Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 3 (1883)
- Issue
- Heft 13 (11.4.1883)
- Date
- 1883-04-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/1304829-3452915-3452928--0544-3454592- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
und unsere Gemeinden werden gern ihr Scherflein zum Wohle ihrer CanLoren beitragen אחר המרבה ואחד המגיעים• Also nochmals: ואמצו לבבכם דעו כי הכל אך לטובתכם אחי הזהו• M. Rosenfeld in Pisek. KLeine KHronik. Berlin. Der königliche Musikdirector L. Lewandofsky feierte am 8. April seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlasse kamen demselben zahlreiche Gratulationen von Seite der Cantoren Deutschlands und Oesterreich-Ungarns zu. Auch der Vorstand des ״Oesterr.-ungar. Cantorenvereines" sandte dem Jubilar eine telegraphische Glückwunschadresse. Wien. Am ersten Tage des Pessachfestes, das ist am 22. April 1883 werden es fünfundzwanzig Jahre, daß unser geehrter College L. Stern, an Stelle des damals nach Pest berufenen Obercantors, Professor M. Fried mann, in der Israel. Cultusgemeinde Fünfhaus bei Wien als Cantor und Religionslehrer acceptirt wurde. Hiemit machen wir unsere Collegen auf dieses Jubiläum aufmerksam. Znaim. (Delitzsch contra Rohling.) Der Religionslehrer und rabb. Functionär der Znaimer israelitischen Cultusgemeinde, Herr Rabbiner Grün, gratulirte in hebr. und deutscher Sprache dem Leipziger Universitäts-Professor Herrn Dr. Franz Delitzsch, welcher außer vielen bedeutenden und gelehrten Werken auf biblisch talmudischem und allgemein wissenschaftlichem Gebiete auch zwei Streitschriften gegen Prof. Rohling's .,Talmudjude" veröffentlichte, zum 70. Geburtstage und erhielt von demselben ein Dankschreiben, dem wir Folgendes entnehmen: ״Geehrter Herr! Der Stachel des Antisemitismus, der sich nicht durch Jnterpretation abstumpfen läßt, sind die in die Turim (Codices) aus dem Talmud übergegangenen Rechtsungleichheitssätze gegen die Heiden. Hier gibt's kein anderes Mittel, als Lossagung. Diese Sätze müssen ebenso der Vergangenheit verfallen erklärt werden, wie der blutige Opferdienst, dessen Represtination, wie Sie richtig bemerken, ein Rückfall auf einen überwundenen Standpunkt wäre. Ihr lieber Brief war mir interessant und gab mir viel zu denken. Vor Allem danke ich Ihnen für Ihre freundlichen, herzlichen Wünsche auf dem Goldgründe eines nur zu überschwenglichen Lobes. Gegen die Lügen- Waffen des Antisemitismus habe ich im Budapester ״Lloyd" noch einmal das Schwert gezogen in einem Artikel, worin ich zur Evidenz Nachweise, daß jenes angeblich Kabbalistische Werk in hebr. Sprache, welches ein Präcedens zu dem Tisza- Eßlarer Falle erhalten soll, ein elendes Machwerk und Falsificat ist. Mit freundlichem, dankbarem Gegengruß Ihr Franz Delitzsch — Leipzig, 17. März 1883." A Y i S O! Die Fortsetzung der Novelle ״Samuel der blinde Geiger" von unserem Redacteur Herrn Alois Kulka muß diesmal wegen Raummangel unterbleiben. Denjenigen unserer geehrten Leser, welche dem Autor ihre Anerkennung für diese höchst interessante Novelle ausdrückten, sagen wir hiemit herzlichst Dank. — Neu eintretenden Abonnenten werden die bereits er- -schicnenen Fortsetzungen gratis eingesandt. I. Ausweis aus dem Spendeubuche des ״Oesterr.-ungar. Cantorenvereines": Herr Baron Moriz Königswarter 1000 fl. in Silberrente ״ ״ Albert Roth sch ild 1500 ״ baar. Summa 2500 fl. Der Vorstand des ״Oesterr.-ungar. Cantorenvereines". Gründungs- und Vereinsbeilrage. G. Löwenthal, Wölkersdorf, dreivierteljühr. Beitrag; D. L. Rotter, Wien, halbjähr. Beitrag; I. Bauer, Wien halbjähr. Beitrag; M. P e t e r s i l k a. Wien, halbjähr. Beitrag; I. Schiller, Wien, dreivierteljühr. Beitrag; A. Neumann, Ober-Hollabrunn, halbjähr. Beitrag; I. Bader, Pardubitz, halbjähr. Beitrag; A. L e d e r e r. Eger, halbjähr. Beitrag; H. Grünwald, Schaffa, Gründungs-Beitrag; M. Kraus, Planian, dreivierteljähr. Beitrag; 2. Stern, Fünfhaus, halbjähr. Beitrag; A. Nähnadl, Libochowitz, vierteljähr. Beitrag; S. Baß, Marienbad, halbjähr. Beitrag; M. Rosenfeld, Pisek. halbjähr. Beitrag; H. Löwy, Neunkirchen, Gründungs-Beitrag; L. Blum, Schlan, halbjähr. Beitrag; S. S ch i s ch a, Kirchberg a./Wagram, halbjähr. Beitrag; F. Te lisch, Klosterneuburg, vierteljähr. Beitrag; Weis, Brandeis a/E., halbjähr. Beitrag; Löwensohn, Brüx, halbjähr. Beitrag; M. P a p o, Wien. vierteljähr. Beitrag; A. Rotter, Turnau, halbjähr. Beitrag; I. Stransky, Prag, halbjähr. Beitrag. Goyyesporröerrz. Collegen Sch. in St., R. in T., L. in M., R. in P., A. in St., S. in K, W. in Pr., Sch. in D., Sch. in K-, B. in M>, Fl. in Sk, Fr. in K., S. in N., Fr. in P.. K. in T., L. in Pr., W. in A., B. in Sch., Str. in Pr., Sch. in T-, K. in Graz, L. in Hürb, Ts. in T., 28. in K. Spr. in N., P. in E., G. in Zsamb, G. in I., Feldb. in S., B. in Kr., H. in T., Sch. in H., Fr. in Str. Bestätige dankend die eingesandten Beträge mit collegialischem Gruße. F. in S. Sie haben 1 fl. Gründ.-Beitrag, 4 fl. jährl. Beitrag bis zum Schlüße des 1. Dereinsjahres d. i. bis 1. Juli, an den Cassier, Cantor Fischer, I., Seitenstettengasse 4, zu senden. P. in E. Herzlicksten Dank für Ihre schönen Worte, Gruß. K. in G. Aus Vergessenheit unterblieben, bezüglich der n"׳~ werden wir d mnächst erledigen, wir erhalten noch immer diesbezügliche Einläufe. Gruß. Sch. in T. Abonnement beglichen bis 1. Juli a. 6. S. in K. Sie haben bis Ende December 1882 Ihren Abonnement- Rückstand beglichen. L. in I. Wir freuten uns, nach langer Zeit von Ihnen ein Lebens- .Zeichen erhalten zu haben. — Wir bitten um Ordnung bezüglich des Inserates Verlobungsanzeige. Sch. in P. In Ordnung. L. in Keszt. Sie müssen mit dieser Angelegenheit bis zum Schlüße des Schuljahres gedulden. Vorkenntnisse sind erforderlich. Taxe über 100 fl. jährlich. Ermäßigung ist nicht ausgeschlossen. Zur Zeit wollen Sie persönlich kommen und werden wir Sie nach Möglichkeit in dieser Angelegenheit unterstützen. Gruß.' A. N. in L. Mit Vereinsbeitrag Jahr im Rückstände. S. B. in M. Vom nächsten Bereinsjahr bereits 1 Quartal beglichen. S. in K. Die eingesandle Arbeit konnten wir leider nicht berücksichtigen. M. in H. Bericht über Gemeindenangelegenheiten sind uns jederzeit willkommen. Nächste Nummer der ״Cantoren-Zeitnng" erscheint Donnerstag den 19. April.