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Die Welt · 1912-04-19 · 16 (19.4.1912) · page 17

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Journal
Die Welt
Volume
16 (1912)
Issue
16 (19.4.1912)
Date
1912-04-19
Page
– (sequence 17)
Language
German
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sehen Gutachten und Dokumenten" (Schluß) vom Heraus-v geber; „Das Land Kanaan vor der Eroberung durch die Israeliten" von S. Raphaeli; „Familienrollen über historische Ereignisse in palästinensischen Gemeinden und Familien" von Josef Mejuchas; „Palästinensische Ortsnamen in der rabbinischen Literatur" vom Herausgeber; Erläuterung verschiedener Bibelstellen auf Grund der palästinensischen Landessitten von J. B. Jehuda; „Die jüdische Expedition zur Erforschung des Toten Meeres1' vom Herausgeber; „Studien über biblische Ortsnamen" von Ch. Hirschensohn; einen Aufruf des sephardischen Rabbinats von Jerusalem aus dem Jahre 5597 (1837), mitgeteilt vom Herausgeber; „Ueber den jerusalemischen Amoräer R. Mani" von Prof. W. Bacher; Besprechung des Artikels „Münzen" in Eisensteins hebräischer Enzyklopädie von S. Raphaeli, ferner, verschiedene kleinere Beiträge und Notizen. Es wäre zu wünschen, daß die überaus anerkennenswerten Leistungen des Herrn Luncz im Kreise der Palästinafreuinde und der Förderer hebräischen Schrifttums endlich nach dreißig Jahren die verdiente Würdigung fänden und es ihm insbesondere ermöglicht würde, sein großes Unternehmen, die kritische Edition des jerusalemischen Talmuds, in gedeihlicher Weise zu vollenden. M. Z. * Zettschrift „Palästina" Die Zeitschrift „Palästina", das bereits im IX. Jahrgang stehende Zentralorgan für die jüdischen Palästinabestrebungen, ediert soeben ein Doppelheft (März-April), welches dem Jüdischen Nationalfonds aus Anlaß seines 10jährigen Bestandes gewidmet ist. Das überaus reichhaltige und mit zahlreichen Illustrationen und Tabellen versehene Heft enthält eine Reihe von Artikeln über den Nationalfonds und die Fragen der jüdischen Kolonisation Palästinas. A. Böhm (Wien) gibt in einem Artikel über die „Bedeutung des Jüdischen Nationalfonds" eine übersichtliche Zusammenstellung der bisher vom J. N.-F. geleisteten Tätigkeit, die er nach ihrer Bedeutung würdigt. Hugo Schachtel >r (Breslau) erzählt unter dem Titel: „Ein historischer Rückblick" die Geschichte des J. N.-F. von der ersten Anregung durch Prof. S c h a p i r a angefangen. Dr. E.Zweig gibt unter dem Titel: „Aus der Statistik" eine Uebersieht über die Sammelstelle des J. N.-F. und ihre Resultate, der zwei äußerst instruktive Diagramme beigegeben sind. Dr. Artur Ruppin (Jaffa) erörtert in einem Aufsatz „Die Landarbeiterfrage in Palästina", welche bekanntlich das, kardinalste Problem der jüdischen Kolonisation darstellt. Er entwickelt ein System, das nach den bisherigen praktischen Erfahrungen geeignet wäre, den besitzlosen ostjüdischen Proletarier langsam zum eigen wirtschaftenden Landwirt aufsteigen zu lassen, wobei natürlich die Mithilfe der nationalen Institutionen im Anfang nicht zu entbehren ist. In einem weiteren Aufsatz stellt das von Dr. Ruppin geleitete Palästinaamt einen Plan auf, wie der Jüdische Nationalfonds mit anderen Kolonisationsgesellschaften zweckmäßig zusammenarbeiten kann. Joschua Feldmann hält in einem Artikel über „Die Ansiedlung der Jemeniten" die Beihilfe des J. N.-F. zu dieser wichtigen Arbeit für dringend nötig. Die Juden, welche aus Arabien nach Palästina strömen, stellen ein überaus nützliches Element für die Kolonisation dar, weil sie an Klima und harte Arbeit gewöhnt sind und den Arabern an Genügsamkeit nicht nachstehen. Dr. Ernst Müller (Wien) schildert in seinem Artikel „Auf nationalem Boden" überaus anziehend, welches Bild die Nationalfondsfarm Ben- Schamen früher geboten hat und wie es jetzt dort aussieht. Dr. Chwolles schreibt über die in Palästina einzuführende Bienenzucht, Direktor Auhagen über die Haltung des Milchviehs usw. Die Nummer enthält auch die üblichen reichhaltigen Rubriken: Miscellen, Nachrichtenschau, ßücherbesprechungen usw. Eine Reihe wohlgelungener Abbildungen unterstützen den Text auf das wirksamste. Die Zeitschrift, deren Abonnement sich sehr empfiehlt, kostet nur 3 Kr. (3 M.) pro Jahr. Ihre Adresse ist Wien, IX., Türkenstraße 9. Schluß des redaktionellen Teiles Eine praktische fahrbare Motor-Pumpe In den Kolonien und Uebersee benötigt man vielfach eine einfache motorisch betriebene Pumpe zum Be- und Entwässern von Ländereien, Wiesen, Pflanzungen, Plantagen usw. Von dieser Pumpe verlangt man, daß sie leicht von einem Ort zum anderen zu transportieren ist, daß sie billig und einfach arbeitet, dauerhaft gebaut ist, und dies alles bei mäßigen Anlagekosten. Alle diese Anforderungen erfüllt die neue Deutzer fahrbare Motorpumpe, Marke „Ceres". Sie dürfte sich deshalb bald ein weites Feld erobern. Die Deutzer fahrbare Motorpumpe, Marke „Ceres", besteht aus einem stehenden Deutzer Motor, Modell CM, für den Betrieb mit Benzin, Petroleum usw., der auf einem niedrigen eisernen Handwagen aufgebaut ist. Auf dem Wagengestell ist vorne -ine Kreiselpumpe untergebracht, die mittels Riemen vom Motor angetrieben wird. Zwischen Motor und Pumpe steht auf dem Wagen ein kleiner schmiedeeiserner Behälter, der das für die Kühlung des Motorenzylinders nötige Wasser enthält. Der Motor pumpt vermittels einer von ihm selbst betätigten kleinen Pumpe das Wasser aus diesem Behälter und drückt es durch den Kühlwassermantel, von wo aus es zum Wasserbehälter zurückfließt. Auf diese Weise wird für eine sorgfältige Kühlung des Motorenzylinders bei geringem Wasserverbrauch gesorgt. Direkt unter dem Motor ist im Fahrgestell der Brennstoffbehälter angebracht, aus dem der Motor selbsttätig seinen Brennstoff dem Vergaser zuführt. Hinten in dem Wagengestell ist ein Werkzeugkasten eingelassen, der zur Aufbewahrung des Werkzeuges, wie Schraubenschlüssel, Oelkanne usw. dient. Weitere Auskunft erteilt die Gasmotorenfabrik Deutz in Cöln-Deutz. KONFITÜREN S—i PACKUNG fUr Pralines, Katzenzungen, Mokkabohnen Ueberau zu haben BERLIN SCHOKOLADEN M— N —V Milch Nu83 Vanille Die Drei Nauen Edelschokoladen Dresden 1911: Kgl. Säch8. Sfaatsprei8

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