Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 1 (1897)
- Issue
- 10 (6.8.1897)
- Date
- 1897-08-06
- Page
- 1 (sequence 4)
- Language
- German
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B«risfk«rstsr» >et lie&actt«u. I. S. in Boltvschoni. Ihren interessanten Aufsatz können wir leider nicht verwenden, da diese Herren schon genügend 'abgethan sind. Besten Dank. I. M. Brooklyn. Besten Dank für die freundliche Zusendung der Miltheilungen. Wir lassen uns durch solche Verdächtigungen nicht beirren. Sie und die „Choveve Zion" in Brooklyn hoffentlich auch nicht. Mit Zionsgruß. Generalversammlung -er Przemysler Zionisten: Herzlichsten Dank und Gruß. Dr. H. Goitein r Ankläger und Bertheidiger -es Tal- MN-. (S.-A. aus „Jüd. Chronik"), Frankfurt a. M., 1897. Ravb.-Stettv. Ch. L. Horowitz: Trauerrede für Baron Moses Hirsch, st A. Krakau, 1896. Prof. Dr. A Schwarz: Die herweneutische Analogie in der talmn-ischen Literatur. (IV. Jahresbericht der israel.- theolog. Lehranstalt in Wien), 1897. Jahu-a Leib Lan-aur „Blut für Blut". Ein Trauerspiel in 5 Acten. Mit einem Vorwort von I. I. Fuchs, Krakau 5667. Bei Josef Fischer, hebräisch). L. L. in Dolina. Rabbiner Hirsch Kalischer aus Thorn, unser berühmter Gesinmmgsgenosse ist bereits vor Jahren gestorben. 23 üch cvcii t Icmf. Prof. Moses Bloch: „Das mos. talmud. Befltzrecht". (Jahresbericht der Landesrabbinerschule in Budapest 1896—97.) liiilliiiSiil liliili:!il!i!i!!i;i Junges Mä-cheu aus gutem Hause, 16 Jahre alt, preisgekrönte Stenographin, welches über die Absolvirung der Fortbildungs¬ und Handelsschule Vorzugszeugnisse aufzuweisen hat, sucht eine ihren Kenntnissen entsprechende Stellung. Gefl. Zuschriften sind an die Administration dieses Blattes zu richten. Iiiüüllüiüjiiiüiülil tt ■»5 K w K I S? Äjd I % I l % s M. m % 1 m ^üc^tige In86rr3k6N-/IgGrltGN für Gesterreich-Ungarn und auswärts gesucht. Referenzen unerläßliche Bedingung. siird an dis 5(>miui|tfati«n des Vi»rttss jn viehtsn Drei WoveNerr von K. 'Uork - Steinev. Dresden, Leipzig, Wien. (G. Werfon's Derlag.) Dresden, Leipzig» Wien. —-k Preis st. 1.20 2 Mark. Nrtheile -er Presse: ^Neue Freie Presse". Steiner schreibt aus der Unmittelbarkeit einer erfahrungsreichen Vergangenheit, er ist ein * vielgereister Mann, und seinen herben Sittenbildern amerikanischen Lebens sieht man es an, daß sie aus Leiden am eigenen Leibe ihre Farben geschöpft haben. H. Uork ist kein naiver Erzähler, sondern ein Tendenzdichter. Seine Tendenz ist aber groß und edel, und darum gebührt ihm hohe Anerkennung. Steiner-Iork ist Humanist im besten Sinne des Wortes. Sein Aufenthalt in beiden Hemisphären hat ihn gelehrt, daß überall die gleichen brutalen Triebe die gleichen traurigen Erscheinungen im socialen Leben zur Folge haben. Der Antisemitismus in Deutschland hat sein Gegenstück im Antikatholicismus in vielen Staaten der nordamerikanischen Union. Es ist immer die gleiche Geschichte: religiöser und nationaler Haß dient als Maske für gemeinen Brotneid. Aehnlich lauten die Urtheile des „Berliner Fremdenblatt", .des „Wiener Tagblatt", der „Volkszeitung", des „Neuen Wiener Tagblatt" und des „Berliner Tageblatt" rc. II ir