Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 17 (1913)
- Issue
- Kongreß-Ausgabe I (3.9.1913)
- Date
- 1913-09-03
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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17 Nt i - DIE^ELT Budget für das Rechnungsjahr 1913/14 (vom 1. Juli 1913 bis 30. Juni 1914). Einnahmen Mk. Pf. Ausgaben Mk. 1 Pf. 1. Schekel. 125.200 1. Aus Schekel- und anderen 2. Zentralfonds. 95.000 Einnahmen: Andere Einnahmen . . . . 5.800 — Reisen und Propaganda. 32.000 _ \ Broschüren. 1.000 _ \ Gehälter und Remuneraüonen . . . 56.000 _ \ Miete. 4.600 _ \ Handlungs-Unkosten. 16.000 — \ Porti und Telegramme. 10.000 — \ Herzls Erben, 9. Rate. 3.400 — \ Mobiliar. 1.000 — \! Sitzungen . . •. 2.800 — Zinsen . 4.200 — \ 131.000 \ 2. Aus Zentralfonds-Einnahmen: \ „Die Welt“. 10.000 — \ Preßbüro. 3.200 — \ Presse . 24.000 — \ Auswärtige Vertretung des E. A. C. . 28.000 — \ Jüdischer Verlag. 5.000 — \ Subventionen:. \ ä) Ha’ Olam. 6.000 — \ b) Histadruth. 2.000 — \ c) Lehrerkurse. 800 — \ d) Wörterbuch Ben Jehuda . . . . 800 — \ e) Lehrerinnen- Seminar. 2.400 — \ f) Waad Halaschon. 2.400 — \ g) Merkas Hamorim. 2.400 — h) Lehrbücher. 8.000 — 95.000 — 226.000 — Gesamtsumme . . . 226.000 — ■m DIE HEBRÄISCHE WELTKONFERENZ. (Ein Epilog) Dem »Hebräerkongreß*, der in der Zeit vom Abend des 25. August bis zur späten Nachmittagsstunde des 28. August im schönen Beethovensaal in Wien tagte, wird in der Geschichte der hebräischen Sprache in der Diaspora ein dauerndes, ehrendes Gedenken bewahrt werden. Hundert Delegierte, ein vielhundertköpfiges h ebräisches Auditorium, glänzende Referate, erregte Debatten, brausende Beifallsstürme, das alles gestaltete die Tagung für jeden einzelnen der Teilnehmer zu einem starken jüdischen Erlebnis. Das herzliche Interesse, das der Konferenz von Seiten der Wiener jüdischen Bevölkerung entgegengebracht wurde, fand seinen Ausdruck in einer Reihe von Begrüßungsansprachen. Der beschränkte Raum verbietet, diese teilweise hochbedeutsamen Reden an dieser Stelle zu würdigen oder auch nur über ihren Inhalt zu referieren. Wir beschränken uns daher auf eine kurze Aufzählung: Im Namen der Wiener Judengemeinde begrüßten Herr Rabbiner Dr. Vogel und der Kultuspräsident Herr Dr. Alfred Stern die Konferenz. Den Brudergruß der österreichischen Zionisten überbrachte Herr B a t ö und als Vertreter der Wiener jüdischen Studentenschaft endlich sprach cand. jur. Max Schlamm (Kadimah). Diese Konferenz war die erste allweltliche, nach organisatorischen Grundsätzen beschickte Vertretung der hebräischen Kultur, und war, wie jede derartige Zusammenkunft, vor allem dazu beberufen, unser geistiges Soll und Haben zu konstatieren. Sie hat uns — im positiven wie auch im negativen Sinne — so manche Kulturmomente vor Augen geführt und manchen lehrreichen Aufschluß gegeben. Was hat die Konferenz eigentlich konstatiert? Das erste und wichtigste: Sie konstatierte, daß die hebräische Kultur au sich selbst glaubt. Aus jeder Rede und einer Reihe der gefaßten Beschlüsse sprach das unbe-