Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 15 (1911)
- Issue
- 37 (15.9.1911)
- Date
- 1911-09-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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DIE KÖLN AM RHEIN, KAROLINGE RRING 31 ELT ERSCHEINT JEDEN FREITAG ZENTRALORGAN DER ZIONISTISCHEN BEWEGUNG XV. JAHRG. KÖLN, IL September 1911 \TH\rb ao'niV« W?N n"D No. 37. Tin unfere Cefer! öefinnungsgenoffen! TDir baben alle notoenbigen Porboreitungen getroffen, um Bas rechtzeitige unl pünktliche erfdjeinen ber „IDelt" in Berlin zu betrerkftelligen. Vk erfte Tlummer ber „TDelf bie in Berlin erfeljeint, ift bie Ausgabe oom 6. Oktober b. J. Samtlidje für bie Rebaktion unb ben Perlag ber „IDelt" beftimmNrn Senbungen, wie Briefe, öelbanireifungen, Pakete u\m. molle man oom 1. Oktober ab nadj Berlin W 15, SäcWrdje Strafte S abreffieren. Alle Abonnenten, bie bas Blatt nidjt Direkt bei uns, fonbern bei Oer Foft abonnieren,, muffen bei itjrer Abonncrnentsbeftellung als erfefoeinungsort fjauptpoftamt-3eitungsftdie: Sd)Önebetg^BerHn, fjauptftrafie 25 angeben, es ift bies unbebingt erfortterlidj, um üenpedislungcii mit einer bereits in Berlin erfdjdnenben gleidinamigen TDocbenfdjrift zu oermeibem. Unfere geeljrten Abonnenten, berein Bezugszeit am 30. September 1911 abläuft, erfudien wir um gefL rechtzeitige CinfenDung Des Flbonnementsbetrages* Alle Aboanements, bie bis 1. Oktober b. J. nidjt ausbrücklidj abbeftellt werben, betrachten wir als erneuert. Uerlag „Die IDelt" Köln a. Rlj., Karolingerring 31. MISRACHI Der 'X. Kongreß hat dem Engeren Aktionskomitee den Auftrag erteilt, „die Kulturarbeit in Palästina und dem Orient zu organisieren und zu zentralisieren". Mit diesem Beschluß, der eine überwältigende Mehrheit fand, hat der Kongreß deutlich gezeigt, daß er sich seiner hohem Aufgabe bewußt war, die geeigneten Mittel und Wege ausfindig zu machen, die Sache des Zionismus wirksam zu fördern. In der Tat ist die Frage der kulturellen Entwicklung des orientalischem Judentums für uns von so eminenter Bedeutung, daß es kurzsichtig, ja verblendet wäre, ihr auf die Dauer aus Qrünckn innerer Parteitaktik ausweichen zu wollen. Das Beispiel der philanthropischen Gesellschaften, die sich vorwiegend mit kulturellen Aufgaben, mit der Erziehung der jüdischen Jugend befassen, lehrt deutlich, welclhe Macht über die Gemüter uns aus solcher Tätigkeit erwachsen könnte, und wenn auch die zionistische Organisation angesichts der Größe ihrer Aufgabe und der Vielfältigkeit ihrer Arbeitsgebiete nicht in der Lage ist, sich nach Art der „Alliance" oder des „Hilfsvereins" für das Schulwesen zu spezialisieren, so muli sie doch mit größter Aufmerksamkeit die 2