Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 18 (1914)
- Issue
- 17 (24.4.1914)
- Article
- Bemerkungen zur Vierteljahresstatistik
- Date
- 1914-04-24
- Page
- 427 (sequence 2)
- Language
- German
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Nr. 17 427 DIE^ELT Tabelle III. I. Vierteljahr 1914 M I. Vierteljahr 1913 M 1. Allgemeine Spenden. 30 631.11 27 742.64 2. Sammelbüchsen. 25 498 44 19 629 92 3. Goldenes Buch. 25 452 53 18 998 03 4 Baumspende. 22 422.78 16 455.09 5. Arbeiterheimstätten. lSSlx.07 38 249-03 6. N.-f-Marken. 12 218 42 4 332 38 7. Selbstbesteuerung. 3 973.64 3 2ll>3 8. Landspenden . 2 45148 8 727.82 9. Sammelbogen. 2 185.53 1 394 87 10. Telegramme. 1864.61 217.31 11. Postwertzeichen-Erlös . . . . 44.40 12. David u. Fanny Wolffsohn-Stiftg. 31 50 495 69 13. Materialien. — 40.86 statten in den ersten drei Monaten des Vorjahres 38 000 M. dagegen in diesem Jahre nur 18000 M. ergeben haben. Auf der anderen Seite sind die Einkünfte der Sammelbüchsen sowie der Baumspende um je 6000 M. gestiegen. Auch die Einnahmen aus N. F.- M arken haben, insbesondere aus Rußland, eine bedeutende Steigerung erfahren, die darauf schließen läßt, daß, wenn dies ursprünglich einzige und propagandistisch wertvolle Sammelmittel mehr beachtet würde, es bald eine noch ergiebigere Einnahmequelle werden könnte. Der bedauerliche Rückgang der Spenden für die Arbeiterheimstätten legt die Vermutung nahe, daß unsere Mitarbeiter nicht mehr mit derselben Energie wie früher für diesen Sammelzweig Propaganda machen. Wie in unserer Besprechung der Ergebnisse des Jahres 1913 dargelegt, ist die Errichtung von Arbeiterhäusern nicht bloß für Jemeniten, sondern auch für Aschkenasim ein dringendes Erfordernis. Aber auch die Jemeniteneinwanderung nach Palästina dauert fort und erheischt gebieterisch ein Eingreifen des Nationalfonds. Die Eintragungen ins Goldene Buch erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, was auch schon daraus hervorgeht, daß in den zweiten Band des Goldenen Buches — ein Meisterwerk des „Bezalel" — bis heute 325 Eintragungen erfolgt sind. Den Eingetragenen wurde eine Reproduktion des besser Uryschen Bildes „König David“ als Diplom übermittelt. An dem Ertrag der Sammelbüchsen läßt sich erkennen, daß dies wichtigste Sammelmittel des N. F. bei sorgsamer Pflege noch bedeutend höhere Summen einzubringen vermag. Das wird sich voraussichtlich schon in der nächsten Statistik ausdrücken, wo die Wirkung der hoffentlich überall pünktlich und vollständig durchgeführten Büchsenleerung von Chol Hamoed Peßach sichtbar sein wird. Die Baumspende wird, wie wir überzeugt sind, anläßlich Herzls zehnten Tode stags ganz besondere Förderung erfahren. Auch bürgert sich die Sitte, am Jahrzeittage einen Baum auf den Namen des Verstorbenen zu stiften, immer mehr ein. — Im abgelaufenen Vierteljahr hat die Agitation für den Genossenschaftsfonds erneut eingesetzt. Das wird ziffernmäßig vor allem bei Amerika zum Ausdruck kommen, wo Herr Dr. Franz Oppenheimer in den letzten zwei Monaten für die Siedlungsgesellschaft propagandistisch tätig war. Aber auch Rußland, das früher für den Genossenschaftsfonds fast gar nichts beigesteuert hat, wird auf die Dauer hinter den anderen Ländern nicht zurückstehen wollen. — Es ist unseren Freunden nicht neu, daß wir in diesem Jahre mehr als eine Million Mark brauchen werden, wenn wir auch nur den wichtigsten Aufgaben, die in Palästina an uns herantreten, genügen sollen. Leider müssen wir gestehen, daß die Sammlungen nicht in demselben Tempo fortschreiten, wie unsere Siedlungstätigkeit in Palästina es erheischt. Deshalb müssen wir un., immer wieder an unsere zahlreichen Vertrauensmänner mit der Bitte wenden, unablässig um die Hebung unseres Volksschatzes bemüht zu sein und alle Möglichkeiten auszunutzen, die uns unserem großen Ziele näher bringen. Mögen unsere Freunde auch in den Sommermonaten, wo die zionistische Betätigung im allgemeinen schwächer ist, an ihren Wohnorten und auf Reisen, besonders auch während des Ferienaufenthaltes, darauf bedacht sein, den Nationalfonds zu mehren und zu stärken. Spenden-Ausweis der Landessammelstellen Deutschland. (Adresse: Max Wollsteiner, Berlin- Charlottenburg, Roscherstr. 5.) V, m 27. März bis 3. Ap il d. J>. engrgancen und in N'. 14 der „Jüdischen Rundschau1detailliert ausgewicse.i . . Galizien. (Adresse-. Dr Gerschon Zipper, Lemberg, Smotkaplatz 1. Für Geldsendungen: Kredit Union, für Keren Kajemeth Lejisro 1 Lemberg. Postscheckkonto 98605). Vom 1.—7. Apr 1 d. Js. ein gegangen und in Nr 9 des , Jüd. Tagblatts“ (Beilage) detailliert ausgewiesen.Kr. 1551.64 — Holland. (Adresse: J. Hertzberger, Groningen). Vom 13. Februar bb 27. Mär/ d. Js. eingegangen und in den Nr. 4—7 des „Joodsche Wächter“ detailliert ausgewiesen.Hfl. 416.23 — Russland. (Adresse: Justizrat Dr. M. J. Bodenheimer, Köln, Hansahaust Vom 6. bis ll. April d. Js. eingegangen und in Nr. 13 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen. Palästina. Im Monat Februar d. Js. eingegangen und in Nr. 14 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen .Frs. 502.95 — Südafrika. (Adresse: South African Zionist Federation c /o. Mr. B. J. Chaimowitz, Johannesburg, P. O. Box 18.) Vom 1. bis 28. Februar d. Js. eingegangen und in Nr. 63 des „Zionist Record“ detailliert ausgewiesen ...... L 27.6 10 — JL 2013.05 „ 1311 14 703.43 „ 3650.58 „ 407.39 „ 557.75 Argentinien. (Adresse: Comite Central del Partido Sionista en Argentina, Buenos-Aires. Sarmiento 2086). JC 127.17 sowie 4 P. L. D. C. Shares . . JC. 127.17 Türkei. Durch M. Gorodichze, Konstantinopel, Deutsche P. st Allgemeine Spenden: durch Benjaminoff Ps. 16.— — JL 2.80. Baumspende: H. Freymann a. d. N. von Frau Dr. Katz 1 Baum; am 1. Sederabend bei Frau Ron ja Abraham gestiftet: a. d. N. von Abraham Dotnowski, von Moritz u. Abraham Dotnovvski, von Moritz u. Ron ja Abraham, von Frl. Lea Rubin Mandelblatt; Ascher Mallach a. d. N. seines Schwagers Dr. Israel Auerbach je 1 Baum, zus. 5 Bäume — M. 30.—.insges. „ 32.80 Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds in Köln: Melbourne: Allgemeine Spende: U. Richardson £ 5.— M.\ 02 — Rzeszow: durch Leo Birmann 1 Baum a. d. N. von Herrn u. Frau Loresko .... Kr. 7.20 — „ 6.08 Melbourne: U. Richardson für N.-F.-Marken £ 2— „ 40.80 Enschede: J. Kan Szn. anl. seiner Anwesenheit im Hauptbureau für N.-F-Marken.„ 5.10