Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 3 (1883)
- Issue
- Heft 43 (21.12.1883)
- Date
- 1883-12-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Oesterreichisch-ungarische \*י . יי - Priinilmeralillns-Preir * für Wien und Umgebung und Provinz: Ganzjährig . . fl. 6.— Halbjährig . . fl. 3.— Vierteljährig . fl. 1.50 —-~\S\J— Für das Ausland: Ganzjährig. . fl. 7. Halbjährig . . fl. 3.50 Vierteljährig . fl. 1.75 iacl. i*’* 4au. Organ die Gesummt-JuimMll jüdischrr Gmtllrm. Erscheint jeden achten Hag. Begründer: Obercantor Jakob Wauev. ^rdacüon und Administration Wien, j II., Novaragafse 27. a — Snfceate werden billigst berechnet. Manuskripte werden nicht retournirt. Nr. 43 Wien^ 21. December 1883. 3. Jahrgang. A: Abon»eMe«ts-Einl1l-«ng. Vom 1. Jänner 1884 ab eröffnen wir auf Die Oesterreichisch-Mgarische Cantoren-Zeitung ein neues Abonnement-mit ermäßigtem Abonnementspreise und zwar: ' ohne Musikbeilage mit Musikbeilage ~ Für Mitgliedee^deK ׳österr.-ungar. Cantoren-Vereines ff. 1viertelj. fl. .1.25 viertel^ ״ Nichtmitglieder in Oesterreich-Ungarn ״ 1.50 ״ ״ 1.25 ״ n Abonnenten im Auslande , 1.50 1.75 ״ ״ H Die Musikbeilage wird nur an jene Herren Abonnenten gesendet, welche dieselbe pränunrcrirt haben. Zugleich stellen wir das dringende Ersuchen, die Abonnementsbeträge von nun an im Vorhinein regelmäßig an uns gelangen zu lassen, da wir sonst die Zusendung des Blattes siftiren müßten. Gleichzeitig bitten wir jene College«, welche noch mit ihrem Abonnement im Rückstände sind, dasselbe ehestens zu begleichen, da wir jetzt bei Herabsetzurig des Abonnementspreises der vielen Rückstände, dringender denn je, bedürfen. Die Administration. Wien, 21. December 1883. Seit dem Bestehen der österr.-ung. Cantoren-Zeitung war es unser wichtigstes Bestreben, all' jene Hindernisse zu beseitigeu, welche ein Emporblüben unseres Standes erschweren, und Alles zu unternehmen, was zur Förderung desselben beitragen kann. Eines der wichtigsten dieser Mittel ist nun unstreitig die Cantoren-Zeitung selbst, welche uns überhaupt gelehrt hat, daß ein Cantorenst and existirt, und daß es nicht blos einzelne Cantoren gebe, welche aber auch nach Außen hin gezeigt hat, daß der Cantorenftand ein der allgemeine^ Achtung würdiger sei. Sollen aber diese Bestrehungen auch fürderhin den gewünschten Erfolg haben, sollen unsere Ansichten in immer weitere Kreise dringen, sollen wir mit entsprechendem Nachdruck in Angelegenheiten, die unser Wohl und Wehe betreffen, auftreien, so müssen an unseren Kämpfen, an denen es leider nicht mangelt, alle Cantoren, wenn auch nur im Geiste, Theil nehmen. Der Ort auf welchem alle Bestrebungen der Cantoren ihren Ausdruck finden, die österr.-ung- Cantoren-Zeitung, kann allein das nothwendige Zntereffe den warmen Antheil, den unsere Sache verdient, Hervorrufen und wach erhalten. Wir konnten uns nun nicht verhehlen, dass, wie einerseits der liebe Gleichmuth, das Hangen am alten Schlendrian so Manchen davon abhielten, sich um unsere Fahne zu schaaren, es andererseits noch ein weiterer Umstand war, der so Manchen von unserem Lager fernhrelt, trotzdem er sich demselben gern angeschlossen und einen wackeren Kämpen abgegeben hätte; so Manchem wird es nämlich bedeutende Schwierigkeiten gemacht haben, den Abonnementspreis der Zeitung zu erschwingen. Wissen wir doch nur zu wohl, in welch' argen Verhältnissen so Mancher unserer Collegen leider lebt und gehr ja unser Streben, dabin, gerade dielen in materieller Beziehung zu einer gesicherteren Stellung zu verhelfen. Und diese gerade sind es ja, die wir darum bei unserer Arbeit nicht entbehren können, nicht entbehren wollen. |*M׳J3sr5•. •׳,-•r-־— r...i«v־*. ׳H•:•;"' ־•* ".r;: V