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Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung · 1882-01-15 · Heft 3 (15.1.1882) · page 1

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Journal
Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
Volume
2 (1882)
Issue
Heft 3 (15.1.1882)
Date
1882-01-15
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Prim lliiirrüljüiispkris für Wien und Umgebung und Provinz: Ganzjährig . . . fl. 6.— Halbjährig . . . st. 0:— Vierteljährig . . fl. 1.50 Für das Ausland: Ganzjährig . . . fl. 7.— Halbjährig . . . fl- 3.50 Vierteljährig . . fl. 1.75 inkl. Zustellung ins Hans. -פב,&^?ב0 für die Vesammt-Interesten jüdischer Cantoren. Erscheint jeden achten Hag. B e g xü nd er: Obercantor Jakoö Mauer. Htedaklion UNd Administration' Lcopoldstadt,! L i r c 11 s g a s s c Nr. 20.; Znserare werden billigst berechnet. Manuscripte werden nichi retournirt. Mr. 3. Wien, 15. Jänner 1882. Jahrgang. Anstatt: Leit-Artikel: Der erste Spatenstich. — Die Schäden in der Stellung des jüdischen Cantors. — Kleine Chronik. — Der 10. Tebeth des .7 : ״'Jahres 4488. —. Eine Judenverfolgung im siebzehnten Jahrhundert. — Offener Aprechsaal. — Correspondenz. — Feuilleton: Die Tochter des Chasan. — Inserate.. Wochen Jauner 1882 cwes 5642 Kalender Samstag . Sontag . Montag . . Dienstag . . Mitwoch Donnerstag Freirag . . 17. Sabb. 16 17 18 10 20 24 25 26 27 28 Aviso. - Are Kerren Kollegen und Ireunde werden Höflichst ersucht, im Interesse des so wichtigen Anternestmens, die unserer Heutigen Auslage beiliegenden H^ostanweisungen öestüss Wrännmeration estestens zu benützendamit in dsr Zusendung des Wkattes keine Unterbrechung eintrete. Are Htedaction. Der erste Spatenstich! “׳;גורלך תפיל בתומנו הבורה אוזת:יהי לכלנו ״Theile dein Los mit uns, denn ein Band verbinde uns alle." Wenn große Bauten, erhabene Denkmäler der Civilisation, des Bedürfnisses, der Nothwendigkeit entstehen sollen, da wendet sich das Interesse der ganzen Welt jenen Männern zu, die׳ ausersehen waren, den. ersten Spatenstich zu thun, die l erste Scholle Erde zu lockern, hiemit das Werk-zu beginnen: ׳ ׳ Der Bau des Snez-Eanales,. die Bahn durch die Wüste Sahara,- die Durchbohrung des gewaltigen Mont- Cenis und noch - gar viele andere ähnliche' große Werke waren-eswelche -gar manches Kopffchütteln hervorriefen, :als der:Gedanke׳ überhaupt angeregt wurde, solche:Werke zu .Und als der erste ' Spatenstich geschehen, da flüsterte es sich die ganze Welt gegenseitig zu, das große Werk war begonnen' und 'mit : fieberhafter Spannung verfolgte man den Verlaus der Arbeiten, konnte die Beendigung desselben die glückliche Finälisirung des unmöglich scheinenden Prokaum erwarten. Und sie gelangen doch, Alle, Alle.. Und warum? — Weil Einigkeit stark macht, und sie waren׳ SCi£e einig. Darum wollen auch wir die uns immer begleitenden Worte ״Theile dein Los mit uns, denn ein Band verbinde uns alle" beherzigen. Auch wir haben ein großes heiliges Werk begonnen, das mit Hilfe Gottes, dereinst als.Denkmal für ewige Zeiten, zum Heile' und Segen für uns— unsere Kinder- und Kindeskinder gar ' herrliche Früchte tragen soll. Auch wir haben ein heiliges Werk begonnen und die Blicke all unserer Coltegen der großen Monarchie sind aus uns und unsere Thätigkeit gerichtet, ein Werk welches, wir verkennen es nicht, uns, bis zur Vollendung, gar manche unüberwindlich scheinende Schwierigkeiten bieten wird. Wenn uns jedoch die College» alle, wie bisher getreulich zur Seite stehen, dann, wir sind es gewiß, wird auch dieses schwierige Werk vom schönsten Erfolge gekrönt sein. Vor wenigen Tagen erst haben wir dieses Journal die ״O e st.-u n g. C a n t o r e n-Z e i t u n g" gegründet und ins Leben gerufen, von der Ueberzeugung ausgehend, daß man, ehe daran gegangen werde , einen Cäntoren- Verein zu gründen, erst ein Central-Organ für die Cantoren selbst, geschaffen werden müsse, um zu konftatiren, ob unsere College« in den anderen' Kronlündern der Monarchie, ebenso wie wir denken, ob sie überhaupt ein Interesse für die Bildung eines Cantoren-Vereines Hegten, einen solchen für nothwendig erachteten. Wir haben solch' ein Unternehmen geschaffen, weil wir wünschten, daß bei Gründung des Vereines,seder einzelne College aus der Provinz seine Stimme abgeben möge, was aber nur mit Hilfe unseres Journales ermöglichet würde und weil wir endlich von der Idee ausgingen, daß wenn selbst der Der-

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