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Die Welt · 1913-09-03 · Kongreß-Ausgabe I (3.9.1913) · page 20

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Journal
Die Welt
Volume
17 (1913)
Issue
Kongreß-Ausgabe I (3.9.1913)
Date
1913-09-03
Page
– (sequence 20)
Language
German
Belongs to
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20 DIESEL! Tagesprogramm für Mittwoch, den 3. September: 10 Uhr vormittags: Beginn der Vormittagssitzung des Kongresses im Musikvereinssaal; 11 Uhr vormittags: Vortrag im Beethovensaal; 31/2 Uhr nachmittags: Beginn der Nachmittagssitzung des Kongresses im Musikvereinssaal; y28 Uhr abends: Hebräische Theatervorstellung in der Neuen Wiener Bühne; 8 Uhr abends: Meeting im Sofiensaal; 8 Uhr abends: Lichtbildervortrag im Beethovensaal (Vortragender: Dr. Heinrich Loewe). Zu noch zu bestimmenden Stunden Führungen durch das jüdische Museum und die Adria-Ausstellung. Die „Welt“ wird von morgen ab außer diesem „Tagesprogramm“, das die der Öffentlichkeit zugänglichen Veranstaltungen umfaßt, auch einen Sitzungskalender veröffentlichen, der allen jüdischen Organisationen und Institutionen Wiens zur Verfügung steht. Anmeldungen müssen jeweils bis 11 Uhr vormittags in der Redaktion der „Welt“ (Kongreßbureau, Giselastraße 11, Zimmer 10) abgegeben werden. Galizische Landsmannschaft. Die galizische Landsmannschaft, bestehend ausj^j Delegierten, hat sich folgendermaßen konstituiert: Obmann: A. S t a u d. Obmann- Stellvertreter : Dr. O. Tho n, Dr. M. R i n g e 1. Schriftführer: Doktor M. Geyer, M. Henisch. In den Permanenzausschuß wurden folgende Herren gewählt: Dr. Zipper, Dr. Ringel, Dr. Thon, Hermann Tropp, Löbl Taubes, Dr. Waldmann. Die Berichte über die Vorkonferenzen bezw. Landsmannschaftssitzungen der deutschen, russischen etc. Delegierten können wir infolge Raummangels erst in' der morgigen Nummer der „Welt* bringen. Bekanntmachungen. Der akad. Verein der spaniolischen Juden in Wien »Esperanza* veranstaltet anläßlich des XI. Zionistenkongresses am Sonntag, den 7. September, im Beethovensaal, Zimmer Nr. 5 eine Konferenz der Sephardim, zu der alle im Kongreß anwesenden Spaniolen geziemend eingeladen werden. Tagesordnung: Vormittag 9 Uhr: Die gegenwärtige Lage der sephardischen Juden (La Situation actual de los judios espanoles); Referent Dr. phil. M. Levy (Sarajevo). Nachmittag 3 Uhr: Allgemeine Diskussion der Probleme des spaniolischen Judentums unter Teilnahme der hervorragendsten sephardischen Publizisten. Verhandlungssprache: Spaniolisch. Die Wiedereröffnung des »Jüdischen Museums* hat Sonntag, den 31. v.M., stattgefundenen. —Während der Tagung des Zionistischen Kongresses, d. i. vom 31. August bis zum 9. September, wird das Museum täglich zwischen 1 und 3 Uhr zu besichtigen sein. Die offizielle Besichtigung durch die Besucher des XI. Zionisten-Kongresses ist für Mittwoch, den 3. September, und Dienstag, den 9. September, festgesetzt Die Teilnehmer an dieser Besichtigung mögen sich um */a2 Uhr der genannten Tage im Turnsaal der Talmud-Thora-Schule, II, Malzgasse 16, versammeln, von wo aus, nach der Begrüßungsansprache durch Herrn Dr. M. Grunwald, die Führung durch die Räume des Museums unter der Leitung einiger Mitglieder des Kuratoriums stattfinden wird. Entree frei! Die A. H. des Vereines zionistischer Hochschüler »Theodor Herzl“ in Wien werden ersucht, Freitag, d en 5. d. M., um Uhr abens im Cafe Rahnhof, IX. Bauernfeldplatz, zu erscheinen. Für die Ferialabteilung: Dr. Friedmann. Schluß des redaktionellen Teiles. Geschäftliche Mitteilungen. Der Konsum alkoholfreier kohlensaurer Getränke ist Oberall in fortwährendem Steigen begriffen. Einen wichtigen Einfuhrartikel in die Konsumländer bilden deshalb die Maschinen und Apparate, die zur Herstellung der erwähnten Getränke erforderlich sind. Die bekannte Firma Hugo Mosblech, Köln-Ehrenfeld, baut solche Apparate schon seit einem Vierteljahrhundert als einzige Spezialität für jede gewünschte Tagesleistung und alle Flaschensorten. — Anläßlich des 25jährigen Geschäftsjnbiläums bringt die Firma im Herbst einen neuen Katalog heraus, der die allerneuesten Maschinen auf dem Gebiete der alkoholfreien Getränke-Industrie enthält und den Interessenten kostenlos zugesandt wird. Aus erster Hand offeriert die Firma Herrn. Laubach, Köln-Ehrenfeld, ihre Spezialfabrikate: Mineralwasser- und Limonadenapparate. Dieselben bilden heute besonders im Auslande einen sehr gefragten Artikel und sucht die Firma in verschiedenen Ländern noch Vertreter aufzustellen. — Interessenten erhalten auf Anfrage Katalog in verschiedenen Sprachen kostenlos; das Material ist sehr umfangreich (90 Seiten) und läßt erkennen, daß der Fabrikant die Herstellung der fraglichen Apparate allen Ansprüchen dieser Branche angepaßt hat. Wir verweisen noch auf die heutige Ankündigung der genannten Firma im Inseratenteil. Krebs & Klenk, ii lingrsor-'Werlte, Haaan-K, welche auf der diesjährigen Herbstmesse nicht ausstellen, bringen soeben ihren neuen Katalog (Ausgabe VIII) heraus. Derselbe ist in 4 Sprachen abgefaßt und enthält verschiedene Neuheiten, auf die wir hier kurz hinweisen möchten. Unter anderem haben 2 Modelle in Luxus-Auafühung Aufnahme gefunden, die so wohl in Eiche hell, als auch in der neuerdings viel verlangten Farbe „Rancheichen“ geliefert werden können. Ferner finden wir einen Apparat (Modell Nr. 450 Pfau) mit Lichteffekt, einen radschlagenden Pfau darstellend. Neuartig sind auch zwei Apparate (Modelle Nr. 173 und 103) mit einem burgartigen Einbau, Wetterhaus, Barometer und Thermometer, die ihre Wirkung nirgends verfehlen werden. Neu ist ferner das Modell Nr. 100 P mit tanzender Figurengruppe, welches sicher in der kommenden Saison ein „Schlager* sein wird. — In Schatullen bringen die Klingsor-Werke ein neues Modell Nr. 95 zum Bruttopreise von M. 125. Wir wir hören, haben K. & K. bereits größere Bestellungen für Herbstgeschäft erhalten, so daß für sie alle Vorbedingungen für eine recht lebhafte Saison vorhanden sind. Warum soll ma.it Sappen essen? In manchem kleineren Haushalt wird wegen des leidigen Zeitmangels oder wegen der nicht geringen Umstände und Ueberlegnngen, die das Bereiten einer guten Suppe verursacht, oftmals gar keine Suppe auf den Tisch gebracht Dies ist sowohl vom Standpunkt einer richtigen Ernährung als auch vom Kostenstandpunkt zu bedauern. Es ist nämlich eine Tatsache, daß jede Mahlzeit mit Suppe besser ernährt und sich billiger stellt als Mahlzeiten ohne Suppe, denn flüssige Nahrung wird vom Körper viel besser ansgenützt als feste, die meist auch viel teurer ist. Mit dem bekannten „Knorr-Suppenwürfel“ stellt man die besten Suppen schnell und einfach her, nur durch Auflösen der Suppenmasse in Wasser und Kochenlassen. „Knorr-Suppenwürfel“ sparen Zeit, Arbeit und Geld. Viermalhunderttausend Kinder werden in einem Jahr mit Knorr-Hafermehl aufgezogen. Es gibt keinen besseren Beweis für die Vorzüglichkeit dieses Kindernahrungsmittels. In zuverlässiger Weise hilft es auch in solchen Fällen, wo alles andere versagt Das ist nicht zum wenigsten Erfolg der sinnreichen Präparation, durch welche die in dem Rohprodukt enthaltenen Nährstoffe in eine besonders leicht verdauliche Form übergeführt werden. Wir empfehlen der Aufmerksamkeit unserer russischen Leser die Fabrikate der Elsen- und Hessin gmSbel-Fmbrik J. Nemfeld, Watsdum- Praga Brnkowa 4 6, eigene Häuser. Die Fabrik, 1878 gegründet bat sich aus kleinen Anfängen zu der heutigen führenden Größe emporgearbeitet Die jetzige Bedeutung verdankt die Firma ihrem Prinzip, nur eine qualitative einwandsfreie Ware unter Zuhilfenahme von neuesten Maschinen, von welchen eine Anzahl für eigenen Bedarf die Firma sich selbst konstruiert hat zu liefern. Die Firma liefert schon seit Jahrzehnten an die russische Regierung. Eine Reihe von großen Lieferungen, wo die Metallmöbel der Firma J. Neufeld in jahrzehntlanger Benutzung stehen, legen das beste Zeugnis von der Leistungsfähigkeit derselben ab, so zum Beispiel die Kaserne des Keksholmschen Leibgarde-Grenadierregiments (zirka 4000 Betten), das Ujazdowsld Militärkrankenhaus (zirka 300 Betten), Polesldja Staatseisenbahnen etc. In Hoteleinrichtungen etc. In Hoteleinrichtungen übernimmt die Firma J. Neufeld auch die Lieferung der Bettwäsche und -Decken. Erst in letzter Zeit wurde von der Firma das große Hotel „Savoy Palace Hotel“ in Lodz eingerichtet Zahlreiche Semstwos gehören ebenfalls zur ständigen Kundschaft der Firma J. Neufeld, auch viele jüdische Wohltätigkeitsinstitute sind mit den Eisenmöbeln der Firma J. Nenfeld ansgestattet worden. Die Firma sucht weitere derartige große Lieferungen zu übernehmen. In den HaushaitsmöbeLn erfreut sich tue Marke J. Neufeld bei zirka 600 Möbelhändlem in Rußland seit Jahrzehnten des besten Rufes. Die Firma geht an die Ausdehnung ihrer Produktion unter Wahrung der bisherigen ein wandsfreien Qualität und sucht für ihre Erzeugnisse noch weitere Monopol- Abnehmer und Alleinvertreter. Fabriken.Über6000Beschäftigte Herausgeberjund verantwortlicher Redakteur: Alexander Geller. — Druck: österreichische Zeitnngs- und Druckerei-A.-G. (Karl Groäk),“Wien, HI., Rüdeng. 11.

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