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Die Welt · 1912-12-20 · 51 (20.12.1912) · page 19

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
51 (20.12.1912)
Date
1912-12-20
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 51 DIE^ELT 1605 und Rußland eiligewanderten Juden) bestimmt. Der Besuch dieser Konzerte, insbesondere des dritten, ließ leider zu wünschen übrig. Den Anwesenden wurde auch diesmal hoher künstlerischer Genuß zuteil, für welchen sie durch lebhaften Beifall dankten. Bächereinlauf Die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien, Im Aufträge der historischen Kommission der israelitischen Kultusgemeinde in Wien bearbeitet von Dr. Bernhard W a c h s t e i n. Mit 202 Textabbildungen, 15 Tafeln und einem Friedhofsplane. 1. Teil 1540 (?) bis 1670. Wien und Leipzig, Wilhelm Braumüller, k. u. k. Hof- und Universitätsbuchhändler. 1912. Volksschriften über die jüdische Religion. Herausgegeben von Dr. J. Z i e g 1 e r- Karlsbad. I. Jahrgang, I. Heft: Die Religion der Propheten. Von Dr. Max Wiener- Stettin. — II. Heft: Pharisäer und Sadduzäer. Von Dr. Rudolf Leszynsky - Berlin-Grunewald. Frankfurt am Main, J. Kauffmann. 1912. Denkmäler jüdischen Geistes. Herausgegeben von Dr. B. May und J. B. Levy. 1. Band: Moses Mendelssohn. Eine Auswahl aus seinen Schriften und Briefen. Verlag von J. Kauffmann, Frankfurt a. M. 1912. Jüdische Sprichwörter. Herausgegeben von Dr. Arthur Landsberger. 1912. Ernst Rowohlt Verlag, Leipzig. Schaffsteins Grüne Bändchen: Beim roten Halbmond vor Tripolis. Reiseerlebnisse von einer Fahrt ins türkisch-italienische Kriegsgebiet. Von Dr. Felix A. T h e i 1 h a b e r, Berlin. Verlegt bei Hermann u. Friedrich Schaffstein in Köln a. Rh. 1912. Die staatskirchenrechtliche Stellung der israelitischen Religionsgemeinden und sonstigen israelitischen Religionsverbände Süddeutschlands. Von Dr. Ludwig Berliner. Frankfurt a. M., J. Kauffmann. 1912. Die jemenitischen Juden. Von Jehoschua F e 1 d m a n n , Jaffa. 1.—20. Tausend. Verlag des Hauptbureaus des Jüdischen Nationalfonds, Köln a. Rh., Neumarkt 33. Der zionistische Student. Flugschrift des K. Z. V. (Kartell Zionistischer Verbindungen), ln Kommission beim jüdischen Verlag, Berlin. 1912. Die jüdischen Kolonien Palästinas. Von Jesaias Preß. Mit einer Karte. Leipzig, J. C. Hinrichs’sche Buchhandlung. 1912. 35. Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest für das Schuljahr 1911 — 12. Vorangeht: Die jüdische Ehescheidung und der jüdische Scheidebrief. Eine historische Untersuchung. Zweiter Teil. Mit zwei Faksimiles Von Prof. Dr. Ludwig Blau, Budapest. 1912. Joel Gern. Der Werdegang eines jüdischen Mannes. Von K o p i. Frankfurt a. M., Verlag von J. Kauffmann. 1912. Agudath Jissroel. Rede, gehalten am zweiten Tage des Sukkothfestes 5673 von Rabbiner Dr. J. Horowitz. Frankfurt a. M., 1912. Druck von M. Lehrberger & Co. Schluß des redaktionellen Teiles Eingegangen bei der Administration der „Welt": Für das Israelitische Museum in Jerusalem: H. Braude, München.. . . . ,U. 5.— Für die Tachkemonischule in Jaffa: J. Kling Montreal.. .... ./L 4.18 Für den Bezalel: von Herrn Hertzberger, Groningen.Hfl. 5.48 Bei dem Jewish Colonial Trust, London sind eingegangen: Für den Bezalel: per J. N. F. Bureau for Amerika ....... Doll. 3.25 sind eingegangen: Bei dem Unterzeichneten gingen ein durch Herren Salmanowitz & Co. in Riga : Mitgliedsbeiträge: B. Resnikovv Rbl. 2.—, J. M. Schapiro 2. , S. S. Jakobsohn 3. , Roh. Friedmann 2.—, Isak Blumberg 2.50, A. J. Jakobsohn 5. , Gutmann Himmelhoch 2.--. Spenden: M. Schechter Rbl. 0.50, Jehude Lewin 1. , L. M. Glückmann 2. , Consul J. Thron 2. . Ferner durch Herrn M. Heinrich Schein in Ualatz: Jüdische Gemeinde Lei 100.- , Loge B. B. 62.50, M. B. Haimovici 5.—, M. H. Schein 5. , M. Kahaue 5.—-, Josef Blumenfeld 10.—, Moses Gold 5.—, Frati Hirschensohn in Jasi 20.- , Verein Enei Zion 'n P. Hoi ei 19.10, D. Samsony nachträglich für 1911 10.—, P. Daniel in Piatra N. nachträglich für 1911 5.—, M. Z. Catz und Hona Askenasy in Piatra N. nachträglich für 1911 5.—, für 1912 5.—, Salomon Drimer in Piatra N. nachträglich für 1912 10.—. Bertrand Hamburg, Schatzmeister des Vereins „Bezalel". Die neue Wimderquelle von Fürth in Bayern. Kaum 2 Jahre sind es, seitdem die König-Ludwig-Quelle in Fürth i. Bm welche durch jahrelange Bohrungen nach Fohle in einer Tiefe von 35S Metern entdeckt worden ist, eröffnet wurde Heute, nach dieser kurzen Zeit, ist sie durch ihren Reichtum an Kohlensäure, Kochsalz und erdig-sulfatischen Gehalt in der Lage, derartig fabelhaft günstige Heilerfolge gegen Gallenstein, Zuckerkrankheiten, Verdauungsstörungen, Leber- Kongestionen, Gicht und Fettsucht aufzuweisen, dass der Besuch derselben für die Trinkkur in der Saison 1912 die stattliche Zahl von 65 000 Personen gezeigt hat. Im Laufe dos Winters 1012/12 wurden Badeeinrichtungen, affen Anforderungen der Neuzeit entsprechend, errichtet, so dass seit dem 1. Mai dieses Jahres Thermalbäder, Soolbäder, Moorbäder, Stromsprudelbäder(welch letztere seit kurzer Zeit in Bad Nauheim nur mehr in beschränktem Masse zu bekommen sind) abgegeben werden. Diese erfreuen sich eines derartigen Zuspruchs, dass seit 1. Mai nicht weniger als 120(0 natürliche kohlensanre Thermal- und Moorbäder (Moor a. d. Böhn) verabfolgt wurden. Dabei ist die Direktion bemüht, den Platz, woselbst sich die Quelle mit ihrer Wasserwärme von 22° Celsius befindet und der abseits der Städte Fürth und Nürnberg in einer herrlich gelegenen Mulde des Pegnizfcales liegt, zu einem grossartigen Kurpark auszugestalten, der hinter keinem anderen Kurplatz an Schönheit zurückstehen wird, sobald die Verbindung mit dem idyllisch gelegenen Stadtpark von Fürth bewerkstelligt, ist. Dadurch bietet sich den Kurgästen Gelegenheit zu prachtvollen Spaziergängen. Ausserdem können die Gäste, wenn sie Abwechslung lieben, während ihres Kuraufenthaltes durch Trambahn leicht die Städte Fürth und Nürnberg besuchen, um daselbst das Leben und Treiben und die historischen Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Nicht minder ist durch die hübsche Umgebung Gelegenheit geboten, Ausflüge nach der historischen, „Alten Veste“, nach Dutzendteich mit herrlichem, neuangelegtem Tierpark, Schmausenbuck usw. zu machen, sodass es dem Heilungsachenden an Unterhaltung und Abwechslung nicht mangelt. Was jedoch zuvörderst verdient, die Quelle bekannt zu machen und deren Unternehmer aus Dankbarkeit zu unterstützen, sind vor allem die wunderbaren Heilerfolge, welche die Quelle in der kurzen Zeit ihres Bestehens schon gezeitigt hat Es kann deshalb den Herren Aerzten nicht genug empfohlen werden, sich für die König-Ludwig-Qu eile zu interessieren und sich Prospekte kommen zu lassen. Zur Aufnahme der Kurgäste sind nicht allein in Fürth und Nürnberg viele Hotels vorhanden, sondern auch solche in direkter Nähe der Quelle neu erbaut, denen so manche noch folgen werden. Ebenso ist für orthodoxe Juden Gelegenheit vorhanden, mit Hilfe der Fürther und Nürnberger israelitischen Restaurants streng koscher leben zu können. WMUW m^ms»mßMvmss’ä mm mm. ^TOlkWEI —■ uin i i n11 i WMWM MM ®iÄ| MWADM Wm. mm *v\ -nmm Wm MUmmmirjm* „GOLD" DIE NEUE SCHOKOLADE HEINZ HEINRICHS

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