Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 17 (1913)
- Issue
- 24 (13.6.1913)
- Date
- 1913-06-13
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3315709-3316567-3316598--57557-3376021- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
767 Nr. 24 DIE3$£LT Voller Persönlichkeit stehen die Figuren, deren liebevolle Darstellung bis ins kleinste geht, im Rahmen des Ganzen und tragen zu einem abgerundeten Eindruck bei. Aber kein „neues Leben blüht aus den Ruinen" und das Bewußtsein des Vergangenen, Unwiederbringlichen kann nicht unterdrückt werden. Die Geschichte der „Familie Mehlmann" will in romanhafter Form die Zwitterstellung eines Täuflings darlegen und verfolgt diese Tendenz an der Hand eines besonders auffallenden Beispiels. Dabei bedient sich der Verfasser so wenig künstlerischer Mittel, daß seine gut gemeinte Kampfschrift nur als Meinungskundgebung gewertet werden darf. Die wenig gewählte Sprache und die plumpe Aufdringlichkeit der Handlung verleiden jeden Genuß. Auch die Verwendung und Vermischung dreier Liebesgeschichten, die ebenfalls ad maiorem dei gloriam zu Ende geführt werden, erhöht keineswegs den Wert dieses Werkchens, dessen Sujet so reizvoll und einer wirklich gediegenen Behandlung würdig ist. Berlin. Theo Harburger. Unser Gesinnungsgenosse Samuel Bettelheim in Preßburg bereitet die Herausgabe eines illustrierten Prachtwerkes unter dem Titel „Alt-Neu-Preßburg“ vor, welches die Vergangenheit und Gegenwart der altberühmten Preßburger jüdischen Gemeinde darstellen wird. Im Hinblick auf den jüngsten Riesenbrand, der das alte Preßburger Ghetto zerstörte, dürfte diese interessante historische Publikation allgemeinem Interesse in jüdischen Kreisen begegnen. Das Werk ist auf 200 bis 250 Quartseiten berechnet und wird neben dem Texte mehr als 150 Illustrationen enthalten. Der Preis beträgt in der Subskription Kr. 10.—, später im Buchhandel Kr. 12.—. Bestellungen nimmt die „Ungarländische Jüdische Zeitung" in Preßburg (Ungarn) entgegen. Schluß des redaktionellen Teiles Eingegangen bei der Administration der ..Welt“: Für das Mikrobiologische Institut: Johann Kremenezky, Wien „Vergesset nicht das Mikrobiologische Institut" Kr. 10.— JL 8.40 Für die jüdischen Abgebrannten in Preßburg: Dr. Nissel, Königsberg.5.— Für die zehn jüdischen Obergymnasiasten meines alten Schulfreundes Dr. Grtinwald zur Palästina-Reise: Dr. Nissel, Königsberg i. Pr.-M. 5.— Salem Aleikum irdf Hoblraundsfuck SalenvGold Goldimiridsölck Cfgeireffen «re/ 2T&3& 9&5 6 S 70 3%. 4e%jd.£tck. 56 ö lOepd. S&k. 3(bn&u7Tb(kuadü5atenL, J&zzxz<s^z(TZütiz&i, 2PCuj*@i3jcdi£äj£. <J(a7HbKiST?ofx20S6^di. t yhJxJüjgorTzej^ "" ferantS.SICd wneßcochäerL Apfelsinen - Schäler „Simplex“ Nea gesetzllch'geschütet Billig Dieser einfache und praktische Schäler, welcher in 4 verschiedenen Ausführungen geliefert wird, hat sich bereits in sehr kurzer Zeit gut eingeführt, was die stetig steigendeJNaohfrage beweist. Aofreisseo. Gebrauchsanweisung. Um die Apfelsine schnell und sauber zu schälen, ni-m-mt. man dieselbe in die linke, den Schäler in die rechte Hand und schneidet mit dem hakenförmigen Aufreisser die Schale rundum auf. Alsdann schiebt man das flache, schnabelförmige Ende des Schälers unter die aufgeritzte Schale und rückt, während die Apfelsine in der Hand gedreht wird, langsam abhebend vor. In Kürze wird die Frucht freigelegt sein Zn beziehen von der 'Firma F.W. GrDoewald & Co.,' Hohenlimburg I. V. & Scbalenlfisen.