Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Journal
- Österreichisch-ungarische Cantoren-Zeitung
- Volume
- 1 (1881)
- Issue
- Heft 1 (30.12.1881)
- Date
- 1881-12-30
- Page
- Seite 1 (sequence 1)
- Language
- German
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ji PrönllmcrkümiLprrls |: für Wien und Umgebung \\ und Provin;: jj!! @a1t;jcif)vip, . . . fl. ,j || Halbjährig ... ft• 3•— j| 11 Vierteljährig . . fl. l.->0 :! | Für das Ausland:!j Ganzjährig . . . fl. 7.— | I: Halbjährig . . . fl. ri.Ll.» 1 f Vierteljährig . . fl. 1.1-» |j inkl. Zustellung ins Hans.! für die Gesammt-Interejsen jüdischer Cantoren. Erscheint jeden achten Hag. Eigenthümer u. Herausgeber: Obereailtor'Jakoö Dauer. Hledakiion j NNO 1 A - m t n i ft r a t i 0!׳ l'eopoldftadr. : L i r e n s g a i j e V r. ,:״ I u f c v a l e werden billigst berechne!. || Rabarr für Camoren f H Manuieriple werden nichi!;j retonrnirt- ׳' M. 1 Wien, 30. Aecernver f Inhalt: Leit-Artikel?> Unfer erstes Wort! — An nufere geehrreir Herren College!! und Freunde. — Kleine Chronik. -- ,!kleine Zeitung — Diätischk Regeln für Sänger. — Telegrannne. — Liffeuer Sprechfaal. — Feuilleton: Die Tochter des Chafen. — Avifo. — Correspondeu;. -׳ Inserate. Wochen Teeeurber 188lDewes 5642 :i<> 1 s :i> >> 1 i!0 2 11 :1 ' 12 4 ' 14; Freitag . 1 Samstag i Sontag . : Akontag . Dienstag . Mitwoch Donnerstag 1881, Kalcndea! 4. Sabb. Fasttag PränulneraUons-Einladunst.. . Wir eröffnen hiemit ein Abonnement auf die ״H est er r.-u n g a r. ß a n Lo r e n-A ei tu n g" Organ für die Gesammt-Jnteressen jüdischer Cantoren. Der Abonnementspreis beträgt: Für Wim, Umgebung und; Für,Las Auslands Provinz ״״״ Ganzjährig .... fl. V.- ^°״zj°hrig .... fl. 7— Halbjährig . . . . fl.?>.— | Halbjährig . ... fl. 3.50 Vierteljährig ... fl. 1.50? Vierteljährig . . .fl. 1.75 inklusive Zustellung ins Haus. Unser erstes Wort! ""גורלך תפיל בתוכינו חבורה אהת יהי לכלנו ״Lheile dein Los mit uns, denn ein Band verbinde nns alle." Wir treten heute zum ersten Male in die Oeffentlichkeit. Doch nicht schüchtern und verzagt, — denn wir sind uns unserer Aufgabe vollkommen bewußt, unser Wollen ist gleichzeitig unser Können. Und wenn wir heute die ״O e st.-u n g. Cantoren- Zeitung" in die Welt hinaussenden, so ist selbe, wir sind fest überzeugt, — kein F r e m d l i n g, kein U nbekannter Qber gar U e b e r f l ü s s i g e r. Wenn gleich die ״O e st. -u n g. C a n t o r e n-Z e it u n g", erst mit dieser Nummer Leben und Sp r a ch e e r h ü l t, — die Idee hiezu Lebt schon lange :״;.:׳yv,.־.vci׳.. ,i.c'juui.ttiuutu uiiij oas -Lleöt'trskns jolch em Organ zu besitzen, machte sich schon seit Jahren bei allen unseren Collegen fühlbar. Was wir wollen? Eine Gemeinschaft von Brüdern wollen wir schaffen und die ״O e st. -u n g. C a n t o r e n - Z e i r u n g" soll das Bindemittel hiezu sein, um alle unsere Collegen, sowohl der österr.-ungarischen Monarchie, als auch des ganzen übrigen Continentes und selbst der jenseits des Ozeans, unteremander im ununterbrochenen Verkehr zu bringen. Der S taub der Cantoren bedarf heule mehr denn je eines energischen thatkrästigen Handelns, und nur zu ernst ist die gegenwärtige Situation in welcher die Cantoren sich befinden, und durch ihr jahrelanges Schweigen und Dulden, durch tf)1‘ zaghaftes Nachgeben mehr oder weniger vielleicht selbst verschuldet haben. Stellen wir einmal die einfache Frage: Welchen Standpunkt nimmt der jüdische Cantor in seiner Gemeinde sowohl als in der G e s a m m t g e s e l l s ch a s t ein, und welche Stellung muß ihm Kraft seines A mt e s und seiner sonstigen Befähigung zue r k a n n t werden? Sollen wir diese jedenfalls sehr delikate Frage fachgemäß beantworten, so können wir nicht anders, — und jeder unserer Herren Collegen muß uns hierin beipstichten — als daß wir der ersten Thatsache gebührenden Ausdruck verleihen, daß dieStellung des jüd. Cantors im Allgemeinen gegenwär-