Die Welt
- Journal
- Die Welt
- Volume
- 14 (1910)
- Issue
- 41-42 (17.10.1910)
- Date
- 1910-10-17
- Page
- – (sequence 83)
- Language
- German
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No. 41 DIE3^ELT: 1077 sowohl in Jaffa als in sämtlichen Filialen ist die Summe der Einlagen größer als die im Lande verteilten Kredite. Wir sehen daraus, daß die Bankpolitik der A>P. C. sich fast gar nicht nach ihrem Status richtet, lieh von europäischen Banken, daß sie 2!z ihrer Depots in Werten haben, die sofort in Geld umgewandelt werden* können (Wertpapiere, Wechsel usw.). Im Orient liegen aber die Verhältnisse noch viel schwerer. Die Wechsel, Jaffaer Filiale Diskonten, Kontokorrente usw. (Aktive Operationen) Depots, Kontokorrente (Passive Operationen) 4000 000 r. 3 000 000 2000 000. >. 1 000 000 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 daß jedenfalls nicht Knappheit an Mitteln irgendwie die größere oder kleinere Summe der Anlagen beeinflußt, diese reguliert sich lediglich nach dem Bedarf und den Verhältnissen im Lande. Selbstredend sprechen wir _ tlt gmjlxr-faWto d^mpttg, fti ^#kn< ntü'tr.tt e <Ä G^^^ä auch die ganz guten, sind schwer realisierbar, und selbst gegen sichere Wertpapiere ist schwer Geld zu bekommen. Nun kommen noch hinzu die Schwierigkeiten, überhaupt Geld dorthin zu beschaffen, und es leuchtet ein, wie vorsichtig die Banken im Orient sein müssen und sehr große Kassen und Guthaben, in andern erstklassigen Institutionen haben müssen. Für die A. P. C. löst sich diese Frage sehr leicht. Wohl muß sie auch etwas große Kasse halten, sonst aber ist sie durch den J. C. T. immer gedeckt. Der J. C. T. ist nämlich ganz außerordentlich ^.J^£= W^7t€^u^>^iAe-,ye^ -^ztA, oSkt^md^^ %\it JUttta-iß<stifK dümpanp, .Ihtütfö. ^tedp&c^^cr sßbes $Lu/e<2 ctwd&le^w^ ________ _ säbz£sd6e4^ cyr^ct^c^ ^wc^ StfU^^L,^*™ ^CfiNE_POUND, X ' ^^^ven^u^nö^^y^^^^ <r ^L,. WiTMOüT t« pnoDuc-noN or tm* cbktificatc hier von einem Geldbedarf, der kommerziell begründet ist und Sicherheit bietet. Diese Unabhängigkeit der A. P. C. wird nur dadurch möglich, weil sie hinter sich den J. C. T. in London hat, der ihr die nötigen Mittel zur Verfügung stellt. Noch wichtiger aber ist für die A. P. G. die Frage der Liquidität, Man verlangt gewöha- ^-Lx/ss-tx/br, 7 / immiiuii ganz auwerui uöuluuji ^^i^ö^^^^^Z^liquid, weil bei ihm das Verhältnis der liquiden Mittel zu seinen Einlagen bei weitem das gewöhnliche Bankniveau übersteigt, und ist er daher in der Lage, immer größere Summen seinein Tochterinstitut, der A. P. G., zu jeder Zeit zur Verfügung zu stellen. So war es z.B. beim „Run* Ende 1907, von dem wir schon gesprochen haben. Die A. P. C. hat bereitwilligst nicht nur allen unterminierten Einlagen, sondern auch solche, die viel später fällig waren, in wenigen Tagen ausgezahlt, und zwar in Summen, die für dortige Verhältnisse nicht unbedeutend sind. Die kräftigte natürlich noch das Vertrauen zu der Institution. Schreiber dieses möchte nicht alle die Zweige der Tätigkeit der A. P.C. wieder besprechen, über die er schon auf dem Kongreß berichtet hat; er kann aber nicht umhin, auf die sehr fruchtbare Tätigkeit bei der Gründung von Vorschuß- und Sparkassen, beim Häuserbau, beim Land- 6