Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 2 (1882)
- Issue
- Heft 44 (10.12.1882)
- Date
- 1882-12-10
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/1304829-3452870-3452913--0389-3454424- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Oesterreichisch-ungarische (ßriiiumnlltiMS-Pili!^ für Wien und Umgebung und Provinz: Ganzjährig . . fl. 6.— Halbjährig . . fl. 3.— Vierteljährig . fl. 1.50 —\j\>— Für das Ausland: Ganzjährig. . fl. 7.— Halbjährig .' . fl. 3.50 Vierteljährig . fl. 1.75 v: incl. Isstrllunc, lu'i fass, J Ox*ga<n für die Gesammt-IuteresZku Mischer Cnntnrai. ßrfcheint jeden achten Hag. Begründer: Obercantor Icrkob Wcrirerr. ^cdueiian und Administration Leopol-staLt, Circusgasse Nr. 20. Inserat« werden billigst berechnet. Manuskripte werden nicht retournirt. Ar. 44. Wien, 20. Decrmder 1882. 2. Jahrgang. Aöonnements-Hinladung. Mit nächster Nummer vollendet die Oefterreichisch-nngarische Cantoreri-Zeitung Len ll. Jahrgang und laden mir unsere geehrten Herren Coüegen zunr Abonnement für den I!!. Jahrgang ergebenst ein. ״ ״ Zugleich ersten mir W gejchäßM FbMnenten nnd Inserenten Ihre Rückstände noch vor Ablauf des Jahres zu begleichen und thun dies aus diesem Wege, da mir nicht an jeden Einzelnen eine Rechnnng einsenden können. Aie Arpedition. Rückschau. Ein Jahr ist bereits verflossen, seitdem wir den Gedanken gefaßt, eine Zeitung herauszugeben, um dadurch ein Bindemittel für die ihrer Zusammengehörigkeit noch unbewußten Cantoren zu schaffen. Der Gedanke ward kaum gefaßt und wurde auch schon ausgeführt — die ״Oesterreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung" trat in die Oeffentlichkeit. Ein Ruf der Freude ertönte von allen Seiten, wie von einem schweren Drucke befreit, jauchzte uns Alles entgegen und die Hoffnung auf eine frohe ungetrübte Zukunft wurde überall laut. Mit dem Erscheinen der ״Oesterreichisch-ungarischen Cantoren-Zeitung" wurde der Beginn einer neuen glückverheißenden Aera angekündigt. Diese Kundgebungen und zahlreiche Beweise der Sympathie, welche uns aus allen Theilen der Monarchie und selbst aus dem Auslande von anerkannten und maßgebenden Capacitäten aus dem Stande der Cantoren zukamen, erfüllten uns mit freudiger Genugthuung und gerechtem Stolze. War doch hiedurch am klarsten dargelegt, daß schon lange das Bedürfniß vorhanden war, ein Organ zu schaffen, welches es sich zur Aufgabe macht, die Verbesserung der socialen und materiellen Lage der Cantoren herbeizuführen. Auf welche Weise wollten wir dies bewerkstelligen, wie sollten alle die Mängel, die unserem Stande anhaften, beseitigt werden, auf welche Art jene Fragen gelöst werden, die schon so lange ihre hemmenden Wirkungen auf uns ausüben? Als das beste und sicherste Mittel erschien uns die Gründung eines Cantorenverems; dieser sollte uns Alle zu gemeinsamem Streben vereinen! Vor Allem war uns Einigkeit noth, denn Einigkeit macht stark. Wir mußten also darauf bedacht sein, das Gefühl der Einigkeit und Zusammengehörigkeit aller Amtsgenossen zu wecken und zum Bewußtsein zu bringen. Vom Anfang an waren wir uns dessen wohl bewußt, daß es keine geringe Aufgabe, die wir uns hiemit gestellt hatten, wir waren überzeugt, daß unser Unternehmen nur dann gedeihen könne, wenn man volles Vertrauen in dasselbe setze und auch Denjenigen Vertrauen entgegenbringe, die es leiteten. Daß Opposition sich geltend machen werde, wußten wir gar wohl, doch wir beherzigten den Rath eines bedeutenden Collegen, der uns zurief: ״Nur Muth, nur Muth, dann wird es schon gelingen." . Und wie ist es also gelungen? Die nächste Nummer -er ״Oesterr.-ungar. Cantoren-Zeitung" erscheint Donnerstag, 28. December a. c.