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Die Welt · 1910-12-16 · 50 (16.12.1910) · page 10

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
50 (16.12.1910)
Date
1910-12-16
Page
– (sequence 10)
Language
German
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SCHEKELAUSWEIS Schekelsammlung für das Jahr 5670 (VII. Ausweis) Amerika Ungarn Order Knights of Zion, Chicago...........Jt. 938.75 Budapest 28.80, Pärnicza 3.60, Verpelet 2.40, Kirälyhegyalja Ägypten: Verein Ahawath Zion, Cairo.............Jt 135.60 Serbien: 3.60, Rözsahegy 2.40, Deva 2.40 . zus. Kr. 43.20 Rußland (Spezifikation fehlt).........Rbl. 1500.- Verein Zion, Belgrad . Ps. 200.— Jt 160.- Rumänien Verein Chowewe Zion David, Bukarest Lei 73.—, „Israel", Braila 60.—, „Darkei Zionu, Bivolari 82.50, Herr H. L. Rabinovici, Campina 47.50, „Jehuda", Focsani 165.—, „Zeirei Israel", Focsani 13.50, „Dorsei Zion Dr. Niemirower", Lesperi 50.—, „Hatcfria", Odobesti 21.25, „Or Zion Dr. M. Nordau", Jasi 150.—, „Dr. Th. Herzl", P. Iloie 62.50, Herren Samsony, Catz & Smilovici, Piatra 179 25, „Bnei Zion", Panciu 25.—, „Bnoth Zion", Ploesti 31.25, Herr Neumann Marcus, Ploesti 59.50, „Jehosua ben Nun", Puesti 5335, „Libanon", Stefanesti 26.60, Arzei Halwunoim", Sulina 5.—, Herr M. Zelinger, Tibana 12.50, „Tievas Zion", Tecuci 100.—, zus. Lei 1217.70; davon im VI. Ausweis veröffentlicht Lei 871.60, verbleiben . '...........Lei 346.10 Jt 211.50 Kroatien=Slavonien (Spezifikation fehlt)...........Kr. 600.- ^510.— Galizien Südgalizisches Distriktskomitee, Stanislau.....' . . Jt 300.— Centralkomitee, Lemberg..............Jl 500.— England Order of Ancient Maccabeans, London . . £ 10.0.0 Jt 204.— Cardiff................£ 2.5.0 Ji 45.90 Bukowina Zionverein, Waschkoütz.........Kr. 42.- U 36.70 ^3225.— rJt 35.70 Frankreich (Spezifikation fehlt).................,4t 120.96 Kanada (Spezifikation fehlt).........Doli. 103.— 429.50 Holland Amersfoort 25 Schekel, Amsterdam 235, Arnhem 31, Assen 50, Coevorden 26, Deventer 30, Friesland 23, Graafschap 23, Groningen 71, Haag 153, Hilversum 25, Hoozeren 15, Leiden 11, Meppel 20, Nord Brabant 70, Nijmegen 26, Rotterdam 93, Twente 75, Utrecht 24, Winschofen 10, Zeeland 26 zus. 1062 Schekel ä 60 Cts. davon 26 Misrachischekel abzügl. früher ausgewiesener Beträge..............Fl. 324.— Jt 546.65 Poale Zion Holland.................60 Cts. Jt L— Misrachi Holland................Fl. 53.40 Jt 90.2p Südafrika Balfour £' 1.10.0, Zoutpansburg 2.18.0, zus. £ 4.8.0 Jt 80.75 Direktoriumsitzung des Jüdischen Nationalfonds Im Anschluß an die Sitzungen des Actions-Comit6s in Berlin wurden am 24. und 25. November d. J. zwei Sitzungen des N. F.¬ Direktoriums abgehalten. An denselben nahmen folgende Herren teil: Dr. M. J. Bodenheimer, Dr. A. Hantke, Prof. Dr. O. Warburg, Dr. E. W. .Tschlenow, Ing. L. Keßler, Sekretär H. Neumann, London, S. Hoofien, Direktor der Kölner Bureaus, N. Groß, Sekretär des Hauptbureaus, A. Awadiowitz, Sekretär des Palästinabureaus. Bei einigen Punkten der Tagesordnung waren als Gäste anwesend: Herr David Yelli n, Jerusalem, und Herr A. Horodischz, Bialystok. Der Vorsitzende, Herr Dr. Bodenheimer, erstattete einen Bericht über die propagandistische und organisatorische Tätigkeit des Hauptbureaus in der letzten Zeit. Sammelmittel An Flugschriften sind vom Hauptbureau im letzten Halbjahr herausgegeben worden: das Büchsenflugblatt in 40 000 Exemplaren in vier Sprachen; eine Reihe von Landessammelstellen haben es auf Veranlassung des Hauptbureaus außerdem in ihre Landessprache übersetzt. Diese Flugschrift hat überall großen Anklang gefunden und ist zur Informierung der Büchseninhaber außerordentlich geeignet. Ferner ist ein Frauenflugblatt in je 10 000 Exemplaren in deutscher und englischer Sprache und einOlbaumflugblatt in 50 000 Exemplaren, ebenfalls englisch und deutsch erschienen. Seine größte Aufmerksamkeit widmete das Hauptbureau der Organisierung der Büchsen als dem zukunftsreichsten Sammelmittel des N. F. Zur Erleichterung der Kontrolle und Evidenzhaltung stellten wir besondere Büchsenempfangs- und Leerungsscheine her, die im Zusammenhang mit den Büchsenfiugblättern geeignet sind, die Manipulation sehr zu erleichtern und die Büchsenerträge zu steigern. Eine kleine Besserung ist bereits erzielt worden, indem laut unserer Kartothek vom 1. April bis 1. Oktober d. J. ca. 19°A, aller Büchsen (mit Ausnahme von Rußland) geleert wurden. Der Erfolg entspricht allerdings nicht den aufgewendeten Bemühungen. Wir werden jedoch fortgesetzt auf die Ordnung der Büchsensammlung drängen, da dieselbe das wichtigste Mittel bildefi um die Eingänge des Nationalfonds dauernd auf eine Höhe zu bringen, die seinen großen Aufgaben entspricht. Der Vorsitzende besprach sodann das Ergebnis der übrigen Sammelmittel, wie der Marken, des Goldenen Buches, der Sammelbüchlein, der Landspende usw., und gab der Meinung Ausdruck, daß die Eingärige des Jahres 1910 zumindest die Höhe des vergangenen Jahres erreichen werden. Die Eingänge für den Genossenschaftsfonds können ferner ohne weiteres auf Rechnung des Nationalfonds gesetzt werden, da dieselben fast ausschließlich der Tätigkeit des Hauptbureaus und der Vertrauensmänner zuzuschreiben sind. U. a. habe das Hauptbureau die Broschüre Oppenheirners „Genossenschaftliche Siedlung in Palästina" in 16000 und die Flugschrift „Bodenreform in Alt- •und Neu-Israel" in 20000 Exemplaren herausgegeben. Außerdem sind auf unsere Veranlassung Übersetzungen dieser Agitationsschriften in verschiedenen Sprachen , seitens der Sammelstellen herausgegeben worden. Dr. Bodenheimer berichtete ferner über die vorgenommene bzw. noch vorzunehmende Reorganisation der Sammelstellen in Amerika, England und Frankreich. Schließlich berichtete der Vorsitzende über die Ausführung früherer Beschlüsse des Direktoriums betreffs verschiedener Unternehmungen in Palästina. Oppenheimersche Siedlungsgenossenschaft Der für diese Siedlungsgenossenschaft erforderliche Boden ist bereits erworben und provisorisch in Bewirtschaftung genommen worden. Es ist nach den Erfolgen, die Dr. Oppenheimer bei seinen Agitationsreisen in Deutschland, Österreich, Belgien und England erzielt hat bzw. noch erzielen wird, anzunehmen, daß die Summe von Jt 100000.— in nächster Zeit aufgebracht sein wird, so daß im Frühjahr die Installierung der Genossenschaft erfolgen kann. Eine bewährte Kraft ist bereits engagiert, und auch erprobte Vorarbeiter sind vom Palästinaamt bereits ausgewählt. Im Oktober wurde der Genossenschaftsfonds als „Erez-Israel" Siedlungsgesellschaft m. b. H. konstituiert, wodurch die Herausgabe von Anteilscheinen ermöglicht und die weitere Agitation erleichtert wird.

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