Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 16 (1912)
- Issue
- 27 (5.7.1912)
- Date
- 1912-07-05
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 27 DIEXaKELT: 823 M. Für das Lewinski-Lehrerseminar: per J. N.-F. Wien............ Für die Tachkemoni-Schule: per J. N.-F. Wien.............M 4.85 —.72 Direkt umsteuerbare Bootsmotoren. Die folgende Abbildung zeigt einen deutschen, direkt umsteuerbaren Bootsmotor, den die Cudell-Motoren-Werke in Berlin herstellen. So viele Motorenfabrikate auch heutzutage schon vorhanden sind, so wenige gibt es, die als reine Lastmotoren dienen können. Die meisten Maschinen sind nach den Bedürfnissen des Sportbetrieb es gebaut, also mehr für kurze, gelegentliche — wenn auch intensive — Arbeit geeignet, als für unausgesetzte Dauertätigkeit. Aus diesem Grunde hatte bisher der Motorbetrieb noch einen unerschütterlichen Konkurrenten im Dampf- und Schleppbetrieb, trotz dessen schweren Kosten. Nur schwer gebaute, langsamlaufende Bohölmotorei), wie der abgebildete, ermöglichen einen ernsthaften Wettstreit und bei diesem führt man für die Dampfmaschine deren bekanntere und einfachere Bauart an, für die Motoren den niedrigeren Preis, die Raumersparnis, die vielmal bequemere Herbeiscbaffung und Handhabung des Betriebsstoffes (Rohül statt Kohlen!), die grosse Betriebsbereitschaft und die Möglichkeit, für kleinere Fahrzeuge benutzt zu werden und diesen die bei Schleppbetrieb unvermeidlichen mörderischen Zeitverluste zu ersparen. Bei der einfacheren Bauart der Dampfmaschine hat man besonders hervorgehoben, dass diese nach rechts und links laufen könne und deshalb kein Wendegetriebe nötig habe, während die Motoren eines solchen bedürften. Diesen allerdings wesentlichen Vorteil macht nun der abgebildete direkt umsteuerbare Cudell-Motor nichtig, da auch er ganz wie eine )ampfmaschino durch einfache Umschaitung seine Drehrichtung verkehren ann. Das Umsteuerungsprmzii> ist äusserst einfach: Ein Hebel wird boätigt und dies hat zur Folge, dass die Rohölzufuhr unterbrochen wird und;er Motor seinen Gang verlangsamt, und wenn er dann schliesslich zuückpendeit, erhält er automatisch genau im richtigen Augenblick eine ieue, sehr verstärkte Einspritzung, die ihn zwingt, die provisorische Rück- A'ärtsbewegung dauernd zu verfolgen. Dabei erfordert die verstärkte!Einspritzung keine zweite Einspritzpumpe, wie man zunächst denken ollte, sondern geschieht durch die gewöhnliche, stets im Betrieb gewesene, \ as wiederum ein Zeichen für die Einfachheit der ganzen Maschine ist. 1s Betriebsstoff sind verwendbar: Petroleum, Kerosin, Paraffinöl. Naphta, -asöl, Mazout, Röhöle aller Art. Der Verbrauch ist 0,2 bis 0,5 kg pro 4S.~Stunde, entsprechend der Kraft und dem Brennstoff. Wichtig! Die Aufschnitt-Schneidemaschinen „Westfalia" ior weltbekannten Firma 6raff & Stein, G.m.b.H., Witten-Z-(Ruhr), haben sich n vielen Tausenden von Fleischerei-, Aufschnitt- und Delikateßgeschäften, lotels, Pensionaton, Anstalten usw. eingeführt und aufs beste bewährt. fHese Maschinen sind leistungsfähig, zweckmäßig und preiswert. Jeder, ■1er die Anschaffung einer Aufschnitt - Schneidemaschine beabichtigt, sollte sich in seinem eigenen Interesse erst über die durch all? Metzgereiartikol und Eisenwaren-Handlungen erhältliche „Westfalia" informieren. Sie ist eine Maschine, welche wirklich"das leistet, was man von einer guten Aufschnitt-Schneidemaschine nur verlangen kann: Sie schneidet sämtliche Sorten Wurst, Rauchfleisch, Zunge, Braten, Käse, Gremuse und dergleichen so fein und gleichmäßig, wie es mit dem 'M " N^1' ^'^/iiiifäiiii^^i,ii,•* Nr. 1. Westfalia A1/* Schnittbreite 11 cm. Preis 19 — Mk. Handmesser überhaupt nicht möglich ist. Sie ist zu jeder Zeit für alle Sorten Aufschnitt gebrauchsfähig, erspart daher Zeit und Arbeit und ermöglicht prompteste Bedienung der Kundschaft. Die Handhabung erfordert keine Uebung. Der Schnitt ist durchaus glatt und die Scheibendicke ist mittelst Stellhebels beliebig zu regulieren. Abfall entsteht bei Benutzung der „Westfalia" nicht, alles kann bis zum letzten Stückchen aufgeschnitten werden. Die Maschine arbeitet leicht, völlig geräuschlos und sicher. Das kräftige Kreismesser ist leicht zu schärfen und instand zu halten. Alle Teile, welche mit den Fleisch- und Wurstwaren in Berührung kommen, sind gut emailliert und dekoriert, das Schneiden mit der Maschine ist daher proper und appetitlich. Die „Westfalia" bildet ein Schmuckstück für jeden Laden und macht sich bei den geringen Anschaffungskosten auch in kleineren Geschäften und Wirtschaitsbetrieben schon in wenigen Tagen bezahlt. — In allen Haushaltungen besteht seit Jahren das Bedürfnis nach einer guten, brauchbaren, kleinen Aufschnitt-Schneidemaschine. Diesen Zwecken soll die vorstehend unter Nr. 1 abgebildete Maschine dienen; sie schneidet sämtliche Sorten Wurst, kleinere Rollschinken, Braten, Käse, Gemüse usw. Die Maschine ist kräftig und gefällig ausgeführt und gereicht jeder Küche zur Zierde. — Die beistehende Type Ii ist das Beste und Einfachste, was in Aufschnitt-Schneide- Nr. 3. Westfalia 2. Schnittbreite 17 cm. Preis 110 Mk. Messerabziehstein 1,25 Mk., Verpackung 2,— Mk. Ölkännchen, Schraubenzieher und Eleischbrettchen werden zugegeben, maschinen mit horizontal laufendem Messer gebaut werden kann; die Leistungsfähigkeit ist unbegrenzt. Selbst Rotwurst, Sülze und andere weiche Wurst- und Fleischsorten können glatt, sauber und exakt auf diesen Maschinen geschnitten werden. Die Konstruktion ist äußerst einfach und solide. Störungen an den Maschinen sind ausgeschlossen, sie arbeiten nach Jahren noch genau so gut wie zuerst. Für Aufschnitt- und Delikateßgeschäfte, Hotelküchen, Kasinos, Pensionate, Anstalten, Seedampfer usw. ist die Aufschnitt-Sohneidemaschine „Westfalia" unentbehrlich. Den ersteren dient sie zur schnellen und guten Bedienung der Kundschaft und somit zur Ausdehnung dos Geschäfts; den letzteren bringt sie, abgesehen von der Arboitserleichterung, direkte pekuniäre Vorteile durch die bessere und sparsamere Ausnutzung des Schneidgutes. Eine Vergeudung ist infolge des gleichmäßigen glatten Verschnittes mit der Maschine direkt ausgeschlossen; Abfall entsteht überhaupt nicht; es kann daher leicht zirka 25 bis 30 Prozent an Aufschnittmaterial gespart werden, ohne daß dabei die Konsumenten zu kurz kommen. t , »1 . i' i KONFITÜREN S-i PACKUNG für Pralines, Katzenzungen, Mokkabohnen Ueberau zu haben SCHOKOLADEN M— N —V Milch Nuss Vanille Die Drei Neuen Edelschokoladen BERLIN Dresden 1911: Kgl. Sächs. Staatspreis