Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 1 (1897)
- Issue
- 14 (3.9.1897)
- Article
- Organisationsbericht
- Date
- 1897-09-03
- Page
- 18 (sequence 4)
- Language
- German
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Sette 18, ^«rk'lLZ S. Junge ftrfifte heranzubilden und auf Bildungsreisen Sympathie gegeben hat durch die Erleichterung der Bor» zu entseüden. . ' " . uLrbeit) des Contzresses und auch' durch'die Anwesenheit des 3. Mes vvrzükehren, was geeignet ist, die hebräische '? verehrten Herrn Regierungspräsidenten während eines Thei- LiteraNrr zu fördern. B a h a r (Paris) überdringt die -Grüße des. greisen Alexander Weil des Freundes Heinrich Heines:' . '!" " " ' nnd grrgenömmen >rdis Werden einstimmig angenommen. C.ommßfffion für hebräische Literatur. U. GinSberg «Odessa), : :L . UIIVV& <wil( Vi? ^»VUIIVV# I^VUIUV^ «I Schluß der Debatte wird beantragt Tie Anträge des Tr* E h'r.e n p r unserer Verhandlungen. Wir niüffen ferner danken das ist gewiß nicht int Widerspruch »nt der Erklärung, die ich vorher dem Herrn Rabbiner gegeben — allen christlichen Zivilisten, die wir als unsere 'Freunde ansehen, und zwar neune ich Mr. Dunänt, den großen Begründer des rothen KrÄtzes, Rev. Mi tch el l, Rev. H e ch l e r, Baron Manteuffel, Eölonel Count Bentinck, die hier zugegen wäre». (Stürmischer Beifall.) M. Sokolow, Red. d. ..Hazesthirah"? Warschau), - ' Gewiß werden wir.auch nicht der jüdischen Zionisten >Dr. Kaminka (Prag), ' '- . vergessen, die-vor 'uns an diesen» -Werke' gearbeitet haben. Tr. Ehrenpreis »Diakowax», j - Tie Rainen sind Ihnen allen gegenwärtig und kann, ich B e » - I e h u d a (Zerusalem). ' (Sll»luß der Sitzung halb 3"ilhr Abends.) . . Sitzung. . '•JVjUim halb 1« llltr iJK'chbf. Ter übersültje Saäl trägt das Geznäge einer hohen. . und. festlichen Sliminung. ' ' Tr. Herzt verliest den Antrag Werners-Landau behufs Einsetzung, eines . Cmnitäs zm' Feststellung einer Be rufsstatistit.. Dev'Antrag wird der Comnüfsion überwiesen. Herr Massel spüch't englisch. ' Y . ' - Tr. Herz l verdolmetscht cs.. Herr ^Massel wünscht die Bereinigung der bcstchenden Chowewe Zion - nnö^onstiger Colonisationsdereine »nt der zionistischen Bewegung.. Tr. Herzt meint, der Wunsch wäre, wohl am Platze, nur li'lüßtc der Weg ein mugekchrter sei«. / Tr. Koh'n, Rabbinerder (stclueindc Basel, betritt, stürmisch begrüßt, dir Tribüne.- 'Er sagt: Ich war früher kein Freund des Zionismus »ich bin auch jetzt noch i-jjfain volle» Zionist. Allein der Congrcßhat nstr die Äuge» geöffnet. Er ist eiir ,Ergtb»iß von welthsstorischer Bede»; ^n»ng. llnd dar>r»i freue ich-mich, daß er in Basel staltge- >- fundei». (Stiir»»ischer Beifall.) Ich habe gesehen, daß der Zionisinus eine Beivegnng ist,, die »vir alle' insgefammt unterschätzt haben. < Slürniische Zusrr.nimung.) Allein ich, als orthodoxer Rabbiner wünsche.und hoffe,- daß diese nationale Bewegung der Ueberaastg zuin religiösen Iudknihnm sein werde. lind danu» stelle ich an das Präsidium . die Anfrage: Wie stellt sich die Leitung zur Religion?-Erhalte ich genügende Aufklärung! verspreche ich nach meinen besten Kräften in-de»' orlhodoren Lkreifen Deutschlands für das ZionSldcal zn wirken. «Lebhafter Applaus.) Pr. Hetzt: Ich - dankeEr.. Ehrwürden für dass loyale Auftreten und die Offenheit feinet Anfhäge; die ich sie insgefammt mit.»»iserer Dankbarkeit umfaffen. Jetzt bin ich vorlnusig zu Ende.' Gestatten Sie mir noch einige persönliche Worte. . Ich hake, vielleicht manchmal z»z stark und manchmal zu schwäch präsidirl Der Wille.war jedenfalls gut. Und »vir haben etwas zu Stande gebracht. Ich glaube, man hat an vielen Orten' mit esniger Schadenfreude da- "rauf gelauert, daß hier viel Rarretheien »ud ungesunde Schwärmereien voxkommen. Ich glaube, der Zionismus ' braucht sich' seines ersten Congresses ' nicht - zu schäme». «Stürmischer' Beifall.) Der Congreß war »uaßooll »nd doch entschieden...' Wir' haben unsere Fahne nicht in die Tasche gesteckt nnd dcnilöch feine schädlichen Exaltationen »ms zu Schulden kommen Tassen. Wie.He. Zukunft der ferneren . Arbeit sich, gestalten »vird. laßt.sich heute >»icht sage»». Aber d>rß »vir für »uisex Bolk, dws uniNittclbar leidet und miltclbar leidet, etwas thlin, '»venn wir uns in solcher.Weise - versammeln, das werden nicht nur wir, sondern auch alle außerhalb dieses Saales .zugeben.'' Wenn wir den Erniedrigten. den Pflug' in die Hand drürkeii. »volle»», ist cS da »och die Frage, ob sie die.- Arbeit dem Elende nnd der .Wehrlosigkeit, der Ehrlosigkeit , vorziehen? Man frage sie! An dem Tage aber,' »vd wieder der Pflug in der erstarkten-Hand des jüdischen Bauers ruhtz ist die Iudensrage geivesen. (Minutenlanges Klatschen.) . Professor Mandelstamm:' Ich glaube, im Sinne des ganzes» Congresses zu handeln, wenn ich hiemit »»nseren tiefgefühlt«» Dchik denjenigen Männer»» ausspreche, die mit .»solcher Opferfreudigkeit, uild »nit de,», Einsetzen, ihrer ganzen -'moralischen und Körperlichen Kräfte die Vowerhandluygen und die Verhandlungen geleitet haben. Zunächst sämmtlichen Mitgliedern )es probisonschen Comitäs'. Insbesondere demjenigen .großen-Manne, in Israel, der es verstanden hat unsere»»»' LttvOjährigen Schmerz einen solchen in ihrenEinzelheiten! gewiß.'iud/t 6wnbotto». Ä "Ä *‘41 cm^ui,^n*n haben hier religiös»'Tebatlen nicht z»»,führen,. Ich .kanninc,',c.. MlC (Stürmischer Beifall.) Bor allem . Sie qb'er versichedn, dchß^'der MonistU'Us »ii'chts.-.-über-und »n^erster L»i»»e .demjenigm m»»thlgen Manne, dein beabsicktiat' wa* die*reliaröse'Ub^rieüäunä ",r es hauptsachtrchZu verdien haben, daß w»r uns aus, trgend einer fch tung-i>»»»erha-tdes^ Jnben^ <l^®n ^.etlft"unc^^ft^cn: um für d.e Zukunft 'i, '- ' In, Rachtrüge!,n einem Punkte<der Tagesordnung! Hreü Mm.und bnchtln lmste ^muß ich ctnfc.fnri* ft«b miglaube aucß,ur-S.nne aller Copareß- ° «erlaufe des letzren Jwhre^mele W«schwerdFn wenn 'K chn^^vmsst.Lttt», z u ge komm k n Cjl bet dioÄißst U in Wn; daß d»esch^Arhe»t, d»e er *«« tztyeysiMn ColonieeL. M glaube^ b^,if ,@€^16V' * der Mehrheit deLLongreffes zu entsprechen, <wentzsich auf? »hnzircht adelten sollen, u» .demselben .Smne, die näh^BehaMüna dieser Beschwerden rmcht-7'ei.^he . '»»1 demsewen Ge,ste unßdersetben Mmreudtgke,t das beso^ttst ch Heu Eomnnffionen überlasse. Der gLeMZlÄ)^ Sonneyd zcl^re aber^ensttrcheErk M .''.^-üt^E^Kvkffes-.War'«i« .so' ivWbtzer^'.daßsE emest Mß-.! ^,e Versammlung -'ron nicht hineiubnngen sollen Es gibt Schivieriakeiten bei."$**?!*$'- begeistert rn diesen Zuruf mn.)-.! alle» ÄiMlchen Uirternetzmungen u>idZo?Äuch hier. Ich > U- .Her-l: : ..Der erste Mnisten-Congreß »st zu glauke, chaß ich' difsrn Besch.w>rden Ae.chnUng?Ci»de. :tkag^wIM^ikh 'sie 'inzdies<rWeife sigkL<flisir<)-M^ Nun!spielen sich Sreuen chb>7WschwerM beschreiben. gen Ügend?berücksiHt1tzenzH«roen. x'si»W!Die Männer.?stainpftn^^.Wk-dM:Mßch, /die- Damen