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Die Welt · 1913-11-28 · 48 (28.11.1913) · page 18

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Journal
Die Welt
Volume
17 (1913)
Issue
48 (28.11.1913)
Date
1913-11-28
Page
– (sequence 18)
Language
German
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1640 Nr. 48 im Orient. Von den Anwesenden beteiligten sich an dieser Diskussion hauptsächlich Herr Siegfried Brünn, Professor Dr. S. Kalischer, Dr. Isidor G i n s b e r g, Dr. Alfred Noss i g , Herr Alois A. F. M a r c u s, Geh. Justizrat B. T i m endo r f e r. — In der diesjährigen Generalversammlung des Finanzinstitutes der A. J. K. O., „The Orient Colonising Co. Ltd.“, welche unter dem Vorsitze von Kommerzienrat Gerson Simon stattfand, wurde der bisherige Aufsichtsrat unverändert neugewählt. Auch in diesem Jahre, wie im Vorjahre, wurde der Reingewinn in der Höhe von 23/4 °/o des Aktienkapitals auf neue Rechnung vorgetragen, jedoch unter Abzug von 3000 Mk., die als erstmalige Dotierung dem Reservefonds zugewiesen wurden. Schluß des redaktionellen Teiles Unseren Lesern und Freunden können wir die erfreuliche Mitteilung machen, daß die „Welt“ im abgelaufenen Jahr eine früher nie erreichte Vergrößerung ihres Abonnenten- und Leserkreises zu verzeichnen hatte. Der XI. Zionistenkongreß hat uns nicht nur viele tausend Bestellungen für die Kongreßausgabe gebracht, sondern auch zu einer ungewöhnlich starken Vermehrung unserer ständigen Leserzahl beigetragen. Mit Genugtuung möchten wir feststellen, daß auch die Leser unseres Blattes uns in anerkennenswerter Weise bei der Propaganda für die Verbreitung der „Welt" unterstützt haben. Es hat sich gezeigt, daß jeder ernstliche Versuch, der „Welt" Abonnenten und damit unserer Bewegung aktive Mitarbeiter zu verschaffen, Erfolg hat, und wir möchten heute unsere Gesinnungsgenossen und Leser dringend bitten, den gegenwärtigen Zeitpunkt, der für die Abonnentenpropaganda besonders wichtig ist, auszunützen. Der Jahresschluß ist ja die Zeit, zu der gewöhnlich neue Abonnements aufgegeben werden. So erfreulich die ständig zunehmende Verbreitung unseres Blattes in allen jüdischen Kreisen ist, müssen wir doch feststellen, daß sie noch immer nicht im Verhältnis zu der Bedeutung unseres Blattes und vor allem zur Größe unserer Organisation steht. Während einige Ortsgruppen es sich zur Aufgabe gemacht haben, eine im Verhältnis zu ihrer Mitgliederzahl bestimmte Anzahl von Abonnements für die „Welt" zu schaffen, und sich bemühen, diese nicht nur zu erhalten, sondern sie auch zu vergrößern, läßt die Propaganda in vielen Orten doch noch zu wünschen übrig. Wir möchten daher an unsere Leser und Freunde den dringenden Appell richten, alle Gesinnungsgenossen, die noch nicht zu den Abonnenten unseres Blattes gehören, fürein Abonnement auf die „We 11" heranzuziehen. Es genügt nicht, daß viele Zionisten nur in den öffentlichen Lokalen und Lesehallen die „Welt" lesen, sondern es liegt im besonderen Interesse der Organisation, daß jeder Gesinnungsgenosse, der aktiven Anteil an unserer Bewegung nimmt, auch das Zentralorgan abonniert. Wir werden in den Monaten Dezember 1913 und Januar 1914 eine intensive Propaganda zur Gewinnung von Abonnements für die „Welt" einleiten und bitten unsere Leser, uns hierbei zu unterstützen. Die Aufgabe von Adressen, an die wir Probenummern und Abonnementsaufforderungen schicken können, ist uns jederzeit erwünscht. Verlag „Die Welt“ Berlin W. 15. Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: Für das Mikrobiologische Institut: Sammlung Frl. F. Parnes: J. Schiffer Kr. 5.—, Dr. Leichtgara 1.—, M. Brings 1.—, zus. Kr. 7.— — M. 5.88 Sammlung M. Lehrer: S. Katz Kr. 3.30, J. Goldwasser 1.—, M. Lehrer 2.—, J. Reichmann 1.—, kleine Spenden 2.70.zusammen Kr. 10.— — JL 8.40 Jeremias Barth, Rzeszow.. =» 0.42 „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut" Siegmund Eppler, Wien.- Kr. 2.— JL 1.68 Paul Diamant, Wien.- „ 2.— — „ 1.68 Prof. Kellner, Wien.* - - 1.— „ —.84 ohann Kremenezky, Wien.Kr. 10.— — JL 8.40 ng. Josef Seidener, Wien „ —.50 — „ —.42 Heinrich Lederer, Wien.„ —.50 — „ —.42 Leo Weiss, Wien. 1.— „ —.84 Oswald Weiss, Wien.- „ 2.— „ 1.68 Julius Weiss, Wien ..„ 1.— — , —.84 Dr. Elkan Weiss, Wien.„ 2.— „ 1.68 Emanuel Lockspeiser, Boryslaw „ 1.— — „ —.84 Kais. Rat Emil Broch, Tarnow - - - „ —.50 — „ —.42 Kais. Rat C. Hirsch, Wien.„ 5.— „ 4.20 Heinrich Bard, Lemberg .„ 6.— — „ 5.04 Bei dem Jewish Colonial Trust, London sind eingegangen: Für den Bezalel: per South Africa Zionist Federation.£ 3.3.— Znglamp'-n-Nuheiten. Die Firma Franz R. Conrad, Berlin 8.0.36. Glogauer Straße 19-21, hat eine interessante Liste über Zaglampen-Neuheit en herausgebracht. Schon das vornehme Titelblatt zeugt von künstlerischem Geschmack, -welcher auch in erfreulicher Weise bei den in reicher Auswahl angeborenen, preiswerten Zaglampen nnd Zngkronen bexbehalten wird. Eine besondere Neuheit bilden die in dieser Liste gezeigten Znglampen mit Volants ans modernen, geblümten Stoffen, welche einen äußerst anheimelnden Eindruck machen. Da Znglampen stets gern gekauft werden, können wir Installateuren nnd Wiederverkäufen! nur empfehlen, diese Liste einzufordern. Die Liste No. 33 stehr diesen kostenlos zur Verfügung. Auf ein 2ö jährigen Bestehen blickt die besonders auch, in Exportkreisen bekannte Maschinenfabrik Hugo Mosblech, Köln-Eh reute Id zuiück. Dieselbe betreibt die Fabrikation von Mineralwasserapparaten, Abfüllmaschinen nnd sonstigen Bedarfsartikeln für die Getränkeindustrie, und nimmt in diesem Spezialfach eine führende Stellung ein. Zu der starken Verbreitung alkoholfreier Erfrischungsgetränke hat i icht zum mindesten die Maschinenindustrie beigetragen, die es im Laufe der Zeit verstanden hat, durch die fortwährenden Verbesserungen der Fabrikationsmethoden die Qualität zu heben und ihre Herstellungekosten zu verbilligen. In welchem Masse die genannte Firma an den technischen Fortschritten beteiligt ist, zeigt eine Gegenüberstellung der ersten, von dem Gründer der Firma erfundenen sogenannten Schüttelapparate, mit denen jede einzelne Flasche mit Kohlensäure gesättigt wird, und den neuesten Maschinen für Kraftbetrieb, die vollständig automatisch arbeiten, und tägliche Leistungen bis zu 50000 Flaschen aufweisen. In gleicher Weise werden Ab füllm as c b in en für Kraftbet r i e b gebaut, mit denen ein einzelner Arbeiter bis zu 20 000 Flaschen täglich zu füllen imstande ist. Als Jubiläumsausgabe ist ein neuer,umfangreicher Prach tk atalog in Vorbereitung, der nach Erscheinen Interessenten kostenfrei zur Verfügung steht. Derselbe umfasst eine reichhaltige Auswahl kompletter Einrichtungen für Geschäftsbetriebe von jeder beliebigen Ausdehnung. Die von der genannten Firma bisher gelieferten Apparate erreichen die stattliche Ziffer von rund 15000 Exemplaren, die über alle Länder der Erde verbreitet sind. „Soup LSchokolade, StoüwercK 7 Fabriken. Über6000 Beschäftigte

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