Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 2 (1882)
- Issue
- Heft 2 (7.1.1882)
- Date
- 1882-01-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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| PllillllnlkilüimrsplM }! für Wien und Umgebung und Provinz: Ganzjährig . . . fl. 6.— Halbjährig . . . fl. 3.— Vierteljährig . . fl. 1.50 |j Für das Ausland:! Ganzjährig . . . fl. 7.— | Halbjährig ... fl. 3.50 li Vierteljährig . . fl. 1.75 1! inkl. Zustellung ins Ha ns7 ©□rg'SLiri. für die Vefammt-Interejscn jüdischer Cantoren. Erscheint jeden achten Hag. Eigentümer u. Herausgeber: Obereantor Iaüoö Mauer. Hledaklion UNd 1 Administration [ Z'copoldstadr, ן C ircnsg a s se ׳Nr. 20. I 11 s erarc : werden billigst, berechnet. 1 Rabatt für Cantoren 50-».! 1 1 Dlanuscripte werden nichr i retonrnirt. 2. Wim, 7. Jänner 1882. 2. Hchrgang. InhakL: Leit-Artikel: Der Verein der Cantoren. — Eine Judenverfolgung im siebzehnten Jahrhundert. — Offener sprechfaul. — Kleine rChronik. — Telegramme.— Feuilleton: Die Tochter des Chasan. — Correspondcnz. — Znr Nachricht. — Berichtigung. — Inserate. Wochen Jänner 1882!Tewes 5642! Samstag . Sontag . . Montag . . Dienstag . . LNitwoch Donnerstag Freitag . . 8 0 10 11 12 13 15 16 17 18 19 20 2L Kalender 15. Sabb. Pränumerations-Einladung. Wir eröffnen Hiemit ein Abonnement auf die e ft e x r.-n nga r. KanLore n-Z ei t n n g" Organ für die Gesammt-Jnteressen jüdischer Cantoren. Der Abonnementspreis beträgt: Für Wien, Umgebung Provinz Ganzjährig . . . . fl. t>. Halbjährig . ... fl. Vierteljährig . . .fl. und Für das Ausland; Ganzjährig .... ft. 3. Halbjährig. - . .fl. 3.90 1.50 Vierteljährig . . .׳ fl. 1.75 inklusive Zustellung ins Haus. Wir machen unsere Herren Collegen noch darauf aufmerksam, daß man am sichersten und bequemsten mittelst Postanweisung unter der Adresse: ״Oest.-ung. Cantoren- Zeitung", Wien, II., CircuZgasse 20, abonnirt. 1.— Ker Merein der Kantoren. ""גורלך תפיל בתוכינו חבורה אחת יהי לנלנו ״Theile dein Los mit uns, denn ein Band verbinde uns alle." Der Stand der Cantoren bedarf heute mehr denn je eines energischen thatkräftigen Handelns und nur zu ernst ist die Situation in welcher sich gegenwärtig die Cantoren befinden. Dies waren die Gedanken denen wir in unserer letzterschienenen Nummer Ausdruck gaben. Wir schrieben diese Worte einzig und allein von der Idee beseelt, — Gutes — Tüchtiges zu schaffen, —, unser Aller Lage, besonders aber jene der Collegen in kleineren Gemeinden die ungleich schlechter situirt sind, zu verbessern. Wir ließen die erste Nummer erscheinen, gefaßt darauf, daß sich gar manche Opposition gegen dieses Unternehmen geltend machen werde, und deshalb sahen wir uns über« rascht, angenehnl überrascht, von allen Theilen der großen Monarchie und selbst aus dem Auslande Beglückwünschungs- G-ckreihen von anerkannten Hervorraaenden Cavaziräten, — von maßgebenden Persönlichkeiten aus dem Stande der Cantoren, — einlaufen zu sehen. Sie Alle geben uns freudige Zeichen der regsten Theilnähme für unser Unternehmen, für die Tendenz desselben, Alle sind mit uns derselben Ansicht, derselben Ueberzeugling ״nur ein rasches, einheitliches Vorgehen der Collegen ein thatkräftiges Handeln könne heilbringend werden " Und die Frage tritt an uns heran ״wie sollen all diese Mängel die unserem Stande anhaften beseitiget werden, durch welche Mittel soll diese Situation aeklärt werden, wie soll jene Frage gelost werden, die schon so lange hemmend, beklemmend auf uns ihre Wirkung ausübt?" Wir kennen nur eine einzige Antwort auf all' diese Fragen! Der Cantorenverein Oesterreichs soll und wird diese Frage lösen! Der Cantorenverein, der von uns mir Hilfe Gortes und angesehener intelligenter Collegen in kürzester Zeit bereits in's Leben gerufen wird, — für den Fall nämlich, daß unsere Herren Collegen sich wirklich interessiren, — für den Fall, daß es ihnen wirklich darum zu lhun ist, ihre und ihrer Familie Existenz zu festigen, oder auch auf frischer gesunder Basis neu zu gründen. Den Cantorenverein wollen wir in's Leben rufen, — bilden einen großen, starken Verein, der sich weil hinaus über die Marken unseres Vaterlandes erstrecken soll, und dessen Mitglieder ohne Unterschied der Heimat sich als Collegen und Brüder betrachten sollen, — einen Verein, dessen heilige