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Die Welt · 1908-12-11 · 49 (11.12.1908) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
49 (11.12.1908)
Date
1908-12-11
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Es empfiehlt sich auch, sich selbst einer dauernden Kontrolle über die regelmäßige Erfüllung dieser Pflicht dadurch zu unterwerfen, daß man dem Verein „ölbaumspende" beitritt, dessen Jahresbeitrag in der Stiftung zweier Bäume besteht Wer fünf Ölbäume spendet, erhält ein künstlerisch ausgestattetes Diplom. Jeder Spender erhält — abgesehen von dem Zeitungsausweis — eine Quittung in Form einer künstlerisch ausgestatteten Karte, die mit einer geschmackvollen Titelzeichnung versehen, und in der der Name des Spenders und dessen, dem die Spende gilt, eingetragen ist. Wer eine^ solche Quittungskarte zum Geschenk erhält, wird sich der sinnigen Gabe freuen und sie höher schätzen als Tand und vergängliches Gut.; Auch Ölbaumsammlungen sollten bei Zusammenkünften und Festlichkeiten, besonders bei Hochzeiten, zur Ehrung des Gefeierten¬ oder der ganzen Gesellschaft vorgenommen werden. Ebenso sollte bei Nachlässen der Ölbaumspende gedacht werden.- Wer 100 Bäume stiftet, d. h. 600 Mark einzahlt, hat das Recht, die Anlage eines besondern Gartens auf den von ihm gewünschten Namen (auf einem ungefähr 1 Hektar , großen Terrain) in einem der Haine oder Wälder des Vereins zu beanspruchen. Als Minimum zur Anpflanzung eines besondern Hains wird der Betrag von 6000 Mark (1000 Bäume) bestimmt Nichts eignet sich so sehr zur Verewigung eines teuren Toten wie die Stiftung eines Ölbaumhains oder -Gartens auf seinen Namen! — Zionisten! Unterschätzt nicht die Wichtigkeit dieser Aufgabe! Trage ein jeder sein Scherflein dazu bei, einen neuen, reichen Waldbestand in Palästina zu schaffen, der dem Lande und seinen Bewohnern zum Segen gereichen soll! _ Verein „Ölbaumspende" (E. V.) Auszug aus den Satzungen: §*2. Der Verein verfolgt — unter Ausschluß jeder gewinnbringenden Tätigkeit für die Mitglieder .— den Zweck, aus den Beitragen seiner Mitglieder und freiwilligen Spenden die Baumkultur, insbesondere die Kultur des Ölbaums, in Palästina zu fördern. § 2 a. Der Erlös aus dem Ertrage der Pflanzungen soll hauptsächlich für Schul-, Erziehungs- und Kulturzwecke in Palästina verwendet werden. § 6. Die Mitglieder haben einen jährlichen Beitrag von mindestens 12 Mark oder einen einmaligen Beitrag von mindestens 120 Mark zu zahlen. . § 7. Wer einmalig dem Vereine mindestens 1200 Mark spendet, wird Mitglied unter der Bezeichnung als Stifter. Das Vereinsvermögen betrug bis zum" 1. Oktober 1908 ca. 100000 Mark. . Adresse für Beitrittserklärungen, Spenden und sonstige Zuschriften: Hauptbureau des Vereins „Ölbaumspende" (E.V.), Berlin W 15, Bleibtreustraße 34—35. Einmalige Spenden nehmen auch entgegen: In Deutschland: Max Wollsteiner, Berlin-Charlottenburg, Sybelstraße 50: r In Österreich: Die Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich, Wien IX, Türkenstraße 9. In Rußland: Dr. E. W. Tschlenow, Moskau, Miaßnitzkaja, Juschkow Pereulok, Haus Rossia. In Rumänien: Comitetul Federatiunei Zionistilor din Romania zu Händen des Herrn M. Heinrich Schein, Galatz. In Ungarn: Dr. L. Dömeny, Budapest IV, Hajö-utca 10. In Kroatien, Slavonien und Bosnien: Zionistischer Verein „Theodor Herzl", Osiek, Jägerowa ulica br. 3. In Belgien: Oscar Fischer, Antwerpen, Ruevan Dyck 36—38. In Holland: H. Aronowitz, Amsterdam, Ruyschstraat 41. - In Dänemark: Dr. Louis Fränkel, Kopenhagen, Trianglen 4.. In der Schweiz: Dr. Camille Levy, Biel, Bahnhofstraße 18. In England und allen übrigen Ländern: The Jewish Colonial Trust Ltd., London E. C, Walbrook, Brook House. Statistik der Eingange für die Ölbaumspende Januar bis Oktober 1908 III Februar März . April . Mai . Juli . August September Oktober.. _ 18.23 7&97 145.80 2881.5024.- 854.05 1008.- 536.55 746.22! 1714.60 1578.- 1879.- 295.15 1614.-« 18.3652.65 1836 36.72 12.24 36.72 436.48 18.36 1S.36 35.25 151.20 1602.20 14433 537.25 1238.09 512.29 590.73 277.86 62.30 147.75 1307.03 838.99 133.381163.48260.42 468.71 491.35 119.91 25.92 210.33 92021 298.32 1348*4 20.40 426.11 324.87 644.46 99.45 61.20 3190.44 2625.65 5475.95 385L89 485637 Gesamtsumme 697.4319534764.11 18.—160^2|563.7613107.07 97.44)595.60 64.73 4823|253.201952.38|6103.34|339.49130.90. — 23.12 3350.08 6029.67 475.65 42.72j_— 2083.86172^0 37269.24 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Deutschland: (Adresse: Max Wollsteiner, Berun-Chadafienburg, Sybelstraße 50. — Publikationsorgan: „Jüdische Rundschau", Berlin.) Vom 27. November bis zum 4. Dezember d. J. eingegangen und in Nr. 49 der „Jüdischen Rundschau" detailliert ausgewiesen: Allgemeine S_penden ...............JC 80.33 Selbstbesteuerung ................ 37.— Büchsen...... ................ 165.42 Goldenes Buch (Teilzahlungen)..........„ 43.20 Spendenausweis Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX., Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", ebenda.) .v. M. eingegangen und in Nr. 48 der „Jüdischen Z.eitung" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden..............Kr. 396.14 - Selbstbesteuerung........... . . „ 34.01 Sammelbogen..................„ 202.07 Büchsen. ...........„ 190.62. Vom 16.—23. v Summe JC 325.95 Summe Kr. 822.84 Jt 699.41

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