracht ist, eine Cantorenschule eröffnet werden soll, wodurch uns mit der Zeit eine ersprießliche Concurrenz erwachsen würde. Das ist nicht nur meine Meinung, das ist auch die Ansicht mehrerer Collegen und Mitglieder, die dies vermuthend, theils anstehen, dem Vereine beizutreten, theils sich theilnahmslos verhalten. Und diese Theilnahmslosigkeit werden Sie durch keinen noch so eindringlichen Leitartikel beseitigen können. Welchen Weg soll nun der Vereinsvorstand einschlagen um die Mitglieder um sich zu schaaren? — Nur durch die Herausgabe der anfangs versprochenen Agende wäre erwiesen, dass man den Mitgliedern momentan etwas Nützliches liefern, wolle, und wahrlich, für 9—10 Gulden jährlich, die wir durch

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.