Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 15 (1911)
- Issue
- 43 (27.10.1911)
- Date
- 1911-10-27
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 43 DIE 3$0 ELT Einiges über die Pflege der Zähne und des Mundes Zu den ersten hygienischen Erfordernissen gehört bekanntlich eine sachgemäße Pflege der Zähne und der Mundhöhle. Die Pflege und die Erhaltung der Zähne bedingt in gewisser Beziehung eine Verlängerung der Lebensdauer. Die Zähne bilden einen ungemein wichtigen Bestandteil des Körpers; denn zu dessen Wohlbefinden gehört ein richtiges Funktionieren des Gebisses. Aber auch der Mundhöhle muß eine regelmäßige hygienische Pflege gewidmet werden. Wie es die Eingangspforte für viele ansteckende Krankheiten ist, so haben wir in ihren zahlreichen Buchten und Falten die Brutstätte schädlicher Bakterien, wenn wir die Mundhöhle nicht regelmäßig mit einem hierzu bestens geeigneten Mundwasser behandeln. Ein derartiges Mundwasser ist das Perhydrol-Mund wasser. Es hat sich innerhalb weniger Jahre die höchste, ungeteilte Anerkennung der für seine Beurteilung zunächst in Betracht kommenden Aerzte, Zahnärzte und Dentisten erworben. Das Perhydrol-Mundwasser ist ein auf streng wissenschaftlicher Basis beruhendes Mundwasser und kein Gemisch beliebiger Substanzen. Es ist eine drei Gewichtsprozente Wasserstoffsuperoxyd enthaltende, chemisch reine Lösung von Perhydrol, die nach besonderem Verfahren dauernd haltbar gemacht ist. Ihre spezifische Wirkung beruht darauf, daß ein Raumteil des Perhydrolmundwassers beim Gebrauche zehn Raumteile freien Sauerstoff entwickelt. Es ist aber jedem Gebildeten bekannt, daß es kein besseres, energischeres und harmloseres Desinfektionsmittel geben kann, als der alles belebende Sauerstoff, und daß die Verwendung anderer desinfizierender Mittel mehr oder weniger große Nachteile im Gefolge hat. Seiner reichen Sauerstoffentwicklung verdankt das Perhydrol-Mundwasser seine sehr prompte, direkt mechanisch reinigende, sehr stark desinfizierende, d. h. die schädlichen MLindbakterien vernichtende und die übelriechende Mundhöhle sofort geruchlosmachende Wirkung. Das Perhydrol-Mundwasser greift infolge seiner Reinheit und seines dadurch bedingten Freiseins von Säuren und Salzen weder die Zahnsubstanz noch das Zahnfleisch an. Von fachmännischer Seite wird der mechanisch reinigenden Wirkung des Perhydrol-Mundwassers ganz besonderer Wert beigemessen. Es bildet sich in der Mundhöhle infolge der dort eintretenden Abspaltung freien Sauerstoffes eine sehr mächtige, nahezu eruptive Schaumentwicklung, wodurch Schleim, Speisereste, Bakterien, faulende Zahnteilchen aus den verborgensten Buchten der Mundhöhle und der Zahnreihe entfernt werden. Dem Perhydrol-Mundwasser kommen kurzgefaßt folgende Haupteigenschaften zu: Es wirkt anregend und belebend auf das Zahnfleisch, desinfiziert prompt und sicher die Mundhöhle und die Zähne, es macht den Mund sofort geruchlos und schützt die Zähne vor dem Verderben, verhütet auch Krankheiten, deren Eingangspforte der Mund ist. Das Perhydrol-Mundwasser greift, dank ^seiner Reinheit von Säuren und Salzen, die Füllungsmatenalien gefüllter Zähne nicht an und sein Gebrauch ist, dank seiner absoluten Reinheit, selbst bei jahrelanger Versendung, ganz und gar unschädlich. Das Perhydrol-Mundwasser wird von der bekannten chemischen Fabrik Krewel u. Co., G. m. b. H., Köln a. Rh., hergestellt und ist in jeder Apotheke, Drogerie und besseren Parfümerie zu haben. D. L. R. Sichepe Existenz! fn der Praxis glänzend bewährtes Verfahren zur Herstellung von garantiert reiner Flüssiger Raffinade 75% u. 80% für einige Staaten noch zu verk uifen. Komplette Fabrikationsanlage Mark 1500,— bei Leistungsfähigkeit 25 000 kg pro Monat. Nachweisbarer Umsatz in einigen Jahren über 1 Million Kilo in Westdeutschland an Likörfabriken, Limonadeanstalten, Fabriken alkoholfreier Getränke, Brauereien, We'nverbesserungetc.als ohne weiteres sofort verwendbarer, unkristallisierbarer wasserheller Süßstoff. Gas- oder Dampfkochung. 1 Arbeiter,ganz minimale Fabrikationsunkosten. Vergrösserung im Verhältnis. Näheres sub K 191 1 Exp. d. Bl. 1141 Berlin, den 15. Marz 1911. Untersuchungsamt der Landwlrtschaftskammer für die Provinz Brandenburg Hauptstelle: Berlin W. 40, Kronprinzen-Ufo r 6-6 Fernsprecher: Amt II, Nr.7698. Analyse und Gutachten über „Baaio-Milch" Im nachstehenden berichten wir ergebenst, über die am 8. bezw. 1<X Fabmar d. Js. zur Untersuchung übergebene Bacno-Milch, von welcher 15 Flaschen anr Verfügung gestellt wurden. Sämtliche Flaschen sind mit dem. üblichen Patentverschluß und mit «nnem Blechband der Königsberger Molkerei-Genossenschaft verschlossen, sowie mit einer roten Etikette versehen, in welche das Datum der Herstellung, 2*. 8. 10, eingelocht war und welche folgende Aufschrift trug: „Bacno-Milch, Deutsches Erzeugnis, Registred Trademarke: Snip Brand." Ferner in deutscher, englischer und holländischer Sprache: „Der Inhalt dieser mit unserem Blechstroifen plombierten Flasche besteht ans garantiert reiner, an abgerahmter Kuhmilch (Vollmilch) und ist fr«i von allen Bakterien und sonstigen Krankheitserregern, irgend welche Konservierungsmittel sind der Milch nicht beigefügt und ist dieselbe unverfälscht. Die Milch hält sich :wf unbegrenzte Zeit in verschlossener Flasche und in jedem Klima." Die Milch wurde: 3. einer eingehenden chemischen Untersuchung auf Zusammensetzung, 2. einer Prüfung auf Konservierungsmittel, 3. einer Prüfung anf Erhitzung, 4. «iner bakteriologischen Prüfung und 5. einer mikroskopischen Prüfung unterzogen Die Untersuchungsergebnisse sind im einzelnen nachstehend aufgeführt. 1. Chemische Untersuchung auf Zusammensetzung. Spezifisches Gewicht . . . 1,0315 Mineralbestandteile .... _0,74°/0 Kalk als Ca O....... 20,25 „ Phosphorsäure als P2 O5 . 27,04 „ Säuregrad .......6,8° Refraktion des Serums . . . 40,5 Salpetersäure Salze . nicht nachweisbar. Spezifisches Gewicht des Serums 1,0294 F«tt...........3,26°/,) Trockensubstanz......11,88 „ Fettfreie Trockensubstanz . . 862,, Gesamt oineiss.......:!,Ü4„ Milchzucker........4,54^ 2. Prüfung auf Konservierungsmittel: Formalin.......) , , Zimmtsäurß......\ ... . Borsäure.......I nlClU IMClt- Wasserstoffsuperoxyd . . I »10(11 naCll- Benzoesaure......| W8lsbar Fluorwasserstoff . . . . I WBlSblT Salizylsäure.....| Doppelkohlensanr.Natrium j 3. Prüfung auf Erhitzung: Serum beibt beim Kochen völlig klar. Reduktas er e aktionen Methylenblau . . . Hchardingers Reagens (Methylenblau, Formalin) Oxydaseroaktionen: Storcli'sche Reaktion . . \ negativ Benzidinreaktion .... Bothenfuser's Phenylondiamin Guajacolreaktion 4. Bakteriologische Prüfung: negativ Aufbewahrung von Proben bei 22° und von anderen bei 42° C. 40 Tage lang im Brutschränke: Gerinnungtrat nicht ein. Dieee Proben erwiesen sich nach dieser Zeit als völlig steril. Wachstum auf Nährgelatine konnte mit der Milch in keinem Fall erzielt werdeD, sämtliche Platten waren nach 6 Tagen noch völlig steril. 5. Mikroskopische Prüfung: Keine Fettkügelchen, nur Fragmente derselben feststellbar. GICHTMITTEL. Gegen Gicht, Rheuma, Harn- und Nierengries haben in der Ärztewelt grossen Anklang gefunden die Mittel Urol und UrOCol D. R. P. 124 425. Es wurden damit die glänzendsten Erfolge erzielt, auch in solchen Fällen, wo alles ander« versagte. Urol ist völlig unschädlich, selbst bei langem Gebrauch. UPOCOl Urol 1 mg Colch.) wirkt fast sofort schmerzlindernd auch bei schweren Anfällen, ohne drastische Folgen. PREISE: Urol in Pulver: 1 Röhre a 10 g M 2.50; 1 Karton, 5 Röhren ä 10 g M 12 50 (für eine Kur von zirka 3 Wochen reichend). Urol-Tab'etten: 1 Röhre ä 10Tabletten ä 0,5 g Urol M 1.50; 1 Karton, 5 Röhren ä 10 Tabletten M 7.50. Urocol: 1 Röhre ä 10 Tabletten M 1.90; 1 Karton, 5 Röhren ä 10 Tabletten M 9.50. — Bei Einsendung des Betrages erfolgt prompte Zusendung nach allen Orten des Weitpostvereins. DEPOTS. Deutschland: die Apotheken und alle Grossdrogenhandlungen. Russland: K. W. Ferrein Moskau; Russ. pharmaz. Handelsgesellsch. St.Petersburg. Österreich: G. & R. Fritz-Petzold &Süss, A.-G.,Wien; W.Ott, Frag; J.V.Török, Budapest, Königgasse 12; Fr. Kochmeisters Nachf, Hold-utca 8. Vereinigte Staaten: H. Brockmann, Mirineapolis (Minnesota) 2 Groveland Terrace Südafrika: Loewenstein, Adams & Co., Ltd, Johannesburg (Transvaal). Schweiz: Nadolny & Co., Basel, Spitalgasse 9. Türkei: Pharmacie Brittannique Constantinopel-Pera. Wiederverlcätlfer nur gegen feste Rechnung gesucht: hoher Verdienst Ausführliche Literatur über Urol und Uro c o 1 sowie die Schrift von. San,-Rat Dr. Gemmel, Badearzt in Salzschlirf über „G i c h t m i 11 e l* gratis und franko durch die Fabrikanten: Dr. Schütz & Co., Bonn a. Rh. n.