Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 41-42 (17.10.1910)
- Date
- 1910-10-17
- Page
- – (sequence 133)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 41 DIE LT Im Büchsenorganisation Propaganda unter den jüdischen Frauen 1127 Verehrliches Hauptbureau! Wie überaus wichtig eine Büchsenorganisation für unsere Bewegung ist, will ich durch das Beispiel, welches wir Troppauer msern Gg. geben/ öffentlich erörtern. Wie leicht es ist, auch von Nichtzionisten Spenden für den >ationalfonds zu erhalten, haben wir ja :>oreits bewiesen. (Siehe Abbildung unseres >pendenbuches in der Welt!) Trotzdem vir im laufenden Jahre, also für 9 Monate, »ereits K 1500.— bei einer Seelenzahl von knapp 1000 aufgebracht haben, konnten vir uns der Einsicht nicht verschließen, laß bei rationeller Ausnützung noch viel iiehr zu erreichen ist, und haben uns im Juni d. J. auf Anregung unseres bewährten Rabbiners, Gg. Herrn Dr. S. Fried mann, lie Büchsenorganisation in Angriff gekommen. Nachstehender Brief wurde an rast sämtliche Frauen Troppaus gerichtet; ler Erfolg war ein ungeheurer. Kaum zwei )is drei Damen getrauten sich abzu« schreiben, einige, denen die Anbringung der Buchse nicht paßte, kauften sich durch nne Spende oder durch Versprechen einer jährlichen Selbstbesteuerung los. Die iiieisten aber, zu denen wir die Büchsen brachten, versprachen, recht eifrig für den Nationalfonds zu sammeln. Trotzdem unsere Agitation infolge der „toten" Saison noch nicht abgeschlossen ist, befinden sich bereits 77 neue Büchsen in durchweg nichtzionistischen Häusern (mit den frühern Uber 100). Daraus ergibt sich, daß die Vergleiche zwischen Nationalfonds- und Chalukkahbüchsen und auch alle Debatten zwecklos sind. Wenn in jedem Ort 4—5; hier sind wir kaum 10) stramme Zionisten die Sache in die Hand nehmen, dasselbe tun, was wir, dann müßten wir Troppauer >tatt prozentuell pro Kopf an erster Stelle, an letzter stehen, denn was in dem deutsch - nationalen Troppau mit seinem Jomkippurjudentum erzielt wird, ist in jedem Ort, im Osten wie im Westen, zu erreichen. Darum weniger Debatten, aber desto mehr Arbeit! Mit bestem Zionsgruß hochachtungsvoll Albert Schlesinger, Nfk. der zion. Vereins „Jeschunm", Troppau. Troppau, 2d. September 1910. ^■Zl^ M- K^lt/> I ~ Datum des^oAtateft^jele, I p- *• * \ *f-=i "f " "\ -, VWr teilen Ihnen höf 1.'• mit, ^aiii*lag»voll; | ara'ohtdgt^r de« jadlachea yatlfarAtfSada -£oiftt>-s * halb der »Schöten 14 Xa«e bei lh*eu^OT»5£frta»rr^ igwird r um <iie dart bef ladl t ohf~ B6eb»^:«i^- J^Cßa^l^rj l Uefcer de» entnommenen..Betraf.^c^ha^^TÄÄv -'l* s* Quittung eingehändigt verde». \Mf 1: Indem wir "SlAW Hüar Ibre-SpeiÄ«^^:'^ja^^ia II vexbindUflhaH danken» ^6tatte^^J^!^#af?hÄii^i| U aasliBtehead ia kuxaem ü^^m*tfi^®»i^tf;1;! J. W. F. su berichten, der idMtt.£tt$p$*ftt&^£a£v%Jj|i. i die heimatlosen, in vielea*XgW«*n vWv£ol&i*S' /f^ ] 'jqdea als bodenständiges Valk^tArPaljgLatina -an- 11'' 1 anBledela■ ' ' I M%toZioa»grnea! *r <J et Oan Sdiquiel. «wi de? Orangen und £ 1. Auf «wer <ici übrigen Beaöiioaen. •j> SÄirclletr Poii^ss tanr mjajejb*---*"- VertK»etana.; der J1ypeiie-de{-' Mafiatc sieh der |.N. f.. In<ltt»4rie «etthoäcu »od, w>Verl*irMlj|*Äk tfc Das neue Büchsenflugblatt. Troppau, im Juni 1910. jährlich zu vielen Tausenden in die Fremde auf die — oft vergebliche — Suche nach einer neuen Heimat, nach einem Lande, das ihnen zumindest das Aliernotwendigste bieten könnte: Ruhe, Sicherheit, Arbeitsmöglichkeit und das Gefühl, zu Hause zu sein. All das kann ihnen ein Land bieten, das, in der nächsten Nähe Europas gelegen, die zehnfache Anzahl seiner jetzigen Bewohner umfassen und erhalten könnte wie einst, als es von Millionen unseres Volkes bewohnt war, und dessen Boden, wieder von jüdischen Händen bearbeitet, wie damals von sprichwörtlicher Fruchtbarkeit sein könnte. In diesem Lande — in Palästina .— wäre Raum vorhanden, für alle Vertriebenen und Heimatlosen unseres Volkes, wenn wir die Mittel besäßen, urn genügend Boden zu erwerben und geeignete Arbeitsmöglich« keiten zu schaffen. Das ist es eben, was der Jüdische Nationalfonds bezweckt und nach Maßgabe der bereits vorhandenen Mittel schon jetzt verwirklicht. Damit er aber seine segensreiche Tätig« keit voll entfalte und ein brauchbares Mittel werde zur Bekämpfung der Judennot und zur Lösung der Judenfrage, bedarf es der Mitarbeit aller, die mitfühlen und mithelfen, wo es gilt, Schmerzen zu stillen und Leid aus der Welt zu schaffen. Daß auch Sie, sehr geehrte gnädige Frau, sich dieser Mitarbeit nicht entziehen wollen, dessen sind wir gewiß, und wenden uns deshalb mit einer Bitte an Sie. Wir bitten Sie um die Erlaubnis, in Ihrem Heime eine — übrigens gefällig ausgestattete — Sammelbüchse des Jüdischen Nationalfonds anbringen zu dürfen. Jeder, auch der allergeringste Betrag, den wir anläßlich der von drei zu drei Monaten vorzunehmenden Leerung der Büchse entnehmen werden, wird uns höchst willkommen sein als ein erfreulicher uud erhebender Beweis dafür, daß auch in Ihrem Heime derer gedacht wird, die ohne Heim und Heimat sind. Wir hoffen, daß Sie unsere Bitte, deren Erfüllung von Ihnen keinerlei Opfer der Überzeugung verlangt, nicht abweisen werden. Sollte es Ihnen jedoch untunlich erscheinen, unserm Ansuchen zu entsprechen, dann bitten wir Sie, uns mittels beiliegender Karte von Ihrer Weigerung gütigst ver» ständigen zu wollen. Hochachtungsvoll! Für die Kationalfondskommission in Troppau. * (folgen Unterschriften.) I. Forderung der Landwirtschaft. i~ ':; : 1. &ii der Steile, wo riet tordan de* TlbeiA«*»«e"»«li* «hBVttetfthdt! Weithin .*dwcift über1 die wundervolle Matte Hoch« de» Sfca*bw Jttt: dem sämeebedecMeit Herrn»« benfc» iks.NolionpHof^ 'etn grofcet' Tctnan von ca. 6000 Otmare fruchtbarer Lande* id«eje«H#3fl«* ■:■ AqimhMiU' biwia^wi<kkinus^3dytoAtt IP t jp^O ej(>'lejld*te}- KtofllkJte» -Minteryut Miwrcih errttMet,- 'WV^tfMMtie WtfiÜtfie ' Arbeitet 'lohnende DodwÖiiWr*) fwuleij *kKm fafedifof L«d««Ji*e» ■ twfittxKWdet werden.' * -• L <-.•»• ■■ -?„ An4er BatmMrcche Jcnimlert-Jarfa bcjtfst tief % M iwe» Terrtnn» : in rtulrla vrxi n«i Stimmen, mrf drum Cktcnw$lder. soo^Smifl . weröerr. Oie Ollxnnne dienen /ai AtillürtltMrti Muliaaa/at&cwlWMfe..: - uHit tu*Kl>rii r«iiilim Atbclisqclenmiuur-'uwl M>8cn ^pMer «ä^b« - mftäU'Zttr&m &vm~w^*ti^'}ßpa^^ InsTiWe lief««. tttH«it;-c1n«j' «o^ide Vpir ^6^ ^t^ '-fmr:tSk- •»Bowriö»; d«r itirf derOtomeinwW'M»« Sixüdcr in1 fj^^S^^".':. ''■ 'S^^6*^^^!'' * 4i&Iti3%£&': '•' BertMUti So««!«)«! D». fttmz Öiu^Km^hf^^^^ , . Förderung flemeirmüfeiger li^VufaoiWfe^ 5. 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