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Die Welt · 1911-02-03 · 5 (3.2.1911) · page 15

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
15 (1911)
Issue
5 (3.2.1911)
Date
1911-02-03
Page
– (sequence 15)
Language
German
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no. 5 -—--—■= die: jüdischen Bevölkerung nach müßte es etwa zwei Drittel der österreichischen Summe, also ungefähr ,M 74 000. aufbringen. In Wirklichkeit hat es aber mit dl 8 648.28 nicht viel mehr als liw dieser Summe erreicht. Allerdings ist auch die allgemeine Organisation in Ungarn noch immer schwach. Das sollte aber für unsere Gesinnungsgenossen nur ein Qrund mehr sein, sich aufs äußerste anzustrengen, um eine starke N. F.-Organisation zu schaffen. Neben Ungarn zeichnet sich insbesondere unsere englische Sammelstelle durch ihren mäßigen Erfolg aus; sie steht aber mit ihren Beiträgen zur Siedlungsgenossenschaft sogar hinter Dänemark zurück; aber auch Amerika hätte einen viel größern Betrag aufbringen sollen. Rußland steht im Verhältnis zu seinem sonstigen Anteil zurück, weil dort die Arbeit für die Siedlungsgenossenschaft erst in den letzten Monaten des Jahres eingesetzt hat. Ist nun auch die auf dem IX. Kongreß in Aussicht genommene Summe von Pres. 100000 bereits beisammen, so werden doch alle Sammelstellen, die sich durch die obige Statistik zurückgesetzt fühlen, späterhin noch Gelegenheit haben, die Scharte auszuwetzen. Denn sobald die ersten Erfolge bei der Durchführung der Siedlungsgenossenschaft sich einstellen werden, dürfte es sich wohl als wünschenswert erweisen, den Betrieb, den wir heute in engen Schranken zu halten gezwungen sind, auszudehnen. Vielleicht wird es dann auch ratsam sein, weitere Siedlungsgenossenschaften zu begründen. Jedenfalls soll die Agitation unter Nichtzipnisten fortgesetzt werden, die ja in vielen Fällen lebhaftes Interesse für das Unternehmen an den Tag gelegt haben. Damit haben unsere Sammelstellen ein Tätigkeitsfeld, das ihre alten Kreise nicht 'zu stören braucht. Die Agitatation unter den Zionisten dagegen soll wieder wie früher ganz auf den N. F. konzentriert werden, dessen praktisches Arbeitsgebiet in Palästina sich von Tag zu Tag vergrößert. Für Markenüebhaber! Eine äußerst seltene Marke ist durch unsere Philatelieabteilung (Dr. J. Loewenheim, Berlin W., Neue Bayreutherstr. 8) in wenigen Exemplaren zu erhalten. Vor einigen Jahren wurde von der österreichischen Post eine Marke herausgegeben, die ausschließlich für den Postverkehr zwischen Pethach-Tikwah und den andern jüdischen Ansiedlungen diente. Da diese Marke nicht mehr kursiert, so bedeutet sie schon heute für Sammler eine Seltenheit. Von einem palästinensischen Gesinnungsgenossen ist uns eine Anzahl dieser Marken, teils ungebraucht, teils auf Briefumschlägen mit hebräischer Adressierung abgestempelt, übergeben worden mit dem Bemerken, daß diese Sendung die letzten vorhandenen Exemplare der jüdischen Marke enthielte. Reflektanten werden sich also am besten sofort den Besitz der Stücke sichern. Bei dieser Gelegenheit weisen wir nochmals auf die ebenfalls durch Herrn Dr. Loewenheim zu beziehenden N.-F.-Markenserien hin. Jede Serie enthält 7 Herzlmarken aller vorhandenen Farben und 7 Nordaumarken, die sonst nicht mehr zu haben sind und kostet exklusive Porto 1 Mk. Es ist im Interesse der weitern Verbreitung unserer Marken durchaus notwendig, daß unsere Freunde diese Markensätze, die für Wohlfahrtsmarkensammler von besonderm Wert sind, möglichst propagieren. ELT--- — 113 \_,_„J Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Österreich: (Adresse: Wien IX, Türkenstraße 9. — Publikationsorgan: „Jüdische Zeitung", Wien.) Vom 9. -16. Januar d. J. eingegangen und in Nr. 3 der „Jüdischen Zeitung" detailliert ausgewiesen: Aligemeine Spenden................Kr. 299.54 Selbstbesteuerung .................„ 29.55 Sammelbogen...................„ 34.93 Sammelbüchsen............... . . . „ 213.58 Öl b.:u nippenden..................„ 140.50 Summe Kr. 718.10 Ji 606.80 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Ungarn: (Adresse: Dr. L. Dömeny, Budapest V, Kiraly-utca 36. — Publikationsorgan: „Zidö Szemle", Budapest.) Vom 16. Dezember 1910 bis 8. Januar d. J. eingegangen und in Nr. 1 des „Zidö Szemle"detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden................Kr. 91.97 Selbstbesteuerurig................... 5.-- Sammelbogen...................„ 730.55 Sammelbüchsen.................... 340.99 Ölbaumspenden............... . . . „ 161.— N. F.-Marken..................„ 46.40 Telegrammformulare ................„ 3.— Summe Kr. 1378.91 Ji 1165.18 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Nordamerika: (Adresse: Jewish National Fund Bureaufor America, 165 E. Broadway, New York. — Publikationsorgan: „Dos Yiddische Folk", New York.) Vom 1. — 6. Januar d. J. eingegangen und in Nr. 44 von „Dos Yiddische Folk" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden . ................Doli. 38.46 Selbstbesteuerung.................„ 2.— Sammelbüchsen............... . . „ 55.78 Ölbaumspenden..................„ 17.— Land spenden...................„ 47.— N. F.-Marken...................., 12.75 Telegrammformulare................„ 1.60 Summe Doli. 174.59 Ji 728.04 Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für England: (Adresse: Jewish National Fund Commission for England, London E, 4 Fulbourne Str. — Publikationsorgane: „Jewish Express" und „Jewish Journal", London.) Vom 1— 20. Januar d. J. eingegangen und im „Jewish Express" und „Jewish Journal" detailliert ausgewiesen: Allgemeine Spenden............... £ 3. 8.8 Sammelbüchsen.................. „ 1. 5.0 Goldenes Buch(Teilzahlungen)............ „ 0.18.6 Ölbaumspenden.................. „ 0.18.7 N. F.-Marken................... „ 1.12.8 Telegrammformulare ................ „ 0. 0*5 Summe £ 8.3.10 Ji 167.10

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