Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 17 (1913)
- Issue
- 26 (27.6.1913)
- Date
- 1913-06-27
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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840 « DIE^ELT Nr. 26 Haschiloah. Monatsschrift für Literatur, Wissenschaft und Leben. Redakteur: Dr. Joseph Klausner. Herausgeber: Verlag „Achiassaf“, Warschau. Bd. 27, Heft 5 und 6 (Kislevv und Tebeth 5673), Bd. 28, Heft 1—3 (Sdiebat-Adar II 5673). Odessa 5673. (Hebräisch.) Moledeth. Monatsschrift für die Jugend. Herausgegeben von dem Hebräischen Lehrerverband in Palästina und dem Verlag „Koheleth“. Redakteur: Jakob Fichmann. Bd. 3, Heft 3—6 (Kislew-Adar 5673). Jaffa 5673. (Hebräisch.) Schluß des redaktionellen Teiles Bei dem Unterzeichneten gingen ein: Durch Herrn Jona Rosenzweig in Czortkow: Mitgliedsbeiträge: Dr. Samuel Kruh, David Elling, Dr. Leon Bleicher, Dr. Isidor Fried, Dr. Jacob Goldberg, Dr. Schaja Hecht. Dr. Simon Weichert, Samuel Margulies, Dr. David Seiden, Dr. Isidor Fränkel, Jona Rosenzweig, mit Ferner ging uns zu: Mitgliedsbeitrag des Herrn Dr. Abraham Glasberg, Landes- und Gerichtsadvokat in Brody mit 5.— Kr. Ferner durch Herrn Dr. Leon Silbermann in Neu Sandez: Mitgliedsbeiträge: Majer Simon Engekberg, Dr. Jeremias Frenkel, Dr. Moritz Koerbel, Efraim Krischer, Samuel Maschler, Dr. Leon Mannheimer, Emil Nagel, Sender Nattel, Josef Nußbaum, Moses Nußbaum, Simon Nußbaum, Alter Neumann, Frau Lea Perleberger, Dr. Bernhard Silbermann, Helene Silbermann. Sophie Syrop, Chaim Wallerstein, Gerson Weinberger, Saul Weinstein mit je Kr. 5.—, ferner Dr. Leon Silbermann, Dr. Zwi Syrop mit je Kr. 10.—. Anonymus durch Herrn Dr. Leon Silbermann für den Betriebsfonds Kr. 50.—. Mitgliedsbeitrag von Herrn Dr. A. Flachs, Moinesti, 10 Coupons der Jewish Colonial Trust-Aktien. Subvention der Bnei-Brith - Loge „Concordia" in Moinesti Mark 10.—. Ferner durch Herrn Israel Kino in Wloclawek: Mitgliedsbeiträge von: D. Ersler, Isaak Goldmann, Israel Kino, Samuel Opatowski, Michael Bubowski, R. Kino, B. Gombinski, Meier Emstein, Mauritz Weitzmann, Schalom Zychlinski, Itzchak Chanina Teifei je Rbl. 2.—. Bertrand Hamburg, Schatzmeister des Vereins „Bezalel“. Bei der Administration „Die Welt“ sind eingegangen: Für die Armenküche in Palästina: Bertha Klabin und Kinder, Minna, Eugenia, Louise, Emanuel Klabin.M. 50.— Für die Falaschas (Dr. Margulies - Florenz), Isak Katzner. Krakau.,.„ 4.20 Für das Mikrobiologische Institut: Johann Kremenezky, Wien „V ergesset nicht das Mikrobiologische Institut“ Kr. 10.— JL 8.40 Bei dem Jewish Colonial Trust, London sind eingegangen: Für den Bezalel: Per Federation of American Zionists, New York from Sons and Daughters of Zion Columbus . . $ 10.— Per Southafrica Zionist Federation, Johannesburg - £ 1.17.6.— Per Jewish National Fund Bureau for Amerika, New York.§ 2.— Bad Ems, Ende Juni 1913. War schon im Mai ungeachtet misslicher Witterung der Besuch des Bades ein überaus reger, so hat der Joni die Erwartungen, auf einen starken Fremdenverkehr noch mehr gerechtfertigt, denn die Fremdenziffer nähert sich bereits stark dem nennten Tausend und übertrifft die der gleichen Zeit des Vorjahres um ein Beträchtliches. Die grossen Geldopfer, die der preussische Domänenfiskus und die Stadtverwaltung auf sich genommen haben, um dem Kurpablikum Annehmlichkeiten und Unterhaltungen aller Art, wie man sie von einem erstklassigen modernen Badeort verlangt, bieten zu können, verdienen allgemeine Anerkennung. Die an der Schwelle des neuen Jahrhunderts in Angriff genommenen Neufassungen der Emser Mineralquellen waren zugleich der Anstoss zu einer gründlichen Modernisierung des Bades und der Stadt, die heute in hygienischer and sanitärer Beziehung jeder Großstadt die Spitze bieten kann. Mit seinen ausgedehnten Parkanlagen gleicht Ems einer Gartenstadt, die noch den weiteren Vorzug hat, dass man in wenigen Minuten auf Promenadenwegen oder mit der Drahtseilbahn den Hochwald mit seiner erfrischenden ozonhaltigen und nervenberuhigenden Luft auf suchen kann. Deshalb ist Ems auch in der heissen Jahreszeit der bestgeeignete Aufenthalt für Erholungsuchende und für solche Leidende, die von dem Gebrauch der altberühmten Emser Thermen ihre Genesung erhoffen- Mineralwasser-Apparate. In einer der früheren Nummern unserer Zeitschrift nahmen wir Veranlassung, uns mit einer Spezial-Industrie zu beschäftigen, welche den Ban von Apparaten zur Herstellung kohlensaurer Erfrischnngs-Getränke zum Gegenstand hat. Wir erwähnten bereits kurz die Sättigungs-Apparate nach dem sogenannten .Riesel-System“, in welchem die Firma: Hngo Mosblech. Köln-Ehrenfeld, einen neuen Typ „Agrippina“ auf den Markt gebracht hat, der in nachstehender Abbildung zur Darstellung kommt. Bei diesem System wird das mit der Kohlensäure za sättigende Getränk in eine hohe, aus einem nahtlosen Kupferrohr bestehende Säule gepumpt, welche innen verzinnt, oder auch mit einer vollständigen Glas-Auskleidung versehen ist. Die Säule ist mit Glas oder Porzellanmärbein angefüllt, durch welche das Getränk hindurchrieselt, um sich auf diese Weise mit der von unten herauf streichenden Kohlensäure zu verbinden. Den bisherigen einfachen Konstruktionen dieser Art haftet der Mangel an, daß die Sättigung der Getränke mit Kohlensäure zuweilen zu wünschen übrig ließ, besonders, wenn man nicht über genügend kaltes Wasser verfügte, ohne daß sich eine Möglichkeit hot, durch eine Wiederholung des Sättignngsprozesses ein wirklich kräftig moussierendes Getränk zu erzielen. Diesem Mangel begegnet der neue Apparat „Agrippina“ in wirksamster Weise dadurch, daß das zu imprägnierende Getränk in ununterbrochenem Kreislauf durch die Rieselsänle getrieben wird und also so oft mit der Kohlensäure iu Berührung gebracht werden kann, daß die denkbar intensivste Anreicherung mit Kohlensäure erreicht wird. Durch eine sinnreiche Vorrichtung, die sogenannte Niveau-Regulierung, die automatisch in Tätigkeit tritt, ist ferner dafür Sorge getragen, daß die Pumpe, auch wenn das Abfallen des Getränkes mit der zugepunopten Menge nicht gleichen Schritt hält, ununterbrochen im Betrieb bleiben kann, ohne daß ein Ueberdruck entsteht. Ebenso wird die sich aus dem Wasser ausscheidende atmosphärische Luft in regelmäßigen Intervallen selbsttätig abgeblasen, so daß die Maschine, einmal in Betrieb gesetzt, keinerlei Bedienung bedarf. Ein Verlust an Kohlensäure ist bei diesem System ebenfalls vollständig ausgeschlossen. Die Arbeitsweise ist deshalb in jeder Beziehung so rationell, wie es nur gedacht werden kann. Der Apparat wird in verschiedenen Größenabstnfongen geliefert bis zu Tagesleistungen von 15000 Liter, also 45 000 Flaschen ä Liter. Das Abfüllen der Getränke geschieht mit Hilfe von besonderen Apparaten, die an den Sättigungsapparat angeschlossen werden. Auch auf diesem Gebiet liefert die Firma Hugo Mosblech die neuesten Konstruktionen, wie sie den einzelnen Flaschensorten, z. B. Kugelflaschen, Hebelverschlnßflaschen, Schraubflaschen, Korbflaschen usw. angepaßt sind. Wir greifen die in obenstehender Abbildung veranschaulichte neue Abfüll- und Verschlußmaschine „Colonia“ für Crownkorkverschlüsse heraus, die bemerkenswerte Verbesserungen aufzuweisen hat und nicht allein in ihrer geradezu unverwüstlichen Ausführung, sondern auch in ihrer bequemen und zuverlässigen Betriebsweise den bisherigen. Systemen gegenüber als überlegen gelten darf. Für die Bereitung von Brauselimonaden wird die Maschine auch mit verstellbarer Saftzuführuug geliefert. Wir verweisen wiederholt auf die in deutscher, englischer, französischer und spanischer Sprache erschienenen ausführlichen Kataloge der genannten Firma, die Interessenten kostenfrei zur Verfügung stehen □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□ Unsere geehrten Abonnenten, deren Bezugszeit am 30. Juni 1913 abläuft, bitten wir, die Abonnementsemeuerung unverzüglich vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den Beziehern in Deutschland und Oesterreich-Ungarn haben wir Zahlkarten bzw. Posterlagscheine zugehen lassen, die wir zur kostenlosen Ueberweisung der Abonnementsbeträge zu benutzen bitten. Aus allen übrigen Ländern können die Abonnementsbeträge per Postanweisung, Schecks auf europäische Banken oder per eingeschriebenen Brief überwiesen werden. Jedes abgelaufene Abonnement, das bis spätestens 30. Juni 1913 nicht ausdrücklich abbestellt wird, betrachten wir als erneuert. Verlag „Die Welt‘ BERLN W15, Sächsische Straße 8 □□□□□□□□□□□□□□□□□□□□