Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 12 (1908)
- Issue
- 5 (31.1.1908)
- Date
- 1908-01-31
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE3§KE No. 5 - . Charles Bloch, Narcise Bernheim, Emil Bollag, Abraham Kahn, Adolf Marx, S. Günsburger-Hirsch, Emanuel Bollag, Albert Dukas, Anhand Bickard, -Raphael Ullmänn, S. Wyler, Frau Wyler-Wallerstein. Richard Wormser. Frl. Theresia Wolf, David Weil, Boris Weil, Frau Weil- 01f,JoelWeil,S.Tyber, Silvain Schmoll, Frau Schrameck- Brunschwig, Silvain Rhein, Julius Meyer, Jacques Marx, J. de A. Meyer, Constant Levy, Marx Levy, Gabriel Levy, Alb.Levy-Hauser, Leopold Lippmann, Frl. Georgette Levy, Jos. Kaller, Frau Charlotte Kommen, Siegmund Kommen, Arthur Zivy, Georg Lewin. R. Bellak. J. J. Weil, S. Dreyfus-Bernheim, Gaston Dreyfus. Sal. Brin, Max Ginsburger, Silvain Rueff,- Dr. "Werner Bloch. Zusammen Frcs. 622.—. Insgesamt ,Jl 3833.95 Bei der Administration der „Weif in Köln sind folgende Spenden eingegangen: Jüdischer Nationalfonds: Rev. Dr. J. M. Salkind, Cardiff, Selbstbesteuerung für sich für die Monate Kislew, Tebeth, Schewathä sh. 16, für sein Söhnchen Mordechai Jehuda Herzl ä 6. sh. zus. ,M 6.12 A. H. Miller. Präsident des Vereins „Tikwath Zion" in Upington (Cape-Colony) L. 10.1.0......... „ 205.— Sammlung des Frl. "Dr. Fanny Rabin in Königstein i. T. alsMehrzahlungenfürMakkabäerfestnummern der „Welt": MaxCohn, Halberstadt. J. Rapp. Frankfurt, Frau S. Adler* Hohenhorst, Hans Spier. Frankfurt, Zahnarzt Offenbacher, Königstein, Maier Cahn, Hermann Cohn, Hemmer- Henlein, Helene Seeligmann ä Mk. 3.—, Frau H. Mayer~ 5—, Grünnebaum, Frankfurt 10.—, Ferdinand Cahn, : Königstein, Lehrer Kahn, Konigstein, Helene Michels. "Karl Strauß ä 2.—, Bernhard Cahn 1.—, Max Gotthilf 3.—, Joseph Cahn 1.—, Witwe S. Cahn 1.—, Summe Jt 56.—, abzüglich Jf, 9.05 für Nummern, verbleiben . „ 46.95 Metz: S. Gerstenhaber, F. Engelstein, J. Frankel zur Eintragung Dr. Dannebergs ins Goldene Buch .... „ 1.75 Müller-Schinberg, Genf Frcs.'—.75.......... „ —.60 Leopold Löw, Misslitz, Tempelspende am 18. Januar 1908 Kr. 10.—............-........ „ 8.50 Sammlung M. H. Stier und P. Panther auf Hochzeit Anna Käs—Isaak Adlerstein, Sniatyn, 21. Januar 1908: Brautpaar 3.—, Hochzeitsgäste 5.60; zus. Kr. 8.60, zur Eintragung des Präsidenten David Wolffsohn ins Goldene Buch . .;........... 7.31 Summe ,S 276.23 Für den Bezalel: Durch Rev. Dr. J. M. Salkind, Cardiff, Mitgliedsbeiträge für den Verein „Bezalel" für Rev. Herbert J. Sandheim Swansea J6 4.—, für sich selbst <M 4.—, zusammen . <M 8— Für das Palästinaressort des E. A. C: David Suchowolsky, Bialystok Ro. 1.—........2.15 Berichtigung Infolge eines technischen Versehens wurden die Spenden der Herren Salomon Rosenberg aus Perjamos pr. Kr, 62.—, Rabb. Dr. H. Wiesel, Meran J(. 6.— für die „Ölbaumpflanzung" in der Nr. 4 zweimal ausgewiesen. Bei Herrn Professor Warburg-Berlin sind eingegangen: Für den Verein „Ölbaumspende": Herzl wald: Die dritte Klasse der Mittelschule in Kolomea spendet einen Ölbaum..................J(, 6.— Abraham, Alexander, Auguste, Boris, Tatjana, Fingert, Max und Liese Spiwak spenden zu Ehren der verstorbenen Gattin, Mutter,. Großmutter, Sarah Fingert, ,. sieben Bäume im Herzlwald, gesammelt durch Herrn J. Friedland aus Jaffa................Ro. 21 — Gesammelt durch Herrn M. Gorodischz, z. Zt. in Moskau, übersandt durch Herrn Dr. E. W. Tschlenow Rbl. 81.— ,<// 173.36 Eingegangen bei der Jüdischen Kolonialbank, London: Für den Herzlfonds: Durch Herrn S. J. Asch in Grodzisk bei Warschau . . Rbl. 6.— Für die Nationalbibliothek in Jerusalem: Durch das Rigasche Zionistenkomitee: A. J. Jakobsohn 1.—, A. M. Groß 1—..............Ro. 2 — Durch Herrn Max Wollsteiner, Berlin.........-Jf. 1.55 Fonds für die Erziehung russischer Waisen in Palastina: Durch Herrn Max Wollsteiner, Berlin.........' -.4L 15.— Ergebnis einer Sammlung durch Herrn Professor Warburg 300.—, Spende des Herrn Professor Warburg 500.— zus. „ 800.— Für den Bezalel: Durch das Rigasche Zionistenkomitee: Jacob Cahn, A. J. Jakobsohn, J. Lewin, A. M. Groß ä Rbl. 1.—, M. Liebermann —.50, gesammelt durch Herrn Reichrudel in Sibirien: Moische Eljesohn 2.—, Behr Dulditz 5.—, Familie Glinder 1.20, zusammen.......... Rbl. 12.70 Summe . // 815.— für Morris. Rosenfeld: Durch Herrn Max Wollsteiner, Berlin........„ 39.50 Für die Misrachistische Mittelschule: Durch Herrn Max Wollsteiner, Berlin..........„ 17.30 Für den Herzlwald: Mr. Joseph Cowen, London, Congratulations to my friend De Haas on birth of his son Aaroq Herzl de Haas l .Tree £ -.6 -d Per Mr. Supran, London: Abraham Zalel, Basie, Wolf Zupran, Chaim Weiner, Arie Delowitz 5 Bäume . . £ 1 -10 —d Alexander Herzen, Erinnerungen Aus dem Russischen übertragen und eingeleitet von Dr. OttoBuek. 2 Bde. Mit 3 Bildern. Verlag von Wiegandt «Sc Grieben (G. R. Sarasin) in Berlin. Mk. 10.—, geb. Mk. 12.50. Die Erinnerung Alexander Herzens stellen eins der hervorragendsten Memoirenwerke aus dem 19. Jahrhundert dar, das an Bedeutung die berühmte und mit so viel Beifall aufgenommene Autobiographie eines anderen russischen Emigranten, des Fürsten Peter Krapotkin, weit hinter sich läßt. Das ganze, an Ereignissen und inneren Erlebnissen so reiche Leben des Verfassers zieht an dem Blicke des Lesers vorüber: die Kindheit und Jugend dieses Repräsentanten des Moskauer Hochadels, die politischen Verfolgungen unter Nikolaus l., seine Auswanderung aus Rußland und sein bewegtes Leben im persönlichen Verkehr mit den großen Politikern, Publizisten und Dichtern der 48er Periode: Garibaldi, Mazzini, Orsini, Kossuth, Ledru Rollin, Fazy, Herwegh, Karl Vogt, Heinzen, Struve, Bakunin u. a. m. Zu diesem äußeren historischen Interesse kommt noch ein inneres psychologisches hinzu. Das Buch spiegelt das seelische Drama eines Mannes, der seinen revolutionärer Glauben fast völlig eingebüßt hat, — besonders nach den furchtbaret Vorgängen des Jahres" 1848, — die Tragik einer Persönlichkeit, die viel zu viel nachgedacht hat und zu fein fühlte, um sich bei der Phraseologie politischer Doktrinäre zu beruhigen und in ihr eine wirkliche Lösung jener sozialen und moralischen Probleme zu sehen, welche sie schon seit den Studienjahren unter dem Einfluß der russischen Lebenswirklichkeit und dem mächtigen Eindruck der deutschen idealistischen Philosophie beschäftigten und beunruhigten. Der Autor gilt in Rußland nicht ohne Grund für einen der hervorragendsten Schriftsteller und Stillisten. Es rührt das hauptsächlich daher, daß seine Werke bisher in Rußland verboten waren; erst die Springflut der russischen Revolution hat seinen Namen wieder emporgetragen und die wissenschaftliche Forschung auf ihn hingelenkt. Man kann überzeugt sein, daß auch in Deutschland Herzens Erinnerungen nicht nur in den weiteren Schichten des lesenden Publikums, sondern auch unter den Literarhistorikern ein lebhaftes Interesse wecken werden, denen sie manche bedeutsame Anregung geben dürften. „März", Halbmonatsschrift für deutsche Kultur. Herausgeber: Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Albert Langen, Kurt Aram. Erstes Januarheft 1908. Preis M. 1.20, im Abonnement: das Quartal (6 Hefte) M. 6.—. Verlag von Albert Langen in München. Mit dem vorliegenden ersten Januarheft tritt der „März4in seinen zweiten Jahrgang ein. Aus dem Inhalt heben wir hervor: „Was ist uns Bülow?" eine scharfe - Kritik der Blockpolitik von Theodor Barth, einen illustrierten Artikel „Neu-Berlin" von Hermann Konsbrück. Aufsehen wird erregen ein Artikel von Andre Tardieu „Gefährliches Treiben". In diesem Aufsatz zeigt der bekannte französische Diplomat an der Hand von Belegen, welch gefährliches Spiel eine bekannte, süddeutsche, größere Zeitung durch ihre fortwährende Hetze gegen Frankreich aus Anlaß der Marokko-Affäre treibt. Weiter bringt das Heft einen mit köstlichem Humor durchsetzten Essay Jakob Schaffners über das neue Gedichtbuch von Wilhelm Schulz „Der bunte Kranz". Ferner eine Novelle von Per Haiström „Der Wurstel". Sehr interessieren werden Michel Breals „Erinnerungen an Deutschland" und der tief schürfende, geistvoll geschriebene Aufsatz „Der gute Europäer und der Orient" von Professor A. Mez. Robert Hessen rückt in seiner charakteristischen Art dem „ewigen Thema" „Untreue bei Mann und Weib" zu Leibe, und Rudolf Zabel zeigt uns in seinem Artikel „Der Landweg nach Indien", welch ungeheure Bedeutung in der Politik der nächsten Zukunft der persische Golf, für die führenden Großmächte haben wird.