Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 12 (1908)
- Issue
- 26 (3.7.1908)
- Date
- 1908-07-03
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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^^^=^«t-^^^35^- f>T> ^J^wv D1E EaEE LT No. 26 , irgendanderer Weise irgendein Kolonisationsprojekt in oder Auswanderung nach, irgendeinem anderen Teil der Welt als Palästina, Syrien und anderen Teilen der asiatischen Türkei und der Insel Cyprus gründen," entwickeln, betreiben und weiterführen oder unter- . nehmen." In Gemäßheit der Statuten müssen Vollmachten wenigstens einen vollen Tag vor dem für die Abhaltung dieser Versammlung festgesetzten Termine, somit nicht später als am 10. August 1908, im temporären Bureau in Köln a. Rh., Karolingerrrag 6, niedergelegt werden. In Gemäßheit der Statuten und der vom Direktorium .diesbezüglich getroffenen Bestimmungen müssen Besitzer von Inhaberaktien, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, ihre Aktienzertifikate entweder im Gesellschaftsbureau, Brook House, Walbrook, London E. C, spätestens am 3. August 1908 oder im temporären Bureau in Köln a. Rh., Karolingerring 6, spätestens am 9. August 1908 deponieren, um dagegen die zum Einlaß und zur Abstimmung berechtigenden Depotscheine in Empfang zu nehmen. Brook House, Walbrook, London, den 1. Juni 1908. Im Auftrage des Direktoriums: H. Neumann, Sekretär. Im Juliheft der „Neuen Rundschau" (S. Fischer, Verlag, Berlin) ' werden die unveröffentlichten Briefe von Richard -Wagner an die verschiedensten Adressaten aus sechs Jahrzehnten," die ein Spiegelbild seines ganzen-Schaffens geben, zum Schluß geführt. Robert Messen spricht unter dem Titel „Sinkt oder steigt die deutsche Rasse" über die Entwicklung unseres Volkstums und die neueren hygienischen Maßnahmen zur Kräftigung der Rasse. Henry van de Velde schreibt einen geistvollen Essay über die Entwicklung und die Ästhetik der Linie. Annette Kolb hat eine Plauderei über Traum und Hellsehen. Ferdinand Tönnies behandelt das aktuelle Thema der Kompromisse nach seiner psychologischen Seite. Robert Jacques schreibt einen kulturhistorischen Essay über seine Heimat Luxemburg. Hermann Bang beginnt einen neuen Roman „Das graue Haus". Georg Hirschfeld gibt ein kleines Drama „Das tote Leben" und Hermann. Hesse seine neueste Novelle „Taedium vitae". Theodor Barth liefert die politische Chronik, und verschiedene kleine Essays breiten sich über, aktuelle politische undliterarischeThemataaus. .Die Eröffnung des Sanatoriums „Kurhaus Schlachtensee" in Schlachtensec bei Berlin, SeestraiSe 35/3/, hat nunmehr stattgefunden. Dieses Institut ist das einzige drrartige in Norddeutschlan<L' das rituelle Küche führt. Sie steht unter ständiger persönlicher Aufsicht des Rabbiners Dr. Salo Stein, der in der Anstalt wohnt. Für Nervenkranke ist das neuartige Moment oft von mitbestimmender Bedeutung für eine Heilungsmöglichkeit. Die Anstalt wird von dem bekannten Nervenarzt, Herrn Dr. Wiszwianski, geleitet, als Hausarzt fungiert der prakt. Arzt H. Fleischner. Einen besonderen Vorzug hat die Anstalt für Rekonvaleszenten und Erholungsbedü-t'tige in ihrer herrlichen natürlichen Lage. 34. Morgen Waldland mit altem Baumbestände, direkt am schönen Schlachtcnsce gelagert, gehören zum Besitz des Sanatoriums. Die modernsten medizinischen Apparate und Bäder stehen den Patienten zu Gebote. Prospekte übermittelt die Direktion. Es ist dem ganzen Unternehmen, das nach strengen ärztlichen Grundsätzen in vornehmem Stil geleitet wird, bester Erfolg zu wünschen. Briefkasten Parteitag, Brünn.. Herzlichen Dank und Zionsgruß. Für die unterste Klasse der in Jaffa unter Zustimmung des Herrn Oberrabbiners Kuk nach den- D"D")n b'^ zu eröffnenden Mittelschule des Misrachi wird zu möglichst baldigem Eintritt ein LEHRER gesucht Derselbe muß in Lehre- und Leben auf dem Standpunkt des überlieferten Judentums stehen und die hebräische Sprache, die Unterrichtsprache sein wird, durchaus beherrschen. Die Anstellung versteht sich zunächst auf -ein Probejahr und erfolgt auf Grund der in den anderen, von europäischer Seite gegründeten Schulen üblichen Bedingungen. Bewerber wollen ihre Meldung mit beglaubigten Zeugnisabschriften und kurzer Schilderung ihres Lebens- und Bildungsgangs bis 2N ri'S an Herrn Dr. J. Feuchtwanger, Frankfurt a. AL, Allerheiligenstraße 3, einsenden. Bureau des Misrachi in Lida. Bureau des Misrachi für Westeuropa in Frankfurt. yosr Schreib- Maschine Erste Marke der Welt Schönste Schrift 85 Buchstaben Hebräische Typen Kein schmutziges Farbband The 9osf Typewifer Co. Iii. 50, Holborn Viaduct, London E. G. Unsere geehrten Abonnenten, deren Bezugszeit am 30. Juni 190S abgelaufen war, bitten wir um rechtzeitige Erneuerung sfc des Abonnements, 3£ damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Der vorigen Nummer waren Posterlagscheine für die österreichischen und ungarischen Abonnenten beigelegt, die wir zur kostenlosen Überweisung der Abonnementsbetrage zu benutzen bitten. Aus Deutschland werden Abonnementsbeträge auch in Briefmarken entgegengenommen, aus allen übrigen Ländern empfiehlt sich am einfachsten die Einsendung der Beträge per Postanweisung. DIE EXPEDITION „DIE WELT". Gedenket des Parteifonds fet^S^^^afa^fe