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Die Welt · 1910-08-19 · 33 (19.8.1910) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Welt
Volume
14 (1910)
Issue
33 (19.8.1910)
Date
1910-08-19
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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DIE KÖLN AM RHEIN, KAROLINGERRING 3! ELT ERSCHEINT IEDEN FREITAG ZENTRALORGAN DER ZIONISTISCHEN BEWEGUNG XIV. JAHRG. k(Jln, 19. August 1910 trrnnb w'nrVN Dtf i"^ No. 33, Hn liniere fcefer! Gefinnungsgenonen! Die Herausgabe einer Palaitinanurnmer der „Weif" hat bei unfern Husfchmückung der nummer zu übernehmen, die auch eine gro^e Anzahl freunden und GeHnnungsgenoHen lebhaftes Intereffe gefunden, wir photographifcher Aufnahmen aus den Kolonien ufw. enthalfen wird, qeben uns der [ichern Erwartung hin, dofc diefes Intereffe fich in eine „ Die Palaltinanuninier wird fohin an Reichhaltigkeit des Innalts und infenfive, tätige Propaganda für die Verbreitung diefer nummer umsetzen Poraehmheit der flusftaffurig nichts zu wünfchen übrig lauen, wird. 6s bietet [ich hier eine nicht fo bald wiederkehrende Gelegenheit, A?er erEoI9 d«r Paiäjtinariiiirimer wird durch ihre Verbreitung bedingt andauerndes Verständnis und werktätiges Intereffe für alle jene Unter- und k(JnJJ nur durch die Werbetätigkeit unferer Gefmnungsgenonen nehmungen in Paläftina zu wecken, an deren Wachstum und Förderung gewährleiitet werden, das qanze jüdifche Volk lebhafte Anteilnahme zeigt. L Wir wende« u,?s?Q$h?{h Sn J'5 ZIon'^rdier! Pereme "n3 J?er' Bus der fülle der Beiträge, die die Palaftinanummer der „Welt" frauensmanner in allen üaiiderii der erde mit dem dringenden Griuchen enthalten wird, heben wir hervor: a^es aufzubieten, um die Palölhnanummer in möglichft großer Anzahl Zioniffifdie Arbeit in Paläftina - Paläftina als jüdifdies in alIen Jüdirdien Kreifen zu verbreiten. Zentrum - Die Jüdirchen Kolonien in Paläftina - Das f JDerJPrf1IS deI 100 Seiten Ftarken nummer wurde für Deutfai. Verkehrsprobiem in Paläftina — Die hebräifche Sprache Iand und fferreich-Ungarn mit 65 Pfennig, für alle übrigen hander in Paläftina — Die Tätigkeit des Südirchen nationalfonds mif Pfennig feftgefetjf. in Paläftina — Die Arbeiterfrage in Paläftina — Kuitur= Zioniftifchen Vereinen, Vertrauensmännern und Kolporteuren bepflanzen in Paläftina — Das gefellfchaftlidie lieben in rechnen wir: für rjeuffchiand und für alle übrigen Paläftina — Das Kreditwefen in Paläftina — 2üdifcfte öfterreich.Ungarn: üänder: Altertümer in Paläftina — Die Heilquellen Palästinas 10 Exemplare mit.....Ji 6.— J6 7.— und die Hygiene im hande — Das Volksieben in 25 „ „.....„ 13.75 „ 15.— Paläftina — Induftrielle möglichkeiten in Paläftina — 50 „ .....„ 22.50 „ 25. — Preffe und Verlagswefen in Paläftina« 100 „ „ ...... 40.— „ 4-5.-- fluider dielen allgemein gehaltenen Beiträgen Jollen behandelt Qa die Abonnenten der „Welt" die Palaftinanummer gratis zugeftellt ™[den: Der Bezalel, die Siedtungsgenoffenfdiaft, die ghalukkah, die erhaIt^ wir un[efe Freunde und 6cnnnungsgenotfeinilederhoIt Paieftine-hand^Depelopment^ompany, die Verfuchsftation, die national« diefe Gelegenheit für eine rnoglidiff rege und intenfiue Propaganda zur bibiiothek, das Hebräifche Gymnafium, die Tachkemonifchule, die flnglo* Gewinnung neuer Abonnenten üür die „Welt" auszunutzen. Palestine'Compqny, das niikro*Biologifche Inftirut, die Jemeniten ufw. Hochachtungsuoll Hervorragende jüdifche Künftler und auch die Kunftgewerbefchule — ,,,, 7N. T^ u Bezalel haben fich in liebenswürdiger Weife bereit erklärt, die illuftratiue CXpealllOn „Uie Weit'' Max Nordau über den Bildungsgang der zionistischen Jugend Die Unsicherheit, die — besonders in der zionistischen Jugend des Westens — über ihre Ausbildung nach zionistischen Gesichtspunkten besteht, hat einen jungen Gesinnungsgenossen, Herrn Jakob Landau in Baden, veranlaßt, sich an Herrn Dr. Max Nordau um autoritative Aufklärung zu wenden. Wir geben Anfrage und Antwort, die uns Herr Landau übersendet, nachfolgend wieder. Die Anfrage, die Herr Landau an unsern Meister richtete, ist folgende: „Es handelt sich um eine in der zionistischen Jugend allgemein bestehende Unsicherheit, welche Richtung sie ihrem Bildungsgang zu geben hat Dem Gefühle, der Gesinnung nach Zionisten, hat sie den lebhaften Drang, das sie durchdringende nationale Empfinden zur Grundlage ihrer Bildung und ihres Wissens zu machen. Natürlich verhindert das anders geartete Milieu, die entgegengesetzte Schulbildung ein Sichversenken in die Kultur- und Literaturschätze des Judentums in jenem Maße die Vollständigkeit, die allein ihrem Bedürfnisse genügen würde. Das Ergebnis war daher eine Halbheit, eine potenzierte Heinesche Zerrissenheit, ein Zwittergebilde von europäischen Kenntnissen und unfertigem jüdischen Wissen. Ist der Fortbestand eines solchen Zustandes wünschenswert? Nur Sie allein, unser Führer, der Sie wie kein Zweiter europäisches Wissen in sich aufgenommen und mit jüdischem Wissen, mit jüdischem Gefühl gepaart haben, können ein unzweifelbares Urteil von maßgebender Bedeutung fällen. Sollen wir, denen die Berufstätigkeit es nicht gestatten wird, ihr ganzes Leben der Befriedigung ihres Erkenntnisdranges zu weihen, sollen wir den beschrittenen Weg weiter verfolgen, oder haben wir

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