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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1885-01-09 · Heft 2 (9.1.1885) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
5 (1885)
Issue
Heft 2 (9.1.1885)
Date
1885-01-09
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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In der israelitischen Cultus-Gemeinde Trautenau ist die Stelle eines Funktionärs mit einem Jahresgehalte pr. 800 fl., Wohnungsbeitrag per 200 fl. und üblichen Emolumenten mit 1. September 1885 zu besetzen. Hierauf Reflectirende haben in ihren an den Vorstand der Cultus- Gemeinde zu richtenden Offerten den Nachweis der Befähigung eines geschulten Oantors, um eventuell späterhin den Gottesdienst auch mit Chorgesang und Orgelbegleitung leiten zu können, zu erbringen. Ferner hat derselbe die Befähigung zur Leitung des Religionsunterrichtes an den öffentlichen Volks-, Bürger- und Mittelschulen zu besitzen und muss mit der Führung der Matrikebetraut sein. Diejenigen, welche auch Trauungen vollziehen können, werden bevorzugt. Als längster Termin zur Einbringung der Offerte ist der 28- Februar 1885 festgesetzt. Trautenau, im December 1884. Der Vorstand der israelitischen Cultusgemeinde Trautenau =22nKr -22- L nKr -22nKr =22= -22- =3Ir -22- -22uBr -22- -22tBF -22nßr # -22nMr 2v£a,rtln Strasser Kunststiker in Gold, Silber und Seide KW" für alle Confessionen "WW Wien, Mariahilferstras se Nr. 44, empfiehlt sein Atelier zur Anfertigung von Ornamenten für Synagogen, als: Vorhänge vor der heiligen Lade, Altar- und Kanzeldecken, Thoramäntel und Wickeln, Trauhimmel. Bedeckiüclier etc. iin Sinne des Ritusnnd der geschmackvollsten Ansprüche der Zeit. Die bezüglichen Inschriften werden streng correet, unter Zuziehung eines anerkannt Schriftkundigen, ausgeführt. Da meine Fabrikate bereits in aller Herren Ländern die grösste Anerkennung gefunden haben, berechtigt mich dies, Jedermann versichern zu können, dass Alles zur grössten Zufriedenheit ans lallen wird. Tliora- Iiiüntel sind aus Sammt oder Seidenstoff in grösster. 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Ihr Inhalt ist sehr mannigfaltig; sie bringt belehrende und erbauende Aufsätze, Predigten berühmter Rabbiner, auch Casualreden, historische Skizzen und trügt so dazu bei, die Keimtniss des Judenthums unter der Jugend und deren religiösen Sinn zu fördern. Sie ist kein Parteiblatt^ sie will ein einigendes Friedensorgan des Judenthums werden und gegenüber den vielen Anfechtungen die Zusammengehörigkeit erhalten und stärken. In Bezug auf Unterhaltung entspricht die ״Laubhütte“ den höchsten Ansprüchen, die an ein Familienblatt im besten Sinne dieses Wortes gestellt werden dürfen. Gegenwärtig eischeinen in derselben drei Romane edelster Tendenz. Ausserdem heben wir'hervor die Rubriken: Verschiedenes, Rundschau, Räthsel, Gedichte, Sprüche aus dem Talmud, Briefmappe u. 8. w., wodurch für reichlichen Unterhaltungsstoff gesorgt ist. Das Quartal kostet nur 1 M. 60 Pf. (96 kr. ö. W). Man abonnirt bei jeder Postanstalt und jeder Buchhandlung. Eigenthümer miö Herausgeber: Z. Lauer. Verantw. Nedacleur: Alois Kulka. Druck v. M. Munk, Wien, II., Odeongasse 6.

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