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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1882-07-05 · Heft 24 (5.7.1882) · p. Seite 8

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
2 (1882)
Issue
Heft 24 (5.7.1882)
Date
1882-07-05
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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— — 0 0 0 CONCURS. - w In der hiesigen israelitischen Religionsgemeinde ist die 0 Stelle eines musikalisch gebildeten II. Cantors, respective Bassisten, der die Befähigung als קורא שוחט-ובודק haben v O mnß, mit dem Jahresgehalte von fl. 500 zu besetzen. Neflec- FH O tanten ».״ollen ihre Gesuche nebst Zeugnissen קבלות und Angabe ihres Alters und Familie bis 25. Juli!. J. on ■1 den gefertigten Cultusvorstand portofrei einsenden. X 0 M.-T heresiopc l, 8. Juni 1882. V 0 balomon Kock, Präses. 0 ooo SS. In der hiesigen isr. Cultusgemeinde ist mit 1. September l. I. die Stelle eines Cantors zu besetzen. Derselbe soll einen zeitgemäßen Vortrag haben, musikalisch gebildet und auch pTOT קורא שוחט sein. Jährlicher Gehalt 600 fl., halbe Schechita u. dir üblichen Emolumenten. Reflectanten wollen ihre über Aller. Stand und bisherige Verwendung wohlinstruirteir Gesuche bis Ende Juli an die gezeichnete Adresse einsenden. Nur die Berufenen werden zum Probevortage zugelassen, und werden die Reisespesen nur dem Acceptirlen vergütet. Bei gleicher Qualificatio 1 werden Diejenigen bevorzugt, welche die Fähigkeit haben, an der Volksschule durch wöchentliche 5 Stunden den Religionsunterricht zu ertheilen. GroH-Kikinda, im Juni 1882. Die isr. Cultusvorstehung. Conciirs. Bei dem gefertigten Cultusvereine kommen die Stellen 2) eines musikalisch gebildeten Cantors und Kor eh, I») eines geprüften Lehrers, der auch für den Religions- und hebräischen Unterricht befähigt, e) eines Schochet derart zu besetzen, daß der Posten des Cantors mit einem der beiden anderen Posten vereinigt werden soll und ist für die vereinigte Stelle eines Cantors und geprüften Lehrers der Jahresgehalt von ö. W. fl. 850.— hingegen für die vereinigte Stelle des Cantors und Schochet ein Jahresgehalt von ö. W. fl. 650 — bei beiden exclusive der üblichen Emolumente stipulirt. Hierauf Reflectirende wollen ihre, mit dem Befähigungs- und Derwendungs-Zeugnifse versehenen, eigenhändig geschriebenen Gesuche nebst Angabe ihres Alters und Standes bis Ende Juli a. c. hierorts einbringen. Fkiedek (Oest. Schlesien), am 30. Juni 1882. Der Vorstand des isr. Cultusvereines. An der isr. Statusguo-Gemeinde Waitzen ist die Stelle eines 08,1110*78 (ד,ךן) mit dem Jahresgehalte von 600 fl-, freier Wohnung und üblichen Emolumenten sofort zu besetzen. Cantoren, die auch שוחט ובודק וקורא flnd, haben den Vorzug und beziehen hiefür ' die' halbe Schechita. — Reflectanten wollen ihre Zeugnisse und Familienbogen über Alter und Stand ihrer Familien. Schochtem, auch ihre קבלת an Len gefertigten Vorstand einsenden, da nur Berufene zum Probevortrag zugelassen werden. Spesen werden nur dem Acceptirten vergütet. ver Vorstand der Waitzner Statusquo-Gemeinde. COlVC^IIRSi. In der isr. LultusgeMemde zu Naqy-Abony ist mit Ende August die Stelle eines zeitgemäßen Cantors, der Schochet, Bodek und Koreh sein muß, mit dem jährlichen Gehalte von fl. 500, freier Wohnung, halber Schechita und üblichen Emolumenten zu besetze». Bewerber der deutschen u. ung. Sprache mächtig, wollen ihre mit den nöthigen Belegen versehenen Offerte längstens bis 1. August an den gefertigten Präses senden. Zum Probevortrage wird nur der hiezu Berufene zugelassen und nur dem Acceptirten die Reisespesen vergütet. Julius Altmann, Gem.-Präses. Nagy-Abony, am 16. Juni 1882. 0 0 0 0 0 0 0 Bei der isr. Cultusgemeinde in Ivladno (Böhmen wird ein׳.geprüfter ßeligionslehrer, der zugleich Cantor und Koreh sein muss, vom 1. September 1882 aufgenommen. Gehalt 800 fl. nebst kreier Wohnung und üblichen Emolumenten. Musikalisch Gebildete erhalten den Vorzug. Reflectirende wollen ihre Gesuche nebst Befähiguugs-Zeugnissen und Altersangabe an den gefertigten Vorstand einsenden. Bios dem Accep- Urten werden Reisespesen vergütet. ML Heitler, Cultus-Vorstand. 0 0 AHordirigent. Bei der gefertigten Cultusgemeinde ist die Stelle eines Chordifigentsn, ab 15. Juli a. C. zu besetzen. Derselbe muß Terrorist und musikalisch gebildet sein und die Fähigkeiten besitzen, einen CH 0f zu dirigiren. Jährlicher Gehalt 120 fl. nebst freier Kost und Wohnung. Daraus Reflectirende haben ihr Offert bei der gefertigten Gemeinde zu überreichen. Israelitische Cultusgerrrein-e Künfelegyhaza. CONOÜRS. An der hierortigen israelitischen Cultusgemeinde ist die Stelle eines zeitgemäßen Vorbeter, der zugleich geprüfter Lehrer ist, mit 1. Septemtier• 1. J., verbunden mit einem Jahresgehalt von fl. 700 nebst anständiger Wohnung und-sonstigen Emolumenten, zu besetzen. Hieraus Reflectirende, müssen der ungarischen, deutschen und hebräischen Sprache im Unterrichte vollkommen mächtig, sowie auch Kore. Sochät, Ubodük und im Besitze einer Hatora voil einem autorisirten Rabbiner sein. Zeugnisse über moralisches Vorleben, Familienstand tlnd Alter sind nachzuweisen. Probevortrag wird gewünscht, aber nur dem Acceptirten werden Reisespesen vergütet. Dieser Concurs lauft Ende Juli 1. J. ab. Nagy-Atäd (Kom. Somogy), 1. Juni 1882. Oer Vorstand der isr. Cultusgemeinde An der isr. Cultusgemeinde zu Kopreinitz (Kroatien) ist infolge freiwilligen Austrittes des bis nun fungirenden — vom 15. August l. I. die Stelle, des Cantors קודא und Secretärs neu zu besetzen. Mit dieser Stelle ist, für's Cantorat und den, den Volksschülern zu ertheilenden hebräischen (eventuell auch Religions-) Unterricht ein Jahresgehalt von 600 fl. nebst den üblichen Emolumenten für die Führung des Secretariats und der Bücher der Gemeinde eine Zulage, von 100 fl., demnach zusammen 700 fl. ver- Kunden. — Bewerber mit der Befähigung/ den Gottesdienst mit Chor- und Harmoniumbegleitung in würdevoller Weise abhalten, einen eingeschulten vierstimmigen Chor weiterbilden und all die angeführten Agenden zufriedenstellend versehen zu können, wollen ihre Offerte mit Belegen und Angabe ihres..Alters und Familienstandes ehestens an den gefertigten Vorstand einsenden. Privat-Referenzen erwünscht. — Zum Probevorlrag werden nür Berufene zugelassen und erhalten dieselben ein durch den Vorstand zu stipulirendes Reise-Pauschale. Für den isr. Cultusvorstand der Präses : A1M0ld BeilheirU. I. Hoffmann, Seeretär. Eigenthümer u. Herausgeber: I. Bauer u. H. Goldstein. Verantw. Redakteur: Alois Kulka. Druck v. Hirschseld in Wien. (Berantw. Leiter: F. Moll.)

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