Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 16 (1912)
- Issue
- 46 (15.11.1912)
- Date
- 1912-11-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
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Nr. 46 1433 herigen Erfolge unserer Tätigkeit in Palästina. Die Zuhörer spendeten seinen Ausführungen überaus warmen Beifall- Auf speziellen Wunsch des Referenten wurde eine Debatte über den Vortrag zugelassen. Oberrabbiner Universitätsdozent Dr. Eisler und Dr. L ö b I brachten verschiedene Einwendungen vor. Ihnen antwortete Herr Generaldirektor Friedrich Groß und Herr Dr. Kahan, der in seiner schwungvollen Schlußrede die Anwesenden aufforderte, sich der zionistischen Bewegung anzuschließen. Seine Worte fanden entsprechenden Widerhall. Eine große Anzahl der Anwesenden meldeten ihren Beitritt an, und wählten bis zu der in einigen Tagen stattfindenden endgültigen Konstituierung der Ortsgruppe ein vorbereitendes Komitee, dem u. a. der Präsident der neologen Kultusgemeinde, Herr Sigmund Neuberger, die Herren Dr. Theodor Fischer und Sigmund Kolin vom Vorstand der orthodoxen Kultusgemeinde, Herr Generaldirektor Friedrich Grosz und andere angehören. Da die führenden Kreise des Judentums dieser wichtigen Stadt sich für unsere Bewegung betätigen wollen, wird es hoffentlich nicht schwer fallen, auch die anderen Gemeinden der siebenbürgischen Landesteile mit dem Hinweise auf die Stadt Kolozsvär für unsere Bewegung zu gewinnen. Unseren neugewonnenen Gesinnungsgenossen und speziell dem Studentenverein „Esra“ liegt nun die Aufgabe ob, sich stramm zu organisieren. Wenn sie auch weiterhin mit dem Eifer arbeiten werden, welchen sie bei den Vorarbeiten bekundeten, werden sie ihrer Aufgabe gewachsen sein. Schweiz Basel. Hier wohnen zirka 60 aus dem Osten eingewanderte jüdische Familien. Leider nahm sich bis heute niemand die Mühe, diesen dem Zionismus leicht zugänglichen Teil der hiesigen jüdischen Bevölkerung in einem Verein zu organisieren. Nunmehr ist die Gründung eines Vereins „Zion“ zustande gekommen und zwar durch die Gruppe zionistischer Studenten aus Rußland an der Baseler Universität. Unser Gesinnungsgenosse Herr Telephonchef Moritz Levy aus Liestal referierte vorigen Sonntag über „Die jetzige Lage der Juden in der Diaspora und die einzig mögliche Abhilfe“. Daß Herr Levy den Anwesenden aus dem Herzen gesprochen hat, bewies der Beifall und der sofortige Beitritt von ca. 30 Mitgliedern. Zum Vorsitzenden des neuen Vereins (wurde Herr cand. med. M. P e k e r gewählt. Griechenland Volo. Vor kurzem hatten wir die Ehre, Herrn D. J. Pardo (München), einen eifrigen Zionisten, der geschäftlich unsere Stadt besuchte, in unserem Verein „Poale Sion“ begrüßen zu können. Auf unsere Veranlassung war Herr Pardo auch so liebenswürdig, einen Vortrag über den Zionismus im Altertum, im Mittelalter und in der Gegenwart sowie über die zukünftigen Richtlinien unserer Bewegung zu halten. Der Vortrag wurde in der Synagoge gehalten und war sehr stark besucht. Wir wollen hierdurch nochmals Herrn Pardo für seine Rede danken. England Manchester. Eine Gedächtnisfeier für den verstorbenen Leon Hamburger wurde am 3. November von der Youn g Men’s Zionist Society veranstaltet. Der Vorsitzende, Mr. M. S i 1 v e r s t o n e , gedachte in beredten Worten der Verdienste des Verstorbenen um die zionistische Sache. Auf Veranlassung von Mr. M. Bernstein wurde beschlossen, zur Erinnerung an den Verstorbenen eine Anzahl Oelbäume im Herzlwald zu pflanzen. Am 1. November sprach Mr. H. E. Carp in der Zion Hall über „Poale-Zionismus“. Liverpool. Am 3. November fand eine Versammlung der G i r l ’ s Zionist Lea g u e und der J u n io r Zionist Association in der Zionist Hall statt. Mr. Bertram B. B e n a s hielt einen Vortrag über „Die Bedeutung der Jugendbewegung für die Erhaltung des Judentums“. Leeds. Mr. I. Flax hielt am 3. November in der Zionist and Hebrcw Literary Association einen Vortrag. Miß Marie Fish wurde zur Ehren-Schriftführerin der Ladies' Zionist Association gewählt. London. Am 3. November sprach Mr. I. Mark in der Zion Hall über „Die christlichen Vorläufer des Zionismus“. Eine Zionistische Nur ein sehr kleiner Teil der Vereine und Vertrauensmänner hat bisher die Listen der Vereinsmitglieder und Schekelzahler eingeschickt. Wir möchten daher nochmals alle Gesinnungsgenossen dringend bitten, unserer Aufforderung um Einsendung der Listen raschestens nachzukommen, da hiervon Zentral-Kartothek die baldige Einrichtung der Zentral-Kartothek abhängt. Vorgedruckte Formulare nach dem unten stehenden Schema haben wir allen Vereinen und Vertrauensmännern direkt zugesandt; weitere Exemplare stehen auf Wunsch zur Verfügung. Das Zionistische Zentralbureau. Se-mdel Name Vereins- Mitglied Schekel- Zahler Beruf Adresse Evtl. Bemerkungen über zionistische etc. Interessen / / uffypen /ect l