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Die Welt · 1908-03-06 · 10 (6.3.1908) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
12 (1908)
Issue
10 (6.3.1908)
Date
1908-03-06
Page
– (sequence 19)
Language
German
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(1282), Focsani (1283), Odessa (1289), Rischkanowka (1290), Reval (1295), Schaki (1298 1299), Bristol(130l), Randfontein, S.A. (1303), Tscherkassy (1310 1311), Vaslui (1319, 1475), Wynberg.C. C. (1328), Wirballen (1333), Lublin (1339), Kowno (1344), Biel (1348), Woronesch (1355,1951), Jeletz (362, 1363), Wladimir (1365), Rjasan (1366), Satanow (1370), Telschi (1387), Moiseville, Argentinien (1388), Kupin (1407), Bialystock (1417), Jalta (1423), Cleveland (1426, 1427), Rustschuk (1441, 1443), j Pawlograd(1444),Kozlow(1449), | Graaf Reinet, S. A. (1458), \ Beaufort West, S. A. (1459), 'j Glasgow (1469), Pskow (1496),; Kansas City (1497, Brynmawr j & Abertillery, S. A. (1481), Krachowka (1507), Malin (1513), j Schpola (1519), Swenigorodka i (1520),Piriatin(1522),Bachmuth j (1524) Dimitrowka (1535), Sej bastopol (1536)," New Orleans i (1544), Astrachan (1554), Sofia! (1562), Mir (1586), Lianskorum | (1587), Boston (1588), Greensburg.Pa. (1589), Kamenko (1591), j Johannesburg (1601,1680,1704, i 1707, 2127), Charkow (1605), { Youngstown, Ohio (1627), Minsk! (1630), Potchefstroom, S. A. (1638), Calvinia, S. A. (1639), Middleburg, C. C. (1646), Berschad (1655), Rohatyn (1657), Prag(1662),Kowel(1665), Luzk; (1670), Sluzk (1678), Kimberley, j S.A.(1710),Mähr.Ostrau( 1720), j Konstinkowitschky (1729), Bue- : nos Aires (1748), New Britain, j Conn. (1781), Bukarest (1802), j Poltawa (1810), Sokoli (1818), i Stary Sambor (1823), Neu- Buchara (1831), Batum (1832), Jaroslaw (1915), Suwalki (1954), Schauli (1957), Kadino (1958), Bacau (1975), Perth, Australien (2002), Podullloiei (2005,2175), Nürnberg-Fürth (2015), Mannheim (2016), Newcastle (2021), Pietrkow (2062), Brownsville (2069), Beresowka (2119), Iglau (2290), Budapest (2309). (Fortsetzung folgt.) MITTEILUNGEN DES HAUPTBUREAUS DES JÜDISCHEN NATIONALFONDS IN KÖLN Vorbemerkung zur statistischen Tabelle der Nationalfondsspenden für den Monat Februar Die Statistik der im Monat Februar ausgewiesenen Spenden, ist in ihrer Gesamtsumme wesentlich ungünstiger, als die' in Nr. 6 der „Welt" veröffentlichte Aufstellung der im Januar ausgewiesenen Spenden. Der Unterschied zwischen beiden beträgt ungefähr 8500 Auf den - ersten Blick scheint dieses Resultat einen Rückschritt in der Entwicklung des Nationalfonds zu bekunden. Jedoch ist dieser Schluß unberechtigt. Wir erkennen dies, wenn wir die Grundlage prüfen, auf der unsere statistischen Aufzeichnungen errichtet sind. Die monatlichen Zusammenstellungen bezeichnen nicht etwa die in einem bestimmten Monat erfolgten Eingänge, sondern lediglich die Summen, welche in dem betreffenden Zeitraum ausgewiesen wurden. Demnach besteht die Differenz zwischen den Ergebnissen des Februar und denen des Januar nicht in den Eingängen, sondern in den Ausweisen. Hieraus ergibt sich, daß die Differenz vor allem der Unregelmäßigkeit in der Abführung der eingegangenen Spenden zuzuschreiben ist.' Die Sammelstellen sollen sich demnach daran gewöhnen, wenigstens einmal im Monat die Gelder abzuführen und die Ausweise zu erledigen. Vor allem aber, und das ist hier das Wesentliche, müssen wir uns bemühen, die Ausweistätigkeit in den europäischen Ländern allmählich regelmäßiger zu gestalten. Werden unsere Bemühungen in dieser Hinsicht Erfolg haben, und davon sind wir überzeugt, dann sind ähnliche große Differenzen, wie wir sie diesesmal zu verzeichnen haben, vollständig ausgeschlossen. Sehen wir uns die Gesamtsummen der einzelnen Sammelmittel an, so kommen vielleicht hier und dort noch ändere Momente in Betracht. Die in der vorigen Statistik ganz unausgefüllten Spalten„Nationalfpndsmarken"undBTelegrammblankette". haben diesesmal wenigstens kleine Summen aufzuweisen. Doch nur Deutschland und Ungarn sind unserem Wunsche nachgekommen und haben in ihren wöchentlichen Ausweisen diese Rubriken ausgefüllt. Die andern Sammelstellen scheinen immer noch zu befürchten, daß wir sie für die in diesen Rubriken angegebenen Beträge belasten. Hoffentlich überzeugen sie sich recht bald vom Gegenteil und sehen ein, daß diese Zahlen lediglich zum Zwecke der Statistik verwendet werden, hierzu aber auch, unumgänglich notwendig sind. Die Rubrik „Selbstbesteuerung" ergibt nicht einmal den zehnten Teil der allgemeinen Spenden. Da es zirka 100 000 organisierte Zionisten gibt, so kam in diesem Monat auf jeden einzelnen aus dieser Rubrik nicht einmal 1 Pfennig. Wenn jeder Zionist sich monatlich mit nur zehn Pfennig besteuern wollte, so müßte diese Rubrik ständig mindestens 8—10 000 Ji aufweisen. Dieses Resultat wäre doch wohl das ganz geringe Opfer des einzelnen wert. Die Sammelbüchsen ergaben einen um mehr als 1000 zM geringeren Betrag. Diese Differenz ist neben der überall zu erwähnenden Unregelmäßigkeit im Ausweise auch darauf zurückzuführen, daß die Leerung der Büchsen noch nicht vollkommen geregelt ist. Mit der Einführung der heuen Büchsen wurde hierauf besonderer Wert gelegt, und wir sind überzeugt, daß gerade diese Rubrik in der nächsten Zeit stetig wachsen wird. Den größten Minderbetrag hat die Spalte „Golden- Buch-Eintragungen" aufzuweisen: 5500 J6. Diese Differenz ist in äußern Zufällen begründet. In der letzten Zeit wurden viele Eintragungen ins Goldene Buch aufgegeben. Voraussichtlich wird die März-Statistik in dieser Rubrik die Januarsumme noch übersteigen. Im allgemeinen kann man sagen, daß aus einer zweimonatlichen Statistik keine Schlüsse gezogen werden dürfen. Die einzelnen Aufzeichnungen sind nur unselbstständige Beiträge zu einer Schlußtabelle, wejche am Ende des Jahres aufgestellt wird. Erst diese Übersicht über einen größeren Zeitabschnitt wird geeignet sein, das richtige Bild erkennen zu lassen.

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