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Die Welt · 1911-09-29 · 39 (29.9.1911) · page 11

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Journal
Die Welt
Volume
15 (1911)
Issue
39 (29.9.1911)
Date
1911-09-29
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Für die Tachkemonischufe im Jaffa sind eingegangen: Bei der Administration der „Welt" in Köln: Durch Josef Hochiniann, Stanislau : Mendel Hochmail n - Perehinsko Kr. 8.50, A. J. Isenbeeg-Krakau 2.50, Darid Links-Lukawetz 1.—, Mayer ICressel-Kossow 5.4-7", zus. Kr. 17.47 Jt 14.85 Bei der Jüdischen Kolonialbank in Londwn: Per ung. zion. Landaskomitee, David Kohn-Budapest . , Kr. 12.50 Per Max Wollsteiner, Berlin..........., Jt 75.50 Per Mr. u. Mrs. Benjamin Grad, anläßlich der Hochzeit von Frl. Jenny Geis und Herrn »Chemia Zilva, Magdeburg- £ 0.5.0 Für die Misrachikoloni« sind eingegangen; Bei der Administration der „Weit" in KiSln: Aus dem Reinerträginis des von Wiener Zionisten in Sauerbrunn veranstalteten BlutnenUges der Mattersdorfer Zionisten..............Kr. 50.— =s Jt 42.50 Für die jüdischen Opfer der Brandkatastrophe in Konstantinopel sind bei «Her Administration der „Welt3" in Köln eingegangen: Per Sociale «d'etudiants juifs Jsrael" in Lausanne: Epstein Frs. 5.—, J". Cohen 2.— , O. Lipavsky 5.—, A. Rokeach 5.—, Ch. Mohilevitch 3.—, Z. Braguinskj 3.—, N. Bonstein 5-—, L. Glanz 2.—, M, Schein 2.—, E. Tchoumacoff 2,—, S. Calame 5,—, Marx Bigor 5.—, L. Weil 7.—, Anonyme 1.—, A. Davidoff 1.—, D. P» 2. —, E. L. 2.—, Paseal Apfelbaum 4.—, Rewsi 1.—, S. Litninne 5.—, K. Kliatschko 1.—, M. Rzity 2.—, Br. A. Melamede 1.60, Mlle. Hahn 1.—, N. N. 1.— J. Fainberg 1.—, Hirne. Hassan 5~—, Mlle. Bloch 2.—, Pensionat de Madeiraoiselle Bloch 22.50. Anonyme 2.— , Institut Bloch-Chatrapery 30—, Mullah 10.—, N. N. 2.5fr, Pensionat Bahtzer SO.—, Mme. S6gal 1.50, Israel Kaplan« 3. —, J. Schwarz 5..—.....Summe Frs. 180.50 Jt 145.84 Dr. med. Lahmann's regetabile Mi I c h (Pflanz enmilch) der beste Zusat zur Kuhmilch, um diese für Säuglinge und 1'Ba.g enschwache verdaulicli zumachen. Bekanntlich ist der «einzige, einigermaß-em vollwertige Ersatz für die Muttermilch und wird es auch wahrscheinlich für i immer bleiben: die Tiennilch (Kuh- und Ziegenmilch). Dieselbe ist aber, wenn such verdünnt, für jecätii Säugling schwer und für manchen kaum zu verdauen, weil der EiweißstofT d*«* Tiermilch (Casein) im kindlichen Maigren in schwer verdaulichen festen Klum;p-en gerinnt. Dadurch wird die Verdaui»ii£ verlangsamt nniad Gelegenheit zur Zersetzung des Magen- und Darminhalts gegeben und somi t die Veranlassung zu mnheilvollen Ernährungsstörungen und ihren Folgen, wie Brechdurchfall, Krämpfe, englische Krankheit, Skrophulose usw.. Außerdem ist d ie bloß verdünnte Tier milch, was den Nährwert anlangt, namentlich wegen ihie=s Fettmindergehalts der Frauenmilch niemals ebenbürtig. Alle diese Unzuträgliichkeiten und Marge 1 werden durch die epochemachende Entdeckuag des Dr. med. Xahmann zu Weißer Hirsch bei Dresden b eseitigt. Die Tiermilch also Für den Säugling; ganz verdaulich gemacht und zu einem wahrhaft vollwertigem Säuglings er nähiungsrnittel eihoben zu haben, ist das großartige Verdienst der ll>r. Lahmann'schern vegetabilen Milch, c^ti Resultat, welches bis jetzt von keinem andern, Ahnlichnes bezweckenden Präparate erreicht worden ist. Man kann nicht dringend genug anraten, daß, sobald die naJürliche Ernährung aufhört oder dies-eibe überhaupt ni«cbt möglich ist, sofort IKLuh- resp. Ziegenmilch, vermischt mit der Dr. Lahrnanrn'schen vegetabilen Mil«dh, gereicht werde. Auf diese Art erzielt man gute Erfol g e, welche in keiner Weise durch die vom kindlichen Verdatu«ngsapparate nur schwer zu bewältigenden Mehlpräparate (Kindermehle) oder Fettzusätze (Rahm:g«menge usw.) zu erreichen sind. Für den Säugling ist der Geschmack deer mit vegetabiler Milchn versetzten Tiermilch ein der MutterrniUIi sehr ähnlicher, s o daß die Annahme dieses Gemisches von den Kindern wohl nie rerweigert wird. Die vegetabile Milch,, der Haltbarkeit veegen in kondensierte Forin gebracht, wird, bevor sie in den Handel kommt, vorsichtig durch Kochen in SO" Wasser während V-\z Stunden steril isiert, d. h. aller dae Zersetzung ermöglichenden Keime beraubt. Durch diese beiden Behandlungswei=sen erklärt sich auch <fi< mehr oder minder braune Farbe der Ikorndensierten vegertabilen Milch. Auch ist dieselbe, entsprechend den edlen Ro>h Stoffen (Mandeln, iNüsse, Zuckersaft), wora-us sie gewonnen, fettreich. Man las sce sich daher weder durch-die Farbe, noch durch den etwa öligen Geruch der kondensierten vegetaWlen Milch zu voreiligen Schlüssen verleiten, auch hier gilt die alte Wahrheit: Erst prüfe, dann urt eile! Was sodann die Verwendung den vegetabilen Milchn zum Zwecke der Em iilirung Erwachsener bzw. Kranker Wferifft, so ist belotmrttlich die Tiermilch etai vorzügliches Nahrungsmittel iür TCr-anke und Geschrii-clite, aber ihr Genuß nro frischem Zustande ist vielen Magenleidenden, Blutarmen, Lungenleidenden Nervös-Verdauungsleidenden versagt, cüa. die Verdauungsongane derselben den sicla im Magen aus süßer Milch niederschlagenden dicken Casfc'irnklumpen nicht bewältiger» können. In Form von gequirlter saiwer Milch können j a auch diese Konstitutionen Milch genießen; aber sie möchten gerne, zumal weraiu sie sich Milchkuren, Mastkuren und dergleichen unterziehen! sollen, auch zur A tnvechslung süße Milch genießen. Da ist die vegetabile Milcli ein vortreffliches -Hilfsmittel. Man setzt einem Liter Tiermilch etwa einen gehäuften Kaffeelöffel ve gietabiler Milch, die in ebner Obertasse lauen Wassers aufgelost und gut verrührt wurde, hinzu, um eine für solche Leute völlig verdauliche Miilch zu haben, dioe auch genau wie die Tiermilch schmeckt. Selbstredend kan:n man diesen Zusatz gelöster vegetabiler Mdl cli sowohl zu gekochter, wie ungekochter Milch machen, wenn letztere zu Kprzwecken gewünscht wird. Das Sterilisieren (lang;e Erhitzen) jeder ÜJEüch in Soxhletoder_ ähnlichen Apparaten ist, als durchaus schädlich, zu vem-erfen, da durch die Dberhitzung die Milch an Nährwert einl)üijßt und die Kind«« rhachitisch werden. Dr. med. La human n. Jüdischer Verlag, Q. m. b« H., Berlin Soeben erschien: Bilder aus Palästina von Davis Trietsch. Preis elegant gebunden 4 Jt (e^klv Porto). Der als ausgezeichneter Palästinakenner und Publizist weitbekannte Autor veröffentlicht in diesem elegant ausgestatteten, mit einerFülle interessanterBilder na«cti photographische u Auf nahm en geschmu ekt en Buche eine große Anzahl Skizzen, die als Ergebnis eines mehrjährigen Aufenthalts in Palästina eine ausgezeichnete Schilderung der palästinensischen Erde und ihrer Kultur darstellen. Alle Bestellungen richte man ausschließlich an den Jüdischen Verlag, G. m.b.H., Berlin W. 15, Sächsische Straße 8. Cand. rer. rnerc. Willy Salmanowitz und Frau gratulieren allen Freunden und Bekannten zum neuen Jahre. Riga, im Tischri 5672. Allen Freunden und Bekannten ein herzliches rDiü no^nm rnra Hemel D. L. Wolffsohn und Frau. I | v*T?'|v^?/1 1 v^|\5?/|v^7»/| vj"?/ Das größte ulelthandelshaus FranKreichs wünscht mit großen Handelsfirmen oder Banken für Walfischöles geeignet für Gerberei, Seifenfabrikation, Erzeugnisse von Wagenschmiere, Ölfarben usw. den Alleinverkauf für j Deutschland, Österreich, Rußland und Balkanstaaten zu übergeben. Für Hafenstädte von sehr großem Vorteil. Briefe an die Expedition des Blattes. W. H. 999. ^\ r£fr | /£SvI/üv |/^|/ü> Zu Propagandazwecken verschicken wir Einzelnummern der „Welt" aus den Jahrgängen 1906/10 und „ Ha'Olam" 1908 in Postpaketen ä 5 kg. Ein Paket enthält ca. 100 Exemplare und kostet für Österreich-Ungarn und Deutschland franko IWI 1.— „ alle Ubriga n europäischen Länder „ „ 2.— „ „ überseeischen Länder „ 3.50 DÜe in jedem Paket enthaltenen Nummern sind nicht fortlaufend, weil verschiedene Nummern nicht mehr vorrätig sind. Bestimmte Nummern werden riflcht ausgesucht. Der Vewsand erfolgt nur gegen Voreinsendung des Betrages. Briefmarken a.ller Länder werden in Zahlung genommen. Iltii|ilhiiri'iin des Milien Nationalfonds Köln a. Hl., Minarkt II

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