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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1884-12-24 · Heft 43 (24.12.1884) · page 1

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
4 (1884)
Issue
Heft 43 (24.12.1884)
Date
1884-12-24
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Oesterreichisch-ungarische Pränumerations-Preis für Mitglieder des ö.-u. Cantoren-Bereines ohne Musikbeilage viertelj. . st. 1.— mit Musikbeil, viertelj. fl. 1.25 für Nichtmitglieder in Oesterr.- Ung. oVne Musikbeil, vierteljährig - - . - fl- 1-25 mit Musikbeil, viertelj. fl- 1.50 für Abonnenten im Auslande o. Musikbeil, viertelj. fl. 1.50 mit Musikbeil, viertelj. fl. 1-75 Organ für die Gesummt-InterrMii Mischer Gllnturev. Erscheint jeden achten Jag. Begründer: Obercantor IceAob Wcruev. etlaeiion Administration \U 1 e n. II., Novaragasse 27. Inserate werden billigst berechnet. Manuskripte werden nicht retournirt. Nr. 43 Wien, L4. Drrember 1884. 4. Jahrgang Abonnementseinladung. Mit 1. Jänner 1885 beginnt der 5. Jahrgang der Oesterr.- Ungar. Cantoren-Zeitung, und laden wir unsere, geehrten Herren Abonnenten zur Erneuerung des Abonnements unter folgenden Bedingungen ein: Mir Meremsmilglieder:׳;״ ^Mnx Michtmitgtteder: Ganzjährig . . . ff. 5.— Ganzjährig . . . fl. 6.— Halbjährig ... fl. 2.50 Halbjährig ... fl. 3— Vierteljährig. . . fl. 1.25 Vierteljährig... fl. 150 Monatlich . . . fl. —.50 Monatlich ... fl. —.50 Mr das Ausland ganzjährig fl. 7.50 Oe. W.. 12 Mark oder 6 Rubel. Gleichzeitig ersuchen wir unsere geehrten Herren Collegen dahin zu wirken, dass die Cantoren-Zeitung auch von einzelnen Gemeindemiigliedern abonnirt werde, sowie dass die allfälligen Concurse und Annoncen unserem Blatte zur Veröffentlichung gegeben werden. ד Denjenigen Abonnenten, welche -von nun an den-Abonnementsbetrag pünktlich einsenden, bewilligen wir die Rückstände in Raten zu begleichen. \ Ohne eine bindende Verpflichtung einzugehen, versprechen wir, im Laufe des Jahres mehrere, von hervorragenden Collegen uns zugesagte- Musikbeilagen, unentgeltlich zu liefern. Diejenigen Abonnenten, welche im letztverflossenen Quartale die Musikbeilage pränumerirt haben, wird, da in demselben keine erschienen ist, der hiefür entrichtete Betrag von 25 kr. für den Pränumeratiousbetrag des nächsten Quartales gutgeschrieben. Die Redaction. Wien, am 24. December 1884. In der letzten Decemberwoche des Jahres 1881 war es, als diese Blätter zum ersten Male in die Oeffentlichkeit gesandt Würden. Der Jubel, mit welchem sie allseitig begrüßt wurden, war ein unendlicher und der Enthusiasmus, der ״sich in zahlreichen Gratulationen und Zustimmungen des In- und Auslandes kund that, mußte zu den schönsten Hoffnungen berechtigen. Endlich war einem längst gehegten Bedürfniße abgeholfen, endlich war es den Cantoren, namentlich in Oesterreich-Ungarn, ermöglicht, vor das Forum der Oeffentlichkeit zu treten, ein freies Wort unbehindert auszusprechen und die bisher in den tiefsten Tiefen des Herzens verborgenen Wünsche an's Tageslicht zn fördern- ^Das lange Schweigen hatte schon die Zungen gelähmt^ das Gefühl der Einsamkeit jede Thatkraft vernichtet, doch wie mit einem Zauberstabe war der Bann gebrochen, und der Cantorenstand wurde zu neuem Leben erweckt. Dieser Zauberstab war die öfter reicht sch - ungarische C an toren* Zeitung, das goldene Einigungsband der Cantoren. wie es von Vielen in überschwenglichem Lobe genannt wurde. Alles drängte sich heran, Keiner mochte Zurückbleiben, Jeder wollte Antheil nehmen an der gemeinsamen Arbeit. Das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und der gegenseitigen Unterstützung verdoppelte die Kräfte, was der Einzelne wohl gedacht und ersonnen, aber in seiner Schwäche nicht vermocht, sollte nun die Gesammtheit vollbringen. Diesem heiligen Feuereifer, dieser glühenden Begeisterung für die Sache, sowie den schon in der ersten Nummer dieses Blattes gegebenen Anregungen ist die Gründung des Cantorenvereines zu danken, der wohl vor seinem Jn'slebentreten manch' harten Kampf zu bestehen, manche Krise zu überwinden hatte, jetzt aber, Dank der Umsicht und der eifrigen Thätigkeit unseres Vereins - Vorstandes festbegründet dasteht. Wir wollen nicht an dieser Stelle näher auf das Wirken desselben eingehen, obwohl es sich verlohnen würde, auf die große Bedeutsamkeit eines vom Vorstande in der letzten Zeit unternommenen Schrittes zur glücklichen Lösung der für uns hochwichtigen Frage der staatlichen Anerkennung der Cantoren hinzuweisen, es ist vielmehr unsere Absicht, den innigen Zusammen- Hang der österreichischen-ungarijchen Cantoren-Zeitung mit dem Cantoren-Vereine, dem gesammten Cantorenftande, kurz mit Allem, was zum Cantorenthume gehört, nachdrücklichst zu betonen- Denn wo es galt, für dieses eine Lanze einzulegen, wo Gelegenheit sich darbot, den offenen und geheimen Gegnern entgegenzutreten, wo es nothwendig war, Belehrung und Aufklärung zu ertheilen, allüberall stand die österreichisch-ungarische Cantoren-

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