Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 15 (1911)
- Issue
- 49 (8.12.1911)
- Date
- 1911-12-08
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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1332 DIE LT Nr. 49 Unsere geehrten Abonnenten, deren Bezugszeit am 31. Dezember 1911 abläuft, bitten wir die Abonnementserneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung eintritt. Den Beziehern in Deutschland und Oesterreich-rngarn werden wir Zahlkarten bzw. Posterlagscheine zugehen lassen, die wir zur kostenlosen Ueberweisung der Abonnementsbeträge zu benutzen bitten. Aus alten übrigen Ländern können die Abonnementsbeträge per Postanweisung, Schecks auf europäische Banken oder per eingeschriebene Briefe überwiesen werden. Jedes abgelaufene Abonnement, das bis spätestens 31. Dezember 1911 nicht ausdrücklich abbestellt wird, betrachten wir als erneuert. Bestellungen auf Einbanddecken für den Jahrgang 1911 der „Welt44 werden schon jetzt entgegengenommen. — Preis einer Einbanddecke inkl. Porto und Verpackung Mark 2.50. Auch im Jahre 1912 werden wir jede Woche eine Anzahl von Exemplaren der ./Welt'*' auf holzfreiem Papier herstellen lassen. Wir empfehlen unsern geehrten Lesern, insbesondere aber allen Yeremsbibliotheken. Archiven usw. den Bezug dieser besseren Ausgabe der „Welt". — Diese Ausgabe kann selbstverständlich nur an ganzjährige Abonnenten geliefert werden und kostet für Deutschland und Oesterreich-Ungarn M. 18.— pro Jahr „ alle übrigen Länder.......„ 24.— „ „ Der gebundene Jahrgang 1911 kann ab Januar zum Preise von Mark 25.- bezogen werden. — Wir empfehlen insbesondere zu Geschenkzwecken die Anschaffung dieses Jahrganges. Verlag „Die Welt". Die seit mehr als 60 Jahren bestehende Firma Wwv. Joh. Schumacher, Maschinen- und Arrnaturenfabrik, Motallgiesserei, Köln a. Rh., stellt seit einigen Jahren als weitere Spezialität auch Apparate und Einrichtungen für autogene Sohweissung her. Den Bedürfnissen der Industrie entsprechen d werden verschiedene Grössen von Acetylen-Apparaten, und zwar trasnportable Apparate (Fig. 1), und stationäre Anlagen von 8—100 kg Carbidfullung und darüber ausgeführt. Erstere sind geeignet zur Schweißsung von Blechstärken bis 25 mm und besonders für kleinere Schlossereien, Klempnereien, Reparaturwerkstätten und auf Montagen zu empfehlen. Diese Apparate sind durchaus betriebssicher und sind Unfälle selbst bei grober Fahrlässigkeit so gut wie ausgeschlossen. Auf Wunsch kann auch ein eisernes Fahrgestell mitgeliefert werden, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sodass die Apparate laicht an die Arbeitsstelle transportiert werden können. Die stationären Aoetylen-Apparate sind vom Deutschen Acetylen- Verein geprüft und sämtlich nach dem System „Carbid in» Wasser" gebaut. Das Carbid fallt in einen grossen Wasserüberschuas, so dass eine Nachvergasung, Ueberproduktion von Gas oder unzulässige Erwärmung selbst bei stärkster Beanspruchung gänzlich ausgeschlossen ist. Fig. 1. Die ortsfesten Acetylen-Apparatd sind sowohl für autogene Schweissapparate als auch für Beleuohtung glöich gut geeignet, und können damit je nach Grösse des Apparates Wohnhäuser, Hotels, Villen, ganze Fabriken oder kleine Ortschaften beleuchtet werden. Die Bedienung dieser Apparate ist so einfach, dass dieselben von jedem Laien bedient werden können. Ein wiohtiger Bestandteil der autogenen Schweissanlage sind die Sohweissbrenner, und ist ein gut funktionierender und sparsam arbeitender Schweissbrenner von grösster Wichtigkeit. Fig. 2. Die Brenner der Firma Schumacher zeichnen sich durch äusserst solide Ausführung, sowie eine leichte, gefällige Form undgrösste Sparsamkeit im Gasverbrauch aus. In neuer Zeit hat man auch das Leuchtgas für die autogene Sohweissung nutzbar gemacht, nachdem es gelungen ist, Brenner herzustellen, weiche eine gute Mischung des Gases mit Sauerstoff erzielen. Das Leuchtgas mischt sich viel schwerer mit dem Sauerstoff als das Acetylen, und sind daher für dieses Verfahren besonders konstruierte Brenner erforderlich. Die Brenner der Firma Schuma^hir besitzen eine durch deutsches Reichspatent geschützte Misch Vorrichtung, so dass dieselben auch in dieser Hinsicht das Beste darstellen, was sich zurzeit auf dem Markte befindet. Im übrigen eignet sich das Leuchtgas-Sauerstoffverfahren eher zur Sohweissung von Materialien mit niedrigerem Schmelzpunkt, z B. Kupfer und seine Legierungen, Aluminium usw. Zur Schweissung von Eisen ist dieses Verfahren weniger zu empfehlen, da die SchweissteUe nur eine geringe Festigkeit besitzt. Von grosser Wichtigkeit ist das Verfahren ausser für autogene ßchweissung auch für die Goldarbeiter-Induetrie zur Ausführung kleiner Hartlötungen usw. Desgleichen wird das Verfahren vielfach auch in der Glasindustrie angewendet, und hat die genannte Firma bereits zahlreiche Einrichtungen für die verschiedensten Zwecke geliefert. Der beste Beweis für die Güte des vorstehend beschriebenen Fabrikates ist neben zahlreichen Anerkennungsschreiben aus allen Kreisen der Industrie die Tatsache, dass die Firma noch auf jeder von ihr beschickten Ausstellung mit hohen Auszeichnungen bedacht wurde, u. a. wurde auch dieses Jahr wieder der Firma Wwe. Joh. Schumacher für die ausgestellten Schweissapparate auf der Krefelder Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung 19L2 die goldene Medaille verliehen. KONFITÜREN S-i PACKUNG für Pralines, Katzenzungen, Mokkaböhnen Ueberau zu haben SCHOKOLADEN M— N — V Milch Nuss Vanille Die Drei Neuen Edelsohokoladen BERLIN Dresden 1911: Kgl. Sächs. Staats preis